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Die Bayer ISIN lautet: DE0005752000.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist: 575200.

Das Unternehmen Bayer ist in der Chemie/Pharma Branche beheimatet.
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Die Adresse von Bayer ist:
Bayer AG
Kaiser-Wilhelm-Allee
D-51368 Leverkusen

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Tel.Nr.:+49 (0) 214-30-1
Faxnummer:+49 (0) 214-30-9681013
Email:ir@bayer-ag.de
URL:www.bayer.de
Mehr Infos zu Bayer:
Konzentration auf Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien
Die Bayer AG kontrolliert einen internationalen Konzern, der in den einzelnen Bereichen weltweit zu den ersten Adressen gehört. Seit 2005 konzentriert sich das Unternehmen auf die Geschäftsfelder Gesundheit (Bayer HealthCare), Ernährung (Bayer CropScience) und hochwertige Kunststoffe (Bayer MaterialScience). Bayer HealthCare entwickelt, produziert und vertreibt eine breite Palette von pharmazeutischen und biologischen Produkten bis hin zu Erzeugnissen der Tiergesundheit. Im Juni 2006 wurde dieses Geschäftsfeld durch mehrheitliche Übernahme der Schering AG noch erheblich gestärkt. Bayer CropScience ist in den Segmenten Insektizide, Fungizide, Herbizide und Saatgutbehandlung sehr gut positioniert. Bayer MaterialScience ist ein führender Hersteller von hochwertigen Werkstoffen (z.B. Polycarbonat und Polyurethan) und innovativen Systemlösungen (z.B. Lacke).
Der Teilkonzern Bayer HealthCare unterteilt sich in die zwei Segmente Pharma und Consumer Health. Das Segment Pharma entwickelt, produziert und vertreibt verschreibungspflichtige Arzneimittel, mit denen z.B. Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-, Infektions- und Krebserkrankungen sowie Multiple Sklerose behandelt werden. Daneben gehören Medikamente zur Schwangerschaftsverhütung (Kontrazeption) zum Portfolio. Der Segment-Umsatz erhöhte sich 2007 durch die erstmals ganzjährige Einbeziehung von Schering um 37,3 auf 10,27 (7,48) Mrd. Euro. Währungs- und portfoliobereinigt ergab sich ein Umsatzwachstum von 5,7 (2006: 11,5).
Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) des Segments Pharma verbesserte sich erneut kräftig, und zwar um 75,7 auf 1.641 (934) Mill. Euro. Nach Sondereinflüssen von minus 900 (minus 371) Mill. Euro stieg das EBIT um 31,6 auf 741 (563) Mill. Euro. Die Sondereinflüsse des Jahres 2007 enthalten laut Bayer insbesondere Aufwendungen im Zusammenhang mit der Schering-Integration. Darüber hinaus seien u.a. außerplanmäßige Abschreibungen von 152 Mill. Euro auf immaterielle Vermögenswerte zu berücksichtigen, die aufgrund der Ergebnisse der Beyond-Studie bei Betaferon und der bilanziellen Vorsorge wegen der Aussetzung der Vermarktung von Trasylol vorgenommen wurden. Die Sondereinflüsse des Jahres 2006 resultierten ebenfalls aus der Integration von Schering.
Umsatzstärkstes Geschäftsfeld im Segment Pharma blieb Primary Care, dessen Umsatz leicht um 1,2 auf 3,06 (3,09) Mrd. Euro sank. Herausragend waren die Umsätze mit Avalox/Avelox (plus 12,4 – währungsbereinigt plus 16,8 – auf 445 Mill. Euro), Aspirin Cardio (plus 9,6 – währungsbereinigt plus 13,1 auf 229 Mill. Euro) und Levitra (plus 5,7 – währungsbereinigt plus 10,6 – auf 332 Mill. Euro). Dagegen führte anhaltender Konkurrenzdruck durch Generika bei Cipro/Ciprobay (minus 25,3 – währungsbereinigt minus 22,8 – auf 383 Mill. Euro) und Adalat (minus 6,5 – währungsbereinigt minus 1,5 – auf 614 Mill. Euro) zu einem Rückgang. Das von Schering übernommene Andrologie-Geschäft trug im Berichtsjahr 72 (i.V. zeitanteilig 31) Mill. Euro zum Umsatz von Primary Care bei.
Im Geschäftsfeld Hämatologie/Kardiologie sank der Umsatz um 9,5 auf 1,03 (1,14) Mrd. Euro. Neben der Ende März 2006 erfolgten Einstellung der Plasma-Distribution in Kanada wirkte sich der erneute Umsatzeinbruch mit Trasylol (währungsbereinigt minus 28,4) negativ aus. Im November 2007 setzte Bayer vorerst die Vermarktung dieses Produkts zur Kontrolle des Blutverlustes bei koronaren Bypass-Operationen weltweit aus, nachdem vorläufige Ergebnisse einer unabhängigen klinischen Studie in Kanada Hinweise auf ein möglicherweise erhöhtes Mortalitätsrisiko von Trasylol-Patienten hervor brachten. Weiter sehr positiv entwickelte sich Kogenate, dessen Zulassung von der Europäischen Kommission im Januar 2007 erweitert wurde. Kogenate legte mit währungsbereinigt plus 7,7 auf 818 Mill. Euro zu.
Die übrigen Geschäftsfelder des Segments Pharma sind weitgehend durch Schering hinzugekommen. Das größte Geschäftsfeld Women’s Healthcare erreichte im Berichtsjahr einen Umsatz von 2,63 (1,32) Mrd. Euro. Hauptumsatzträger waren die oralen Kontrazeptiva der Produktgruppe Yasmin/yaz/Yasminelle (1.042 Mill. nach 451 Mill. Euro; währungsbereinigt und vergleichbar plus 37,3), die auch von Markteinführungen in verschiedenen Regionen profitierte und zum umsatzstärksten Pharma-Produkt avancierte. Im Geschäftsfeld Diagnostische Bildgebung verzeichnete Bayer einen Umsatz von 1.298 (697) Mill. Euro. Hier waren die Umsätze der beiden Hauptprodukte Magnevist (301 Mill. Euro) und Ultravist (235 Mill. Euro) auf Pro-forma-Basis um 1,3 rückläufig bzw. lagen um 8,5 höher; bei Ultravist wirkte die Wiedereinführung positiv, nachdem der freiwillige Rückruf der Formulierung 370 mgI/ml im Sommer 2006 negativ zu Buche geschlagen hatte. Das Geschäftsfeld Spezial-Therapeutika setzte im Berichtsjahr 1.253 (678) Mill. Euro um; der Umsatz des Top-Produkts Betaferon/Betaseron (1.028 Mill. Euro nach 535 Mill. Euro im Vorjahr) zur Behandlung der Multiplen Sklerose stieg auf pro forma-Basis um 6,5. Das Geschäftsfeld Dermatologie verzeichnete einen Umsatz von 244 (118) Mill. Euro und die Onkologie mit den Hauptprodukten Fludara, Androcur und Campath 754 (432) Mill. Euro.
Das Segment Consumer Health konzentriert seine Aktivitäten auf rezeptfreie Arzneimittel, die Diagnosetechnik, Nahrungsergänzungsmittel für Menschen und Tiere, Tierarzneimittel sowie Tierpflegeprodukte umfassen. 2007 konnte der Umsatz um 6,9 auf 4,54 (4,25) Mrd. Euro gesteigert werden. Währungs- und portfoliobereinigt stieg der Umsatz um 10,3. Das operative Ergebnis EBIT legte um 9,0 auf 851 (781) Mill. Euro zu. Nach Sondereinflüssen betrug der EBIT-Zuwachs 9,7 auf 823 (750) Mill. Euro. 2007 fielen laut Bayer Sonderaufwendungen von 28 (31) Mill. Euro an, die insbesondere aus einem 2006 initiierten Kostenstruktur-Programm sowie Verteidigungskosten im Zusammenhang mit Rechtsfällen resultierten; 2006 belasteten die weitgehend abgeschlossenen Integration des 2005 von Roche erworbenen Consumer-Health-Geschäfts sowie Restrukturierungen in den USA.
Angeführt von der Spitzenmarke Aspirin (Umsatz 460 Mill. nach 465 Mill. Euro) verzeichnete die Division Consumer Care 2007 einen Umsatzanstieg um 4,1 auf 2,63 (2,53) Mrd. Euro. Unter den weiteren Top-Produkten erreichten Aleve (plus 5,3 auf 239 Mill. Euro), Bepanthen/Bepanthol (plus 10,7 auf 145 Mill. Euro) und Canesten (plus 12,3 auf 182 Mill. Euro) die stärksten Zuwächse.
Das Geschäftsfeld Diabetes Care erwirtschaftete 2007 eine Umsatzsteigerung um 17,3 auf 950 (810) Mill. Euro. Sehr positiv entwickelte sich hier die Ascensia-Produktlinie, die im Sog des Markterfolgs mit den Blutzucker-Messgeräten Ascensia Contour und Ascensia Breeze insgesamt um 18,5 auf 934 (788) Mill. Euro vorankam.
In der Division Animal Health erzielte Bayer Consumer Health einen Umsatzanstieg um 5,6 auf 956 (905) Mill. Euro, der hauptsächlich auf die weiter gute Umsatzentwicklung der Produkte der Advantage/Advantix-Familie (plus 14,2 auf 314 Mill. Euro) zurückzuführen war. Darüber hinaus hat die Europäische Arzneimittelagentur emea im Oktober 2007 die Zulassung für das Hunde-Antiparasitikum Advocate erweitert.
Insgesamt stieg der Umsatz im Teilkonzern Bayer HealthCare im Geschäftsjahr 2007 um 26,3 auf 14,81 (i.V. 11,72) Mrd. Euro. Dabei ist das im Rahmen der Schering-Akquisition erworbene Geschäft zu berücksichtigen, das 2007 erstmals für ein ganzes Jahr enthalten ist, nachdem es 2006 zeitanteilig ab dem 23. Juni 2006 konsolidiert worden war. Währungs- und portfoliobereinigt lag der Zuwachs laut Bayer bei 7,3 nach plus 10,0 im Vorjahr. Alle Divisionen seien schneller als der Markt gewachsen, heißt es. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kam um 45,3 auf 2,49 (1,72) Mrd. Euro voran. Bereinigt um Sondereinflüsse (vor allem Aufwendungen im Zusammenhang mit der Integration von Schering) konnte Bayer HealthCare das EBIT um 19,1 auf 1,56 (1,31) Mrd. Euro steigern.
Wichtigstes Segment des Teilkonzerns Bayer CropScience ist Crop Protection, das über ein umfassendes Produktportfolio aus Fungiziden, Herbiziden, Insektiziden und Saatgutbehandlungsmitteln für die unterschiedlichsten regionalen Ansprüche verfügt. Insgesamt profitierte das Pflanzenschutzgeschäft 2007 von den positiven Rahmenbedingungen auf den Weltagrarmärkten, die insbesondere durch gestiegene Preise für landwirtschaftliche Grunderzeugnisse, einen verstärkten Anbau von Pflanzen zur Herstellung von Biokraftstoffen sowie ein verbessertes Marktumfeld in Lateinamerika gekennzeichnet waren. Daraus resultierend erhöhte sich der Segment-Umsatz um 3,0 auf 4,78 (4,64) Mrd. Euro. Der Umsatz mit Wirkstoffen, die ab 2000 in Kernmärkten eingeführt wurden, seien gegenüber 2006 um ein Drittel auf 1,4 Mrd. Euro gesteigert worden, wird betont. Das EBIT erhöhte sich deutlich auf 537 (384) Mill. Euro. Darin berücksichtigt sind im Berichtsjahr Sonderaufwendungen für das 2006 gestartete Restrukturierungsprogramm von 95 Mill. Euro; im Vorjahr schlugen Sonderaufwendungen von 57 Mill. Euro zu Buche.
Umsatzrückgänge aufgrund verringerter Anbauflächen bei den Baumwoll- und Sojabohnen-Herbiziden in Nordamerika ließen den Umsatz im Geschäftsfeld Herbizide um 1,9 auf 1,73 (1,76) Mrd. Euro sinken. Die milde, feuchte Witterung in großen Teilen Europas sowie die allgemeine Marktbelebung in Lateinamerika sorgten im Geschäftsfeld Fungizide für einen Umsatzanstieg um 5,8 auf 1,27 (1,20) Mrd. Euro. Vor allem bedingt durch Währungs- und Portfolioeinflüsse sank der Umsatz im Geschäftsfeld Insektizide um 3,1 auf 1,18 (1,22) Mrd. Euro. Das Geschäftsfeld Seed Treatment profitierte von einer weltweit positiven Entwicklung der gesamten Produktpalette und kam beim Umsatz um 29,6 auf 605 (467) Mill. Euro voran.
Das Segment Environmental Science/BioScience entwickelt, produziert und vertreibt zahlreiche Produkte für die Garten- und Landschaftspflege, von nicht landwirtschaftlichen Schädlingsbekämpfungsmitteln über Pflanzenbiotechnologie bis hin zu herkömmlichem Saatgut. Der Segmentumsatz belief sich 2007 auf 1,05 (1,06) Mrd. Euro. Dabei stand einem Umsatzrückgang im Geschäftsfeld Environmental Science um 7,1 auf 663 (714) Mill. Euro ein kräftiger Volumenanstieg im Geschäftsfeld BioScience um 11,7 auf 382 (342) Mill. Euro gegenüber.
Der Umsatz des Teilkonzerns Bayer CropScience wuchs im Geschäftsjahr 2007 um 2,2 auf 5,83 (5,70) Mrd. Euro. Währungs- und portfoliobereinigt betrug der Anstieg 5,6. Das EBIT verbesserte sich um 12,3 auf 656 (584) Mill. Euro. Ergebnisbelastend wirkten sich Sonderaufwendungen in Höhe von 130 (57) Mill. Euro für das 2006 initiierte Kostenstruktur-Programm sowie Verteidigungskosten im Zusammenhang mit Rechtsfällen aus.
Im Teilkonzern Bayer MaterialScience kam das Segment Materials (hochwertige Kunststoffgranulate, Platten und Folien) im Berichtsjahr um 4,0 auf 3,04 (2,93) Mrd. Euro voran. Dabei verzeichnete die Business Unit Polycarbonates ein Umsatzplus von 3,3 auf 2,81 (2,72) Mill. Euro. Die Business Unit Thermoplastic Polyurethanes habe den Umsatz einschließlich der Erstkonsolidierung (für ein halbes Jahr) der Mitte 2007 akquirierten taiwanesischen Ure-Tech-Gruppe um 12,2 auf 230 (205) Mill. Euro ausgeweitet, heißt es. Dagegen wirkten Margenverluste infolge gestiegener Kosten für petrochemische Rohstoffe und Energien sowie niedrigerer Verkaufspreise ergebnisbelastend. Das EBIT sank um 65,4 auf 100 Mill. Euro.
Das Segment Systems (Polyurethane für unterschiedlichste Anwendungen, Lack- und Klebrohstoffe sowie anorganische Grundchemikalien) legte um 2,2 auf 7,39 (7,24) Mrd. Euro zu. Dieses Wachstum beruhe auf Preis- und Mengensteigerungen, heißt es. Alle Business Units hätten Umsatzsteigerungen in Asien und Europa erzielt. Gegenläufig habe ein Rückgang in Nordamerika gewirkt, wo sich das Geschäft insbesondere in den Branchen Automobil sowie Bau abschwächte. Das EBIT verbesserte sich um 34,0 auf 942 (703) Mill. Euro. Verarbeitet sind darin Aufwendungen für ein Restrukturierungsprogramm, insbesondere die Schließung der US-Produktion für Diphenylmethandiisocyanat betreffend, von 75 Mill. Euro; 2006 waren Sonderaufwendungen von 218 Mill. Euro insbesondere aus einem Schiedsverfahren in den USA im Zusammenhang mit der Herstellung von Propylenoxid enthalten.
Der Teilkonzern Bayer MaterialScience steigerte den Gesamtumsatz im Jahr 2007 um 2,7 auf 10,44 (10,16) Mrd. Euro. Währungs- und portfoliobereinigt entsprach dies einem Plus von 6,2. Dieser Umsatzanstieg resultierte vor allem aus höherem Absatz in beiden Segmenten. Das EBIT stieg im Berichtsjahr um 5,0 auf 1,04 (0,99) Mrd. Euro. Die Zunahme ist ausschließlich auf den Rückgang der Sonderaufwendungen im Segment Systems zurückzuführen.
Jahresergebnis auf Rekordniveau
Insgesamt steigerte der Bayer-Konzern 2007 seinen Umsatz im fortzuführenden Geschäft um 11,8 auf 32,39 (i.V. 29,0) Mrd. Euro. Im Vorjahresvergleich ist zu berücksichtigen, dass Schering 2006 nur zeitanteilig ab dem 23. Juni 2006 enthalten war. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte verzeichnete der Bayer-Konzern ein Umsatzplus von 6,1. Europa konnte seine Stellung als umsatzstärkste Region des Bayer-Konzerns mit einem Plus von 13,4 auf 14,35 Mrd. Euro weiter ausbauen. In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz zwar um 4,9 auf 8,16 Mrd. Euro – hier wirkten Währungseffekte deutlich negativ, währungsbereinigt lag das Plus bei 13,6. In Fernost/Ozeanien erwirtschafte Bayer einen Umsatz von 5,21 Mrd. Euro (plus 13,0 – währungsbereinigt plus 20,0), und in Lateinamerika/Afrika/Nahost kam das Unternehmen auf 4,66 Mrd. Euro (plus 19,0 – währungsbereinigt plus 23,2).
Die Herstellkosten erhöhten sich wiederum unterproportional zum Umsatz, so dass sich das Bruttoergebnis 17,2 auf 16,03 (13,68) Mrd. Euro verbesserte. Die Vertriebskosten stiegen um 19,1 auf 7,78 (6,53) Mrd. Euro. Der Bereich F&E gewann durch Schering weiter an Bedeutung. Die Ausgaben wurden auf dem im Vorjahr deutlich erhöhten Niveau weiter um 12,2 auf 2,58 Mrd. Euro aufgestockt. Die allgemeinen Verwaltungskosten stiegen um 10,8 auf 1,77 Mrd. Euro. Sonstige betriebliche Aufwendungen von 1,57 (1,22) Mrd. Euro entstanden im Zusammenhang mit dem Erwerb bzw. der Integration von Schering (506 Mill. nach 179 Mill. Euro) sowie durch außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund der Ergebnisse der Beyond-Studie bei Betaferon/Betaseron von 152 Mill. Euro. Dem standen sonstige betriebliche Erträge von 822 (730) Mill. Euro gegenüber – davon wurden 192 (120) Mill. Euro aus der Realisierung derivativer Währungssicherungen und 101 (55) Mill. Euro aus der Auflösung von Rückstellungen realisiert. Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen/Erträgen fiel folglich auf minus 747 (minus 489) Mill. Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte um 14,2 auf 3,15 (2,76) Mrd. Euro zu. Bereinigt um Sondereinflüsse kletterte das EBIT um 23,2 auf 4,29 (3,48) Mrd. Euro, wird berichtet.
Das Finanzergebnis verschlechterte sich akquisitionsbedingt weiter auf minus 920 (minus 782) Mill. Euro, so dass sich das Ergebnis vor Steuern im fortzuführendem Geschäft um 12,8 auf 2,23 (1,98) Mrd. Euro erhöhte. Aufgrund von veränderten Steuersätzen verzeichnete der Bayer Konzern im Berichtsjahr 2007 einen latenten Steuerertrag von 921 (1) Mill. Euro. In der Folge wurde ein Steuerertrag von 72 (Steuerlast 454) Mill. Euro erreicht. Dadurch verbesserte sich das Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft um 151,1 auf 2,31 (1,53) Mrd. Euro.
Das Ergebnis nach Steuern aus nicht fortzuführendem Geschäft schnellte auf 2,41 (0,17) Mrd. Euro hoch. Hintergrund ist der Verkauf des Diagnostika-Geschäfts sowie der Tochterfirmen H. C. Starck und Wolff Walsrode für insgesamt 5,42 Mrd. Euro; der Veräußerungsgewinn einschließlich der kleineren Desinvestitionen betrug 3,16 Mrd. Euro. Die Übertragung der Vermögenswerte auf die Erwerber erfolgte 2007. Insgesamt stellte sich somit das Konzernergebnis nach Steuern auf 4,72 (1,70) Mrd. Euro und nach Gewinnanteilen Konzernfremder auf 4,71 (1,68) Mrd. Euro. Das Ergebnis je Aktie stieg laut dem Unternehmen auf 5,84 (2,22) Euro und ermöglicht laut Vorschlag an die Hauptversammlung die Erhöhung der Dividende auf 1,35 (1,00) Euro je Aktie.
Im Geschäftsjahr 2003 hatte Bayer infolge negativer Sondereinflüsse von 2,59 Mrd. Euro einen hohen Verlust ausweisen müssen; diese Sondereinflüsse betrafen vor allem Aufwendungen aus Impairments und Wertberichtigungen im Vorfeld des Lanxess-Börsengangs sowie Erträge aus Portfoliomaßnahmen. 1999 war der Vorjahresvergleich durch Veränderungen im Konsolidierungskreis (Erwerb von Chiron Diagnostics auf der einen und der Anteilsverkauf der Agfa-Gruppe im Rahmen des Börsenganges mit einem Verkaufsgewinn von 1,03 Mrd. Euro zum anderen sowie Sonderaufwendungen von 530 Mill. Euro) erheblich erschwert worden. Zu beachten ist ferner, dass 1999 der Veräußerungsgewinn der Agfa-Gevaert-Anteile steuerfrei vereinnahmt worden war.
(Anmerkung der Redaktion: Bei den Kennzahlen, die im Textprofil verwendet werden, sind die Vorjahreszahlen zur besseren Vergleichbarkeit in der Regel entsprechend der Struktur des aktuellen Geschäftsberichts rückwirkend angepasst worden. In der Kennzahlentabelle wird hingegen aus Gründen der historischen Transparenz auf die im jeweiligen Geschäftsbericht dargestellten Zahlen zurückgegriffen.)

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