rssicon
imageleft

Die BayWa vink. ISIN ist: DE0005194062.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist: 519406.

Das Unternehmen BayWa vink. ist in der Baustoffhandel Branche beheimatet.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 33.513.251 Aktien ausgegeben.
Die Kontaktadresse von BayWa vink. lautet:
BayWa AG
Arabellastraße 4
D-81925 München

.
Telefonnummer:+49 (0) 89-9222-0
Faxnummer:+49 (0) 89-9222-3698
Mail:lothar.schoenberger@baywa.de
Webadresse:www.baywa.de
Info zu BayWa vink.:
Handel mit Agrarprodukten, Baustoffen, Mineralöl und PKW
Die BayWa AG ist eine auf die Gebiete Süd- und Ostdeutschland, Österreich und die südosteuropäischen Länder ausgerichtete Handels- und Dienstleistungsgesellschaft. Der Konzern steht auf vier Säulen: Agrar, Bau, Energie und Sonstige Aktivitäten. Unter Sonstige Aktivitäten sind Gesellschaften mit Lebensmittelproduktion, Autohäuser und Finanzbeteiligungen zusammengefasst. Der Konzern hat inklusive Franchise/Partnerfirmen rund 2.625 Vertriebsstandorte in acht europäischen Ländern. Ein entscheidender Neuzugang war die zum 1. Oktober 2002 erworbene WLZ Raiffeisen AG, ein der BayWa in allen Belangen sehr ähnliches Unternehmen in Württemberg. Die Position im süddeutschen Raum wurde dadurch zementiert.
Den größten Umsatzanteil erzielt der Konzern mit der Land- und Ernährungswirtschaft. Das Segment Agrar ist dabei in die beiden Sparten Agrar und Technik untergliedert. Die Sparte Agrar handelt mit landwirtschaftlichen Betriebsmitteln, erfasst und vermarktet pflanzliche Erzeugnisse vom Feld bis zur Ernährungsindustrie. Im Agrarsektor ist die BayWa einer der größten Vollsortimenter Europas und handelt mit einigen Produkten auch weltweit. In der Sparte Technik vertreibt BayWa Maschinen und Geräte, Gebäude und Einrichtungen. Den Schwerpunkt bilden der Handel mit landwirtschaftlichen Betriebsmitteln wie z.B. Dünger, Saatgut, Pflanzenschutzmitteln einerseits und landwirtschaftlichen Erzeugnissen (u.a. Obst) andererseits. Das Agrar-Segment erreichte in 2007 einen Anteil am Konzernumsatz von 46 (i.V. 39).
Im Jahr 2007 setzte der Konzern im Segment Agrar 3,33 (2,86) Mrd. Euro um. Das entspricht einem Anstieg um 16,4. Die Sparte Agrar – der klassische Agrarhandel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Betriebsmitteln – steigerte sich um rund 24 und erreichte einen Umsatz von 2,6 Mrd. Euro. Der frühe Vegetationsbeginn hat das Geschäft bereits im Frühjahr angekurbelt. In den Folgemonaten bis in die letzten Dezembertage führten die hohen Preise und die lebhafte Nachfrage nach Getreide zu überdurchschnittlichen Zuwächsen bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Da die landwirtschaftlichen Kunden ihre Produktion intensivierten, fragten sie auch mehr Betriebsmittel nach. Die Umsätze von Pflanzenschutzmitteln, Saatgut und Futtermitteln lagen deutlich über dem Vorjahr. Die Sparte Technik musste 2007 leichte Einbußen hinnehmen, da viele Landwirte vor dem Hintergrund der Mehrwertsteuererhöhung Investitionen in das Vorjahr vorgezogen hatten. Der Umsatz sank hier daher um 3,7 auf 736 Mill. Euro.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) im Segment Agrar in Höhe von 46,7 (25,7) Mill. Euro übertraf den Vorjahreswert um 82. Hohe Erträge erwirtschaftete insbesondere der Getreidehandel. Die Landtechnik übertraf wegen der lebhaften Investitionsbereitschaft der Landwirtschaft ebenfalls die vorjährigen Ergebnisse. Die in den Vorjahren vorgenommenen Strukturmaßnahmen und Prozessoptimierungen führten zu Kostenentlastungen und trugen zur Ergebnissteigerung bei.
Im Segment Bau (Umsatzanteil 23,2) belief sich der Gesamtumsatz in 2007 auf 1,68 (1,76) Mrd. Euro. Er lag damit unter Berücksichtigung der Bereinigung in Österreich um 5 unter dem Vorjahreswert. Speziell im Baustoffhandel hat sich der Markt abgeschwächt. Das Neubauvolumen im Ein- und Zweifamilienhausbau brach um 22 ein und auch der Sanierungsmarkt ging zurück. Dies führte im Baustoffhandel des BayWa-Konzerns, bereinigt um die veränderte Umsatzverrechnung, zu einem Umsatzrückgang von 8,4 auf 1,2 Mrd. Euro. Besser konnten die Bau & Gartenmärkte des Konzerns abschneiden. Sie erzielten ein Umsatzplus von 5,9 auf 443 Mill. Euro.
Die schwache Baukonjunktur zeigt sich auch bei den Erträgen des Segments Bau. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) verringerte sich um 1,7 Mio. Euro auf 13,3 (14,9) Mill. Euro. Der im Branchenvergleich moderate Rückgang betrifft ausschließlich den Baustoffhandel. Dagegen konnten die Bau & Gartenmärkte vor allem wegen des guten Gartengeschäfts im Frühjahr das Ergebnis steigern.
Kernkompetenz im Geschäftsfeld Energie ist der Vertrieb von Mineralölprodukten an gewerbliche und private Kunden. Durch die Übernahme der WLZ gehört seither auch deren Tochter Tessol GmbH zum Konsolidierungskreis der BayWa. Tessol betreibt rund 100 Tankstellen der Marke AVIA in Süddeutschland. Im Segment Energie (Anteil am Konzernumsatz 24,7) erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 1,8 (2,1) Mrd. Euro. Das sind knapp 15 weniger als im Vorjahr. Der Rückgang ist die Folge des außergewöhnlich milden Winters 2006/07, der die Nachfrage nach Wärmeenergie erheblich einschränkte. Dies verringerte konzernweit den Heizölabsatz um rund ein Drittel. Der Diesel- und Kraftstoffabsatz war dagegen weitgehend stabil. Der Biodieselabsatz brach mit der Steueranhebung erheblich ein. Auch der Pelletsmarkt schwächte sich im Zuge des geringeren Wärmebedarfs um rund 10 ab. Das Segment weist für 2007 ein Vorsteuerergebnis von 6,5 (8,8) Mill. Euro aus. Das sind nur 2,3 Mill. Euro weniger als 2006, das aufgrund des kalten Winters 2005/06 und der Umsatzsteuer-Vorzieheffekte besonders günstige Rahmenbedingungen aufwies.
Im Segment Sonstige Aktivitäten fasst der Konzern die Lebensmittelproduktion in Österreich, den Autohandel sowie Finanzbeteiligungen zusammen. Hier steigerte der Konzern den Umsatz um 28,6 Mill. Euro auf 432 (403) Mill. Euro. Vor allem der Fruchtsaft-Konzentrathersteller Ybbstaler mit Standorten in Österreich und Polen erzielte erhebliche Zuwächse. Das EGT im Segment Sonstige Aktivitäten betrug 24,1 (20,4) Mill. Euro und ist gegenüber 2006 um 3,7 Mill. Euro angestiegen. Im EGT enthalten sind 21,1 Mill. Euro aus der Veräußerung der Anteile an dem österreichischen Snack-Hersteller Kelly. 2006 waren Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf zweier Finanzinvestments in Höhe von 21,3 Mill. Euro enthalten.
Starkes Agrargeschäft treibt Ergebnis
Der Konzern erreichte insgesamt in 2007 einen Umsatz von knapp 7,3 (7,1) Mrd. Euro, das bedeutet operativ eine Zunahme um 1,3. Dabei ist berücksichtigt, dass seit 2007 die Baustoffumsätze mit österreichischen Genossenschaften nicht mehr über die Wiener BayWa-Tochter RWA, sondern direkt über die Lagerhäuser fakturiert werden (i.V. 167 Mill. Euro). Während die Agrarumsätze erheblich nach oben geklettert sind, waren als Folge schwieriger Märkte die Erlöse in den Segmenten Bau und Energie niedriger. In Deutschland erzielte der Konzern rund zwei Drittel der Erlöse, in Österreich und Osteuropa insgesamt rund ein Drittel.
Trotz der Konjunkturschwäche am Bau und einem erheblichem Rückgang der Heizölnachfrage steigerte Baywa im Konzern das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 90,5 (69,8) Mill. Euro. Das ist ein Plus von knapp 30. Der Nach Steuern wuchs das Ergebnis um 25 auf 71,8 (57,4) Mill. Euro. Der Konzernjahresüberschuss legte nach Anteilen Dritter in Höhe von minus 25,8 (minus 17,8) Mill. Euro auf 46,0 (39,6) Mill. Euro zu. Der Konzern gibt das Ergebnis je Aktie mit 1,36 (1,17) Euro an. Der Hauptversammlung wird eine Dividendenerhöhung auf 0,32 (0,30) Euro pro Stückaktie vorgeschlagen.
Nicht zuletzt auch wegen der Aufnahme der BayWa-Aktien in den Prime Standard Anfang 2003 wurde der Jahresabschluss 2002 nach den IFRS (International Financial Reporting Standards) aufgestellt und das Jahr 2001 daran angepasst. Ein Vergleich mit den nach HGB bilanzierten Jahren bis 2000 ist somit nur eingeschränkt möglich.
Im herangezogene Zahlen für die Vorjahre sind zur besseren Vergleichbarkeit dem aktuellen Geschäftsbericht entnommen und können von den Zahlen der Kennzahlentabelle abweichen.

Keine ähnlichen Artikel.

Leave a Reply