Die Plaut ISIN ist wie folgt: AT0000954359.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist wie folgt: 846900.
Das Unternehmen Plaut ist in der Unternehmensberatung Branche tätig.
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Die Plaut ISIN ist wie folgt: AT0000954359.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist wie folgt: 846900.
Das Unternehmen Plaut ist in der Unternehmensberatung Branche tätig.
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Die Lintec Information Technologies ISIN lautet: DE0006486004.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist: 846900.
Das Unternehmen Lintec Information Technologies ist in der PC-Hersteller Branche beheimatet.
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Die Softing ISIN ist: DE0005178008.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist wie folgt: 517800.
Das Unternehmen Softing ist in der Industrieautomat. Branche beheimatet.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 5.000.000 Aktien ausgegeben.
Der Kontakt von Softing lautet:
Softing AG
Richard-Reitzner-All..
D-85540 Haar bei München
.
Telefon-Nr.:+49 (0) 89-45656-0
Telefax.Nr.:+49 (0) 89-45656-492
Mail:InvestorRelations@softing.com
URL:www.softing.com
Mehr Informationen zu Softing:
Systeme für die Automatisierungstechnik und Fahrzeugelektronik
Die Softing AG entwickelt komplexe, qualitativ hochwertige Software, Hardware und Systeme für die Steuerung und Kommunikation zwischen Maschinen und Bauteilen. Das Unternehmen hat sich auf die Bereiche Automatisierungstechnik und Fahrzeugelektronik spezialisiert und ist dementsprechend in die Segmente Industrial Automation und Automotive Electronics gegliedert. Flankierend dazu werden Beratung, Analysen, Studien und Schulungen zu den Softing-Produkten angeboten. Neben kundenspezifischen Projekten verkauft Softing zunehmend eigene Produkte.
Tätigkeitsschwerpunkte im Bereich Industrial Automation sind Dienstleistungen, Komponenten und Werkzeuge für industrielle Steuerungen und Feldbussysteme sowie Lösungen für die Produktionsautomatisierung. Feldbussysteme sind ein industrielles, digitales Kommunikationsnetzwerk zum Austausch von Daten und Informationen, das Steuerungssysteme und verteilte Feldgeräte wie Sensoren und Antriebe untereinander verbindet. Der Unternehmensbereich Industrial Automation hat sich als Spezialist für Feldbustechnologien sowie als kompetenter Partner für die Vernetzung von Automatisierungssystemen etabliert. Softing erstellt für seine Kunden Lösungen, um Geräte, Steuerungen und Systeme im Datenaustausch zu verbinden und zu diagnostizieren. Im Bereich Industrial Automation erzielte das Unternehmen 2007 Umsatzerlöse von 14,6 (i.V. 12,6) Mill. Euro. Das Segmentergebnis, EBIT, konnte nahezu verdoppelt werden auf 1,63 (0,89) Mill. Euro.
Mitte April 2008 übernahm die Softing AG die Mehrheit an der Inat GmbH in Nürnberg. Die Inat GmbH ist als starke Marke in der Industrieautomatisierung mit Fokus auf die Fertigungs- und Prozessindustrie mit Produkten für die industrielle Kommunikation, OPC-Software und Netzwerkdiagnose bekannt. Nach Auskunft der Softing-Geschäftsführung stärkt die Übernahme den Konzern in den strategischen Kernelementen des Geschäftsbereichs Industrielle Automation. Aufgrund einmaliger Integrationsaufwendungen werde die Übernahme in 2008 nur einen geringen Beitrag zu dem geplanten Konzernergebnis beisteuern. Für das Jahr 2009 geht Softing bei der Inat GmbH allein von einem rentablen Umsatz in Höhe von über 5 Mill. Euro aus.
In der Sparte Automotive Electronics, die sich in die Teilbereiche Diagnosewerkzeuge (DTS) und Automobile Kommunikationstechnik untergliedert, hat Softing Entwicklungswerkzeuge, Dienstleistungen und Systemlösungen rund um die elektronischen Steuergeräte in Kraftfahrzeugen im Programm. Hier werden schwerpunktmäßig Test- und Diagnosesysteme für die Kommunikationsschnittstellen in der Fahrzeugelektronik entwickelt. Diese seien deshalb wichtig, weil die Automobilelektronik zunehmend komplexer werde und folglich der Zugang und die Analyse zum Datenverkehr zentrale Bedeutung gewinne, erläutert das Unternehmen. Das Leistungsangebot umfasst sowohl kundenspezifische als auch eigene Produkte sowie Lösungen für Endanwender und OEMs. Mit dem Geschäftsbereich Automotive Electronics steht Softing als Systempartner Fahrzeugherstellern sowie System- und Steuergerätelieferanten mit leistungsfähigen Werkzeugen und Lösungen zur Seite. Softing ist der Spezialist für Fahrzeug-Kommunikation, Diagnose und Testsysteme. Das Segment Automotive Electronics steuerte im abgelaufenen Geschäftsjahr 14,3 (11,0) Mill. Euro zum Konzernumsatz bei. Das Segmentergebnis drehte mit plus 0,68 (minus 2,88) Mill. Euro wieder in die Gewinnzone.
Konzernergebnis wieder positiv
Im Geschäftsjahr 2007 gelang es dem Konzern, den Umsatz um 6,9% auf 29,0 (i.V. 23,6) Mill. Euro zu heben. Im Inland setzte der Konzern 18,7 (16,1) Mill. Euro und im Ausland 10,3 (7,49) Mill. Euro um. Nachdem im vergangenen Jahr Wertminderungsaufwendungen auf immaterielle Vermögensgegenstände von 1,7 Mill. Euro das Ergebnis belastet hatten, fielen diese in 2007 mit 0,22 Mill. Euro erheblich niedriger aus. So sanken die Abschreibungen deutlich auf 2,84 (4,93) Mill. Euro und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) drehte mit 2,31 (minus 1,99) Mill. Euro wieder in den schwarzen Bereich. Nach Steuern und Anteilen Dritter blieb unter dem Strich ein Konzernjahresüberschuss von plus 1,24 (minus 1,36) Mill. Euro. Der Konzern gibt das Ergebnis je Aktie mit plus 0,22 (minus 0,25) Euro an. Eine Dividende wurde wie in den Jahren zuvor nicht ausgeschüttet.
2005 führte die Gesellschaft eine Kapitalerhöhung um 499.998 Stücke durch. Die Aktien konnten bei institutionellen Investoren für 2,22 Euro platziert werden. 2006 folgte eine Kapitalerhöhung um 100.000 Stücke auf nun 5,6 Mill. Euro.
Die Hawesko Holding ISIN ist: DE0006042708.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist wie folgt: 604270.
Das Unternehmen Hawesko Holding ist in der Weinhandel Branche tätig.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 4.505.000 Aktien ausgegeben.
Die Kontaktadresse von Hawesko Holding ist wie folgt:
HAWESKO Holding AG
Plan 5
D-20095 Hamburg
.
Telefon-Nr.:+49 (0) 40-303921-00
Fax-Nr.:+49 (0) 40-303921-05
Email:ir@hawesko.com
internet:www.hawesko.com
Informationen zu Hawesko Holding:
Eine der ersten Adressen im Weinhandel
Die HAWESKO-Gruppe bezeichnet sich als der führende Anbieter für hochwertige Weine und Champagner in Deutschland. Die Produktpalette der Gruppe umfasst neben den beiden Hauptprodukten auch Sekt sowie ausgewählte Spirituosen, Feinkostartikel und Accessoires. Die HAWESKO Holding AG übt – wie der Firmenname schon sagt – ausschließlich übergeordnete Funktionen aus. Das operative Geschäft wird von verschiedenen Tochtergesellschaften betrieben und untergliedert sich in die drei Bereiche Facheinzelhandel, Großhandel/Distribution und Versandhandel.
Für den Unternehmensbereich Versandhandel/e-Commerce zeichnet die Hanseatisches Wein- und Sekt-Kontor HAWESKO GmbH & Co. KG hauptverantwortlich. Diese Gesellschaft verfügt über eine Auswahl von weit mehr als Tausend hochwertigen Weinen und kann auf einen Adressenstamm von etlichen Hunderttausend Kunden zurückgreifen. Damit ist HAWESKO mit deutlichem Abstand das größte deutsche Unternehmen des Weinversandhandels. Das Online-Geschäft wird unter dem Namen winegate.de betrieben. Des Weiteren sind die Töchter Carl Tesdorpf – Weinhandel zu Lübeck und die Sélection de Bordeaux im Versandhandel engagiert. Die seit Herbst 2004 konsolidierte Tochter Sélection de Bordeaux hat sich auf den Versand von Rothschildweinen spezialisiert. Trotz der anhaltenden Konsumflaute gelang es dem Versandhandelssegment, im Berichtsjahr 2006 weiter Neukunden hinzuzugewinnen, womit der Adressenstamm auf rund 1 Mill. stieg.
Zweites Standbein sind die stationären Einzelhandelsgeschäfte der Firma "Jacques’ Wein-Depot", die in ihrem Segment mit 255 (249) Filialen in Deutschland und fünf (sieben) in Österreich (Stand Ende 2006) als marktführend bezeichnet wird. "Probieren wie beim Winzer und dies kostenlos mit individueller Beratung", so lautet das Erfolgsrezept der Gesellschaft. 2006 konnte der Kundenstamm erweitert werden. Zu dem Segment gehört auch die 2003 zur Schulung der Depotpartner gegründete Viniversitaet Die Weinschule, die Weinseminare anbietet. Dem Trend hin zu preisgünstigeren Weinen folgend plant der Konzern im Einzelhandelsegment 2006 neue Testmärkte aufzubauen, in denen Weine in der Preisklasse 2,50 Euro bis 4,00 Euro angeboten werden. 2006 begegnete HAWESKO daher der Nachfrage nach niedrigeren Preisklassen mit dem separaten Marktauftritt multiwein. Die hierfür ins Leben gerufene Multi-Weinmarkt GmbH testete 2006 drei Märkte in Münster, Zwickau und Köln. 2007 sind drei weitere Märkte in Berlin, Hamburg und Bonn geplant.
Über die CWD Champagner- und Wein-Distributionsgesellschaft mbH und die Wein Wolf-Gruppe beliefert HAWESKO darüber hinaus Gastronomiebetriebe und andere Wiederverkäufer mit Wein und Champagner sowie Sekt und Spirituosen. Das Sortiment umfasst rund 3.000 Produkte aus der ganzen Welt. Damit ist die CWD einer der bedeutendsten Importeure und Großhändler für hochwertige Weine und Champagner. Hervorzuheben ist die Stellung als deutscher Alleinimporteur für Champagner der Marke "Bollinger". 2001 wurden zudem die Antinori-Weine am Markt eingeführt, 2002 wurde das Sortiment um die Weine des berühmten australischen Produzenten Penfolds ergänzt. Neben der Wein-Wolf-Gruppe agiert HAWESKO seit 2004 auch über die Chateau Classic – Le Monde des Grands Bordeaux im Weinhandel für die Gastronomie. Insgesamt zählt HAWESKO hier 12.000 Kunden.
Höhere Dividende aber kein Bonus
Im Geschäftsjahr 2006 gelang es der Gruppe, die zuvor drei Jahre anhaltende Kaufzurückhaltung bei Wein zu überwinden und den Konzernumsatz um 5,4 auf 302,64 (i.V. 287,05) Mill. Euro zu heben. Dabei konnte die stockende Nachfrage bei höher preisigen Weinen umgekehrt werden und insgesamt 46 Mill. Flaschen abgesetzt werden. Zudem konnten Marktanteile hinzugewonnen werden. Auf Deutschland entfielen 91 des Umsatzes. 40 der Weine kamen aus Frankreich, 30 aus Italien und 10 auf Spanien. Die Großhandelsparte wuchs um 16 auf einen Umsatz von 128,11 (105,48) Mill. Euro und der Facheinzelhandel kam um 4% auf 101,21 (96,98) Mill. Euro voran. Lediglich der Versandhandel stagnierte bei 90,97 (90,56) Mill. Euro und blieb bei den Innenumsätzen deutlich hinter dem Vorjahr zurück. Die Sonstigen Bereiche kamen auf Erlöse von 12,95 (12,88) Mill. Euro. An Innenumsätzen mussten minus 30,60 (minus 18,84) Mill. Euro abgezogen werden.
Die Abschreibungen konnten leicht auf 4,26 (4,36) Euro zurückgeführt werden und das Zinsergebnis verbesserte sich auf minus 0,17 (minus 1,57) Mill. Euro. Trotz der Anlaufinvestitionen in das neue Konzept multiwein von 0,7 Mill. Euro und der Ausgaben für die Erneuerung der IT-Plattform konnte die Ertragslage gestärkt werden. Vor Steuern konnte das Ergebnis auf 17,33 (16,20) Mill. Euro gehoben werden. Nach Steuern in Höhe von 6,36 (5,36) Mill. Euro und Anteilen Dritter von minus 0,16 (minus 0,12) Mill. Euro stagnierte der Konzernjahresüberschuss bei 10,81 (10,73) Mill. Euro. Den Gewinn je Aktie gibt das Unternehmen mit 1,23 (1,22) Euro an. Die Dividende wurde auf 0,85 (0,70) Euro gehoben. Im Vorjahr hatten die Aktionäre zudem einen Bonus in Höhe von 0,30 Euro je Aktie erhalten. Im Herbst 2006 führte die Gesellschaft einen Aktiensplit im Verhältnis 1:2 durch, in dessen Folge sich die Aktienanzahl bei gleichbleibendem Kapital von 13,25 Mill. Euro auf 8,83 Mill. Stücke verdoppelte. In der Folge wurde der Kurs wie auch der rechnerische Nennwert und die Dividende der Vorjahre um den Faktor zwei rückwirkend angepasst.
Die Kleindienst Datentechnik ISIN ist: DE0006290208.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist wie folgt: 846900.
Das Unternehmen Kleindienst Datentechnik ist in der DMS f. Zahlungsverk. Branche beheimatet.
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Die Gold-Zack NA ISIN lautet: DE0007686826.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist wie folgt: 768682.
Das Unternehmen Gold-Zack NA ist in der Emissionshaus Branche beheimatet.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 8.800.000 Aktien ausgegeben.
Die Adresse von Gold-Zack NA ist:
Gold-Zack Aktiengesellschaft i..
.
Tel.Nr.:+49 (0) 2104-149-0
Webadresse:www.gold-zack.de
Info zu Gold-Zack NA:
Die Gold-Zack AG hat am 20. Juni 2003 beim zuständigen Amtsgericht Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Als Grund wurde Zahlungsunfähigkeit genannt. Während der zurückliegenden Wochen habe der Vorstand mit neuen Partnern einen Strategieplan erarbeitet, hieß es. Aufgrund der kürzlich eingetretenen Entwicklungen bezüglich der zukünftigen Planung und nicht realisierten Zusammenarbeit mit diesen Partnern habe sich für Gold-Zack ein Fortführungskonzept kurzfristig nicht realisieren lassen. Nachdem außerdem verschiedene, vom Vorstand als sicher erachtete Zahlungseingänge noch nicht hätten realisiert werden können – darunter auch ein Teil der geplanten Kapitalmaßnahmen – könne die Gesellschaft auf absehbare Zeit ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen.
Die unternehmen ISIN ist wie folgt: isin.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer lautet: wpkn.
?kuerzelDas Kürzel der unternehmen Aktie ist: kuerzel.?kuerzel
Das Unternehmen unternehmen ist in der branche Branche beheimatet.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren aktienanzahl Aktien ausgegeben.
?kontaktDer Kontakt von unternehmen ist wie folgt:
kontakt.?kontakt
?telefonTelefonnummer:telefon?telefon
?faxTelefax.Nr.:fax?fax
?emailEmail:email?email
?internetWebadresse:internet?internet
?infoMehr Infos zu unternehmen:
info?info
Die Biotest VZ ISIN ist: DE0005227235.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist: 522723.
Das Unternehmen Biotest VZ ist in der Pharmazie Branche beheimatet.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 8.000.000 Aktien ausgegeben.
Die Kontaktadresse von Biotest VZ ist:
Biotest AG
Landsteinerstraße 5
D-63303 Dreieich
.
Telefonnummer:+49 (0) 6103-801-520
Telefax.Nr.:+49 (0) 6103-801-7840
Mail:investor_relations@biotest.de
internet:www.biotest.com
Informationen zu Biotest VZ:
Engagiert in den Bereichen Pharma und Diagnostik
Die Biotest AG konzentriert ihre Geschäftstätigkeit auf Aktivitäten rund um das menschliche Blut und auf die Verhütung von Schäden durch krank machende oder umweltbelastende Keime. Mit dieser Fokussierung hat das Unternehmen seine geschäftlichen Schwerpunkte auf die Indikationsgebiete Transfusions- und Transplantationsmedizin, Autoimmunerkrankungen sowie Infektion- und die Hygienekontrolle gelegt. Dabei nutzt Biotest die interdisziplinären Synergien auch zur Entwicklung innovativer Produkte. Dazu gehören z.B. neue, in der klinischen Erprobung befindliche monoklonale Antikörper, die biotechnologisch hergestellt und mittelfristig die Produkte zur Behandlung von Autoimmunkrankheiten (u.a. rheumatische Arthritis) ergänzen sollen. Die Aktivitäten von Biotest sind seit dem Geschäftsjahr 2005 in die drei operativen Segmente Pharma, Diagnostik und Biotherapeutika gegliedert.
In der Sparte Pharma (u.a. Immunglobuline z.B. zur Behandlung schwerster Infektionen, Serumkonserven und Blutgerinnungspräparate) setzte Biotest 247,0 (205,1) Mill. Euro um, das sind 20,5 mehr als im Jahr 2006. Das Wachstum resultiert sowohl aus höheren Absatzmengen als auch aus Preiserhöhungen. Hauptwachstumstreiber waren die polyvalenten Immunglobuline und die Gerinnungsfaktoren.
Das Segment Diagnostik umfasst die Entwicklung und Produktion verschiedener Reagenzien und Geräte zur Typisierung von roten und weißen Blutkörperchen und anderen Gewebezellen sowie von Testsubstanzen und Systemen zum Hygiene-Monitoring. Im Jahre 2002 hatte Biotest in der Diagnostik den Schritt vom Test- zum Systemanbieter vollzogen. Heute biete das Unternehmen mehrere automatisierte Systeme für verschiedene diagnostische Zielgruppen an, heißt es. Zu den Wachstumsträgern gehören in der Transplantationsdiagnostik Produkte der modernen DNA-Technologie und das mikrobiologische Programm des Bereiches Hygienekontrolle sowie die Transfusionsdiagnostik. Hervorgehoben wird ferner der Laborautomat TANGO zur Blutgruppendiagnostik, der in den Jahren 2001 und 2002 mit hohem Aufwand optimiert worden war. Im Segment Diagnostik erzielte Biotest in 2007 ein Umsatzwachstum in Höhe von 3,4 auf 79,4 (76,8) Mill. Euro. Besonders gut gelaufen waren die Erzeugnisse zur Hygienekontrolle. Mit der Etablierung neuer Vertriebsstrukturen sollen verstärkt Großabnehmer aus der pharmazeutischen Industrie als Kunden gewonnen werden.
Das Segment Biotherapeutika wurde im Geschäftsjahr 2005 eingerichtet. Darin ist die Entwicklung monoklonaler Antikörper (MAK) gebündelt. Die biotechnologisch erzeugten Wirkstoffe sollen unter anderem zur Behandlung der rheumatischen Arthritis und weiterer Autoimmunerkrankungen sowie zur Therapie des multiplen Myeloms, einer bösartigen Erkrankung des Knochenmarks, eingesetzt werden. Im Geschäftsjahr 2005 wurde in diesem Segment die Entwicklung der monoklonalen Antikörper (MAK) planmäßig vorangetrieben. Hier werden keine Umsätze erzielt.
Das im Jahre 1999 eingerichtete Geschäftsfeld Medizintechnik wurde 2002 als aufzugebender Geschäftsbereich geführt. Mit dem Verkauf der 60-Beteiligung an der Envitec-Wismar GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2003 wurde das Geschäftsfeld Medizintechnik zur Jahresmitte 2003 geschlossen. Dieser Bereich umfasste u.a. Systeme zur Zellgewinnung, -filtration und -lagerung sowie Produkte auf dem Gebiet der medizinischen und umweltrelevanten Biosensorik-Technologie. 2002 hatte der Umsatz in der Medizintechnik noch 13,5 Mill. Euro betragen.
Ertragslage erneut deutlich verbessert
Im Geschäftsjahr 2007 setzte die Biotest-Gruppe 326,4 (281,9) Mill. Euro um, das sind 15,8 mehr als im Vorjahr. Mit 32,2 war Deutschland der wichtigste Einzelmarkt für die Sparte Pharma, gefolgt von Europa ohne Deutschland mit 48,0, Asien mit 14,0, Nord- und Südamerika mit 4,3 und der Rest der Welt mit 1,5.
Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) legte um 22,6 auf 38,5 (31,4) Mio. Euro zu. Im EBIT sind Belastungen in Höhe von 1,5 Mill. Euro berücksichtigt, die aus dem im Dezember 2007 vollzogenen Erwerb des Plasmaprotein-Geschäftsbereichs des US-Unternehmens Nabi Biopharmaceuticals Inc. resultierten. Diese gehen unter anderem auf erhöhte Abschreibungen infolge der Kaufpreisallokation (Purchase Price Allocation) zurück. Die seit der Akquisition erzielten Umsätze im US-Geschäft mit Plasmaproteinen sind in den ausgewiesenen Werten nicht enthalten. Die Abschreibungen lagen bei 16,4 (15,5) Mill. Euro. Für Forschung und Entwicklung gab der Konzern 34,5 (26,1) Mill. Euro aus und der Verwaltungsaufwand stieg leicht auf 26,0 (22,9) Mill. Euro. Vor Steuern stellte sich das Ergebnis auf 30,2 (21,6) Mill. Euro. Nach Steuern von 12,9 (4,3) Mill. Euro und Anteilen Dritter von minus 1,8 (minus 1,3) Mill. Euro sank der Jahresüberschuss im Konzern um 20% auf 15,5 (16,0) Mill. Euro. Der Konzern gibt das Ergebnis je Stammaktie mit 1,39 (1,48) Euro und je Vorzugsaktie mit 1,45 (1,54) Euro an. Die Dividende wurde auf 0,30 (0,24) Euro je Stamm- und 0,36 (0,30) Euro je Vorzugsaktie erhöht. Das gezeichnete Kapital wurde gegen Bareinlage im Oktober 2007 um 2,73 Mill. Euro erhöht.
Die Beate Uhse ISIN lautet: DE0007551400.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer lautet: 755140.
Das Unternehmen Beate Uhse ist in der Erotik Branche tätig.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 47.320.000 Aktien ausgegeben.
Der Kontakt von Beate Uhse ist:
Beate Uhse AG
Gutenbergstr. 12
D-24941 Flensburg
.
Telefon-Nr.:+49 (0) 461-9966-0
Telefax.Nr.:+49 (0) 461-9966-440
Mail:ir@beate-uhse.de
URL:www.beateuhse.ag
Informationen zu Beate Uhse:
Führendes Erotik-Unternehmen in Europa
Die Beate Uhse-Gruppe bezeichnet sich als führendes Erotik-Unternehmen in Europa. Auf diesem Gebiet ist das Unternehmen in Deutschland mit allen gängigen Vertriebsformen und in den europäischen Nachbarländern mit dem Einzel- und teils auch dem Versandhandel vertreten. Neben Einzel-, Versand- und Großhandel gewinnt der Vertriebsweg über Multimedia-Technologien (u.a. Telefon, Videotext, Internet und Fernsehen), die dem Geschäftsfeld Entertainment zugeordnet sind, zunehmend an Bedeutung.
Im Geschäftsfeld Einzelhandel betrieb Beate Uhse Ende 2006 europaweit 168 (i.V. 165) eigene Ladengeschäfte – davon entfielen 74 (71) auf Deutschland, 66 (65) auf die Niederlande, 11 (10) auf Belgien, 8 (9) auf Frankreich, 4 (5) auf Norwegen sowie 5 (5) auf Italien. In Städten unter 100.000 Einwohner arbeitet Beate Uhse neben dem Betrieb von Filialen in Eigenregie mit Lizenz- und Franchisenehmern zusammen. Ende 2006 war der Konzern in Europa zusätzlich zu den eigenen Geschäften mit insgesamt 165 (144) Lizenz- und Franchise-Shops vertreten – davon 57 (55) in Deutschland, 42 (41) in Österreich, 38 (38) in der Schweiz, 5 (4) in Norwegen, 5 (5) in Slowenien und 1 (1) in Ungarn – sowie mit 15 Beteiligungen in Polen und mit 2 in Italien. Im Rahmen der Zusammenarbeit darf der Partner den Markennamen Beate Uhse International nutzen; ferner hat er durch die Lizenz die Möglichkeit, ein umfangreiches Sortiment zu Großhandelskonditionen über die Flensburger Zentrale zu beziehen. Die Lizenz des Partners in der Schweiz lief im April 2007 aus. Beate Uhse will diese Läden von nun an in Eigenregie näher an das Erscheinungsbild des Konzerns heranführen.
Das Verkaufsangebot im Geschäftsfeld Einzelhandel besteht aus Dessous, Videos, Magazinen, Büchern, Verhütungsmitteln, pharmazeutischen Präparaten und Stimulationsartikeln. Das Sortiment umfasst mehr als 6.000 Artikel. Zusätzlich besteht das Angebot aus Videovorführungen in Kabinen und in Kinos wie z.B. das Blue Movie Kino in München. Im Markt agiert das Unternehmen mit einer Mehrmarkenstrategie (neben Beate Uhse z.B. auch Christine le Duc, Mae B. und Dr. Müller). Der Umsatz des Segments Einzelhandels ermäßigte sich im Geschäftsjahr 2006 um 2,9 auf 86,5 (89,1) Mill. Euro. Das Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) des Bereichs Einzelhandel fiel um 26,2 auf 5,9 (8,0) Mill. Euro.
Der Versandhandel ist die Keimzelle der Gruppe. Die Versand-Aktivitäten des Konzerns wurden teilweise unter dem Namen "Pabo" gebündelt. Die Konzernzugehörigkeit wird durch den Kompetenzvermerk "By Beate Uhse" verdeutlicht. Lediglich am französischen Markt arbeitet Pabo aus sprachlichen Gründen mit einer weiteren Marke, wird berichtet. 2005 war der Versandhandel in sieben europäischen Ländern vertreten. In fast allen Ländern agiere Pabo als klarer Marktführer im Versand von erotischen Produkten. Die Kunden würden durch Direkt-Marketing-Maßnahmen wie Kataloge, Mailings, Coupon-Hefte und via Internet kontinuierlich informiert und kontaktiert. Das 2002 gestartete Versandgeschäft in den USA wurde im November 2005 beendet. Die Umsätze hatten sich nicht entsprechend der Planung entwickelt, wird berichtet. Die Umsatzerlöse des Versandhandels fielen im Geschäftsjahr 2006 um 9 auf 113,8 (125,0) Mill. Euro. Das EBIT des Versandhandels, der eigentlichen Cash-Cow des Konzerns, fiel auf minus 1,8 (plus 13,0) Mill. Euro.
Der Großhandel des Beate Uhse Konzerns beliefert Anbieter von Erotik-Produkten in über 60 Ländern der Welt. Den Kunden steht ein überaus breites und sehr tiefes Warensortiment von über 20.000 Sex- und Erotik-Artikeln zur Verfügung, wird berichtet. Im Profit-Center Großhandel sind die Aktivitäten der Unternehmen Scala BV (Niederlande), AVN BV (Niederlande), VDN BV (Niederlande), Max AB (Schweden) und ZBF GmbH (Deutschland) gebündelt. Der Beate Uhse Großhandel verfügt über ein internationales Netzwerk an Produzenten, mit denen vielfältige Exklusivverträge zur Belieferung von erotischen Produkten bestehen, heißt es weiter. Innerhalb des Konzerns übernehme der Großhandel zunehmend die Rolle eines zentralen Logistik-Dienstleisters, so dass die anderen Profit-Center sich weitestgehend auf den Vertrieb und die Absatzstrategien konzentrieren können. Im Geschäftsjahr 2006 stieg der Umsatz im Großhandel um 4,8 auf 54,7 (52,2) Mill. Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen sank um 4 auf 4,0 (4,2) Mill. Euro.
Das Profit-Center Entertainment bündelt sämtliche Aktivitäten in den Bereichen Online, Telefonie, Mobile Kommunikation und Fernsehen. Beate Uhse tritt nach eigenen Angaben im Unterhaltungsmarkt als Content-Anbieter für Endverbraucher und als Full-Service-Kooperationspartner für Portalbetreiber auf. Neue Mediendienste werden ausgebaut, dabei setzt Beate Uhse weiterhin auf das Internet, Breitband-Technologie und den immer wichtiger werdenden Ausbau von Video-on-Demand. Die Beate Uhse TV steuert weitgehend eigenständig die Fernsehaktivitäten des Konzerns, die über das Pay-TV-Programm Premiere ausgestrahlt werden. 2006 konnten zudem die beiden Internetseiten www.beate-uhse.com und www.pabomovie.com neu gelauncht werden. Die Umsatzerlöse des Bereichs Entertainment fielen 2006 um 13,6 auf 16,0 (18,5) Mill. Euro. Schuld daran war auch der Wegfall der 0190-Mehrwertnummern, die zwar durch 0900-Nummern ersetzt wurden, doch gingen damit den Kunden bekannte Nummern verloren. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen explodierte und steigerte sich von 0,3 Mill. Euro auf 3,0 Mill. Euro.
Umsatz und Ergebnis rückläufig
Im Geschäftsjahr 2006 musste der Konzerne einen Umsatzrückgang um 4,9 auf 270,93 (284,79) Mill. Euro hinnehmen. Positiv bemerkbar hat sich das 2005 eröffnete Logistikzentrum in Almere (Niederlanden) gemacht. Allerdings fiel ein Teil des Lagers 2006 einem Wasserschaden zum Opfer, so dass ein Verlust im Weihnachtsgeschäft Umsatzeinbußen vor allem im Versand von mehr als 15 Mill. Euro verursachte. Dies sei wie auch ein sehr heißer Sommer in Deutschland ein Grund für den Rückgang der Konzernerlöse. Zudem litt der Bereich Telefonie unter dem gesetzlich beschlossenen Wegfall der 0190-Mehrwertnummern. Der Auslandsumsatz machte 2006 einen Anteil von 61,6 aller Konzernerlöse aus. Deutschland musste dabei Umsatzeinbußen von 11,6 auf 104,0 (117,6) Mill. Euro hinnehmen. Der Umsatz in den Niederlanden ermäßigte sich ebenfalls um 1,6 auf 47,0 (47,7) Mill. Euro, Belgien um 4,2 auf 17,1 (17,9) Mill. Euro, Großbritannien um 12,4 auf 10,9 (12,4) Mill. Euro, Österreich um 17,1 auf 24,7 (29,8) Mill. Euro und Skandinavien um 1,3 auf 12,3 (12,4) Mill. Euro. Lediglich Frankreich wuchs um 18,1 auf 40,2 (34,0) Mill. Euro und die Schweiz um 12,8 auf 1,7 (1,5) Mill. Euro. Italien legte gar um ein Vielfaches auf 3,4 (0,9) Mill. Euro zu. Das sonstige Europa kam auf 9,0 (9,8) Mill. Euro und die übrigen Regionen auf 0,8 (0,7) Mill. Euro.
Der Verwaltungsaufwand legte 2006 auf 26,31 (25,80) Mill. Euro zu, und die Abschreibungen stiegen auf 9,67 (9,33) Mill. Euro. Das Zinsergebnis blieb mit minus 2,77 (minus 2,24) Mill. Euro hinter dem Vorjahr zurück und vor Steuern stellte sich das Ergebnis auf 11,99 (19,65) Mill. Euro. Nach Steuern in Höhe von 1,95 (6,05) Mill. Euro und Anteilen Dritter blieb unter dem Strich ein Konzernjahresüberschuss von 9,66 (13,47) Mill. Euro. Der Konzern gibt das Ergebnis je Aktie mit 0,21 (0,29) Euro an. Die Dividende wurde auf 0,10 (0,14) Euro gesenkt.
Die KarstadtQuelle ISIN ist: DE0006275001.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist: 627500.
Das Unternehmen KarstadtQuelle ist in der Kaufhaus Branche beheimatet.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 117.550.781 Aktien ausgegeben.
Die Kontaktadresse von KarstadtQuelle ist:
ARCANDOR Aktiengesellschaft
Theodor-Althoff-Stra..
D-45133 Essen
.
Telefonnummer:+49 (0) 201-727-1
Telefax.Nr.:+49 (0) 201-727-9854
Mail:ir@arcandor.com
URL:www.arcandor.com
Mehr Informationen zu KarstadtQuelle:
Warenhaus mit Aktivitäten in Versandhandel und Touristik
Die Arcandor (ehemals KARSTADT QUELLE) AG ist eines der großen deutschen Handelshäuser und Touristikunternehmen. Das Unternehmen hat sich im Rahmen einer Neuorganisation in die drei Geschäftsbereiche Karstadt, Versandhandel (Primondo) und Thomas Cook gegliedert. Wichtigster Umsatzträger ist der stationäre Einzelhandel mit den Segmenten Warenhaus und Facheinzelhandel. Der Versandhandel umfasst die in- und ausländischen Aktivitäten der Quelle- und Neckermann-Gruppe sowie eine Gruppe kleinerer Spezialversender. Das Touristikgeschäft repräsentiert die Marke Thomas Cook. Arcandor sieht sich nach der Neuausrichtung als führender Touristik- und Handelskonzern in Deutschland.
Im Warenhausgeschäft konzentriert sich das Unternehmen mit der ab Herbst 2004 eingeleiteten Fokussierung auf die großen Warenhäuser, die Sporthäuser Karstadt sports, die Premium Group (mit Luxuskaufhäusern wie das KaDeWe oder das Alsterhaus) und karstadt.de (Online Shopping). Die Warenhäuser firmieren dabei unter der Marke Karstadt. Weltstadthäuser wie das KaDeWe in Berlin, das Alsterhaus in Hamburg oder Hertie am Bahnhof in München würden als Traditionsmarken weiter geführt, wird berichtet. Die Profilierung der Marke Karstadt erfolge über einen deutlich sichtbaren Neuauftritt der Warenhäuser sowie eine noch stärkere Kundenorientierung. Ende des Geschäftsjahres 2007 betrieb der Unternehmensbereich Karstadt 129 (i.V. 132) Filialen, davon 91 (92) Warenhäuser, 28 (28) Sporthäuser und 10 (12) Projektfilialen. Vier der 91 Karstadt-Häuser fielen unter das Premium-Segment.
2007 wurde das Erscheinungsbild der Filialen weiter verbessert, margenschwache Konsumfelder an Partner abgegeben und das Filialnetz weiter optimiert. So konnte das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 5,3 auf 34 Mill. Euro behoben werden. In einer Absichtserklärung mit einem Konsortium aus der Investmenttochter der Deutschen Bank, der Mailänder Pirelli Real Estate und der Borletti Group wurde Ende 2007 festgelegt, dass die Karstadt-Premium Group (Luxuskaufhäuser) mit dem Konsortium kooperieren soll. Diese soll über ein einzigartiges europäisches Warenhausportfolio verfügen und hier Synergien genutzt werden. Karstadt wird hieran einen Anteil von 25 an den Warenhausketten La Rinascente (Italien) und Printemps (Frankreich) übernehmen. Das Konsortium ist im Gegensatz auch mit 25 an dem Premium Segment des Karstadt-Warenhausgeschäfts beteiligt. Im Luxussegment visiert Karstadt auch durch die Eröffnung neuer und bestehender Premium Häuser die Marktführerschaft im europäischen Markt an. Im Rechtsstreit mit der Jewish Claim Conference konnte sich der Konzern mit den Wertheim-Erben 2007 einigen und so die Rechtsunsicherheit in Bezug auf das Berliner Lenné-Dreieck beseitigen. Im Rumpfgeschäftsjahr 2007 war der Gesamtumsatz mit 2,86 (2,94) Mrd. Euro im Vergleich leicht rückläufig. Das bereinigte EBITDA kam auf minus 34,0 (minus 35,9) Mill. Euro leicht voran.
Im Geschäftsbereich Versandhandel (seit 1. März 2006 Primondo) ist Quelle in Deutschland Marktführer und neckermann.de das drittgrößte Versandhandhandelsunternehmen. Im Rahmen der Restrukturierung des Bereichs sollte neckermann.de im Jahr 2007 an die Börse gebracht oder anderweitig verkauft werden. Im vierten Quartal 2007 konnten schließlich dem amerikanischen Investor Sun Capital 51 der Anteile übergeben und damit die Führung von neckermann.de übergeben werden. In Westeuropa trennte sich der Konzern von renditeschwachen Gesellschaften und stieß zudem Spezialversender ab. Zudem konnte der Home Shopping TV-Sender HSE24 erworben werden, von dem sich der Konzern neue Impulse für das Multi-Channel-Konzept erhofft. Bei Quelle konnte zudem im Rumpfgeschäftsjahr 2007 dank einer konsequenten Repositionierung der Turnaround geschafft werden. So konnten nicht nur ertragsversprechende Spezialversender hinzugewonnen sondern auch weniger ertragsreiche internationale Aktivitäten (in Frankreich und Spanien) veräußert werden. Die Neuausrichtung beförderte im abgelaufenen Jahr das Wachstum. Nach einem schwachen Jahresauftakt kletterte der Umsatz in den neun Monaten um 4 auf satte 2,89 (2,78) Mrd. Euro. Auch das bereinigte EBITDA verbesserte sich leicht auf minus 72,9 (minus 73,7) Mill. Euro.
Der Geschäftsbereich Touristik gehört mit dem Touristikkonzern Thomas Cook zum Stammgeschäft. Im Jahr 2006 erwarb das Unternehmen die restlichen, von der Deutschen Lufthansa gehaltenen 50. Die Thomas Cook AG ging im Juni 2001 durch Umfirmierung aus der C & N Touristic AG hervor. Im Vorfeld dieser Namensänderung stand die Übernahme der britischen Thomas Cook Holdings Ltd. von der TUI AG im März 2001. Die Thomas Cook AG wurde im Juni 2007 mit dem britischen Reiseunternehmen MyTravel zur Thomas Cook Group plc in 2007 fusioniert und notiert seit dem 19. Juni an der Londoner Börse. MyTravel brachte im Zuge der Fusion einen Verlustvortrag in Höhe von 1,2 Mrd. Euro ein. Arcandor ist an der Thomas Cook Group mit 52 beteiligt. Der Teilkonzern gehört nun in Skandinavien zur Nummer Eins und in Deutschland, Großbritannien und Kanada zur Nummer Zwei im Markt. Im Rumpfgeschäftsjahr 2007 kletterte der Umsatz des Touristikkonzerns auf 8,45 (2,50) Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern der Thomas Cook Group plc kam deutlich auf 708,6 (45,5) Mill. Euro voran. Das Unternehmen rechnet mit einem Synergiepotenzial aus der Fusion von MyTravel und der Thomas Cook AG von bis zu 200 Mill. Euro. Wenn im Jahr 2009/10 die Fluggesellschaft Condor mit Air Berlin fusioniert, wird für Thomas Cook ein langfristig strategischer Partner entstehen. Die Gruppe wird dann zudem neue Air Berlin-Aktien im Wert von 380 bis 475 Mill. Euro und 120 Mill. Euro an Barmitteln erhalten.
Die Geschäftsfelder Dienstleistungen und Immobilien sind unter dem Bereich Sonstiges zusammengefasst. Zu den Dienstleistungen gehören Finanz- und Informationsdienstleistungen, Reisevertrieb sowie Kundenbeziehungs-Management und Beschaffungsdienstleistungen. 2006 wurde ein Sourcing-Vertrag mit dem weltweit größten Beschaffungsunternehmen Li & Fung geschlossen. Der Umsatz aus Dienstleistungen lag 2007 bei 192,9 (213,1) Mill. Euro.
Seit 2001 wird das Geschäftsfeld Immobilien ausgewiesen, das von der KARSTADT Immobilien AG & Co. KG geführt wird. Mit einem Buchwert von 1,47 Mrd. Euro liegt der Schwerpunkt des Portfolios auf Warenhausimmobilien in 1A-Lagen deutscher Großstädte, hierunter auch exklusive Weltstadt-Immobilien wie das KaDeWe in Berlin. In den vergangenen Jahren litt das Unternehmen stark unter der schwachen Binnenkonjunktur. Daher beschloss die ehemalige KarstadtQuelle im Geschäftsjahr 2004 die Restrukturierung und die Neuausrichtung des gesamten Konzerns. Im März 2006 verkaufte Arcandor sein Warenhaus-Immobilienportfolio für 4,5 Mrd. Euro an eine gemeinsame Gesellschaft zwischen dem zur US-Investmentbank Goldman Sachs gehörenden Immobilienfonds Whitehall (51 der Gesellschaftsanteile) und der damaligen KarstadtQuelle AG (49 der Gesellschaftsanteile). Im vierten Quartal 2007 wurde eine Absichtserklärung mit einem Konsortium mit der Investmenttochter der Deutschen Bank, der Mailänder Pirelli Real Estate und der Borletti Group unterzeichnet, der zur Folge 49 an der Immobiliengesellschaft Highstreet verkauft werden sollen. Der Gesamtwert der Transaktion wird mit 800 Mill. Euro angegeben. Hiermit steigt der Erlös aus dem Warenhaus-Immobilienportfolio auf 4 Mrd. Euro, was ein beträchtlicher Ertrag ist, im Angesicht der aktuellen Marktveränderungen, so das Management.
Schwarzen Zahlen schmelzen zusammen
Der Umsatz kletterte im neunmonatigen Rumpfgeschäftsjahr 2007 (1. Januar bis 30. September) auf 14,59 Mrd. Euro. Hierbei ist der Touristik-Bereich Thomas Cook mit zwölf Monaten und Primondo wie auch Karstadt mit nur neun Monaten einbezogen. Im gesamten Vorjahr hatte Arcandor nur 13,15 Mrd. Euro Umsatz melden können. Auf neunmonatiger Vergleichsbasis lag das Vorjahr bei 8,22 Mrd. Euro. Der Umsatz war damit 2007 um 72,7% gewachsen. 5,60 Mrd. Euro entfielen davon auf Konsolidierungseffekte der Thomas Cook, MyTravel und HSE24. Die Touristiksparte Thomas Cook trug mit 8,45 (2,50) Mrd. Euro zum Konzernumsatz bei und das Versandgeschäft mit 2,89 (2,78) Mrd. Euro. Der Kaufhaus-Bereich Karstadt kam auf Erlöse von 2,86 (2,94) Mrd. Euro. Mit einem bereinigtem EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) von 601,7 (minus 64,1) Mill. Euro hatten alle operativen Bereiche zum Aufwärtstrend beigetragen. Als positiver Effekt der Neuausrichtung zeichnet sich bei der Kaufhaussparte mit einem EBITDA von minus 34,0 (minus 35,9) Mill. Euro eine gute Entwicklung ab und auch der Versandhandel konnte mit einem EBITDA von minus 72,9 (minus 73,7) Mill. Euro den anvisierten Turnaround meistern. Besonders ertragsstark zeigte sich allerdings die Touristiksparte mit einem EBITDA von 708,6 (45,5) Mill. Euro.
Die betrieblichen Erträge lagen in den ersten neun Monaten bei 1,60 (1,70) Mrd. Euro. Mit 928,9 Mill. Euro hatten die Einnahmen aus der Veräußerung der Immobilien an Whitehall den größten Anteil hieran ausgemacht. Den Erträgen standen betriebliche Aufwendungen in Höhe von bereinigt 2,73 (3,23) Mrd. Euro entgegen. Die Abschreibungen lagen bei 382,78 (315,01) Mill. Euro und der Verwaltungsaufwand bei 464,69 (438,20) Mill. Euro. Das Beteiligungsergebnis kam auf plus 18,90 (minus 9,99) Mill. Euro voran. Das Zinsergebnis verbesserte sich dank der geringeren Zinsbelastung in Folge des Immobilienverkaufserlöses und der damit sinkenden Verschuldung auf minus 137,70 (minus 226,03) Mill. Euro. Vor Steuern stellte sich das Ergebnis auf 378,34 (215,59) Mill. Euro. Dabei wurden Geschäftsfelder aufgegeben, die in der Gewinn- und Verlustrechnung mit minus 264,39 (minus 232,75) Mill. Euro ausgewiesen werden. Hierunter fallen vor allem das Ergebnis der Neckermann Gruppe, der Quelle Region West (Spanien und Frankreich) und die Spezialversender. Nach einem Steueraufwand in Höhe von 243,16 (Ertrag 131,95) Mill. Euro sank das Ergebnis auf 135,18 (347,54) Mill. Euro. Unter dem Strich blieb so ein Jahresüberschuss, der mit 16,29 (345,61) Mill. Euro relativ gering ausfiel. Der Konzern gibt das Ergebnis je Aktie mit 0,08 (2,39) Euro an und zahlte wie schon in den Vorjahren keine Dividende an die Anteilseigner aus. Im Jahresverlauf hatte der Konzern das gezeichnete Kapital auf 565,68 Mill. Euro erhöht.