Die Beate Uhse ISIN lautet: DE0007551400.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer lautet: 755140.
Das Unternehmen Beate Uhse ist in der Erotik Branche tätig.
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Der Kontakt von Beate Uhse ist:
Beate Uhse AG
Gutenbergstr. 12
D-24941 Flensburg
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Telefon-Nr.:+49 (0) 461-9966-0
Telefax.Nr.:+49 (0) 461-9966-440
Mail:ir@beate-uhse.de
URL:www.beateuhse.ag
Informationen zu Beate Uhse:
Führendes Erotik-Unternehmen in Europa
Die Beate Uhse-Gruppe bezeichnet sich als führendes Erotik-Unternehmen in Europa. Auf diesem Gebiet ist das Unternehmen in Deutschland mit allen gängigen Vertriebsformen und in den europäischen Nachbarländern mit dem Einzel- und teils auch dem Versandhandel vertreten. Neben Einzel-, Versand- und Großhandel gewinnt der Vertriebsweg über Multimedia-Technologien (u.a. Telefon, Videotext, Internet und Fernsehen), die dem Geschäftsfeld Entertainment zugeordnet sind, zunehmend an Bedeutung.
Im Geschäftsfeld Einzelhandel betrieb Beate Uhse Ende 2006 europaweit 168 (i.V. 165) eigene Ladengeschäfte – davon entfielen 74 (71) auf Deutschland, 66 (65) auf die Niederlande, 11 (10) auf Belgien, 8 (9) auf Frankreich, 4 (5) auf Norwegen sowie 5 (5) auf Italien. In Städten unter 100.000 Einwohner arbeitet Beate Uhse neben dem Betrieb von Filialen in Eigenregie mit Lizenz- und Franchisenehmern zusammen. Ende 2006 war der Konzern in Europa zusätzlich zu den eigenen Geschäften mit insgesamt 165 (144) Lizenz- und Franchise-Shops vertreten – davon 57 (55) in Deutschland, 42 (41) in Österreich, 38 (38) in der Schweiz, 5 (4) in Norwegen, 5 (5) in Slowenien und 1 (1) in Ungarn – sowie mit 15 Beteiligungen in Polen und mit 2 in Italien. Im Rahmen der Zusammenarbeit darf der Partner den Markennamen Beate Uhse International nutzen; ferner hat er durch die Lizenz die Möglichkeit, ein umfangreiches Sortiment zu Großhandelskonditionen über die Flensburger Zentrale zu beziehen. Die Lizenz des Partners in der Schweiz lief im April 2007 aus. Beate Uhse will diese Läden von nun an in Eigenregie näher an das Erscheinungsbild des Konzerns heranführen.
Das Verkaufsangebot im Geschäftsfeld Einzelhandel besteht aus Dessous, Videos, Magazinen, Büchern, Verhütungsmitteln, pharmazeutischen Präparaten und Stimulationsartikeln. Das Sortiment umfasst mehr als 6.000 Artikel. Zusätzlich besteht das Angebot aus Videovorführungen in Kabinen und in Kinos wie z.B. das Blue Movie Kino in München. Im Markt agiert das Unternehmen mit einer Mehrmarkenstrategie (neben Beate Uhse z.B. auch Christine le Duc, Mae B. und Dr. Müller). Der Umsatz des Segments Einzelhandels ermäßigte sich im Geschäftsjahr 2006 um 2,9 auf 86,5 (89,1) Mill. Euro. Das Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) des Bereichs Einzelhandel fiel um 26,2 auf 5,9 (8,0) Mill. Euro.
Der Versandhandel ist die Keimzelle der Gruppe. Die Versand-Aktivitäten des Konzerns wurden teilweise unter dem Namen "Pabo" gebündelt. Die Konzernzugehörigkeit wird durch den Kompetenzvermerk "By Beate Uhse" verdeutlicht. Lediglich am französischen Markt arbeitet Pabo aus sprachlichen Gründen mit einer weiteren Marke, wird berichtet. 2005 war der Versandhandel in sieben europäischen Ländern vertreten. In fast allen Ländern agiere Pabo als klarer Marktführer im Versand von erotischen Produkten. Die Kunden würden durch Direkt-Marketing-Maßnahmen wie Kataloge, Mailings, Coupon-Hefte und via Internet kontinuierlich informiert und kontaktiert. Das 2002 gestartete Versandgeschäft in den USA wurde im November 2005 beendet. Die Umsätze hatten sich nicht entsprechend der Planung entwickelt, wird berichtet. Die Umsatzerlöse des Versandhandels fielen im Geschäftsjahr 2006 um 9 auf 113,8 (125,0) Mill. Euro. Das EBIT des Versandhandels, der eigentlichen Cash-Cow des Konzerns, fiel auf minus 1,8 (plus 13,0) Mill. Euro.
Der Großhandel des Beate Uhse Konzerns beliefert Anbieter von Erotik-Produkten in über 60 Ländern der Welt. Den Kunden steht ein überaus breites und sehr tiefes Warensortiment von über 20.000 Sex- und Erotik-Artikeln zur Verfügung, wird berichtet. Im Profit-Center Großhandel sind die Aktivitäten der Unternehmen Scala BV (Niederlande), AVN BV (Niederlande), VDN BV (Niederlande), Max AB (Schweden) und ZBF GmbH (Deutschland) gebündelt. Der Beate Uhse Großhandel verfügt über ein internationales Netzwerk an Produzenten, mit denen vielfältige Exklusivverträge zur Belieferung von erotischen Produkten bestehen, heißt es weiter. Innerhalb des Konzerns übernehme der Großhandel zunehmend die Rolle eines zentralen Logistik-Dienstleisters, so dass die anderen Profit-Center sich weitestgehend auf den Vertrieb und die Absatzstrategien konzentrieren können. Im Geschäftsjahr 2006 stieg der Umsatz im Großhandel um 4,8 auf 54,7 (52,2) Mill. Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen sank um 4 auf 4,0 (4,2) Mill. Euro.
Das Profit-Center Entertainment bündelt sämtliche Aktivitäten in den Bereichen Online, Telefonie, Mobile Kommunikation und Fernsehen. Beate Uhse tritt nach eigenen Angaben im Unterhaltungsmarkt als Content-Anbieter für Endverbraucher und als Full-Service-Kooperationspartner für Portalbetreiber auf. Neue Mediendienste werden ausgebaut, dabei setzt Beate Uhse weiterhin auf das Internet, Breitband-Technologie und den immer wichtiger werdenden Ausbau von Video-on-Demand. Die Beate Uhse TV steuert weitgehend eigenständig die Fernsehaktivitäten des Konzerns, die über das Pay-TV-Programm Premiere ausgestrahlt werden. 2006 konnten zudem die beiden Internetseiten www.beate-uhse.com und www.pabomovie.com neu gelauncht werden. Die Umsatzerlöse des Bereichs Entertainment fielen 2006 um 13,6 auf 16,0 (18,5) Mill. Euro. Schuld daran war auch der Wegfall der 0190-Mehrwertnummern, die zwar durch 0900-Nummern ersetzt wurden, doch gingen damit den Kunden bekannte Nummern verloren. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen explodierte und steigerte sich von 0,3 Mill. Euro auf 3,0 Mill. Euro.
Umsatz und Ergebnis rückläufig
Im Geschäftsjahr 2006 musste der Konzerne einen Umsatzrückgang um 4,9 auf 270,93 (284,79) Mill. Euro hinnehmen. Positiv bemerkbar hat sich das 2005 eröffnete Logistikzentrum in Almere (Niederlanden) gemacht. Allerdings fiel ein Teil des Lagers 2006 einem Wasserschaden zum Opfer, so dass ein Verlust im Weihnachtsgeschäft Umsatzeinbußen vor allem im Versand von mehr als 15 Mill. Euro verursachte. Dies sei wie auch ein sehr heißer Sommer in Deutschland ein Grund für den Rückgang der Konzernerlöse. Zudem litt der Bereich Telefonie unter dem gesetzlich beschlossenen Wegfall der 0190-Mehrwertnummern. Der Auslandsumsatz machte 2006 einen Anteil von 61,6 aller Konzernerlöse aus. Deutschland musste dabei Umsatzeinbußen von 11,6 auf 104,0 (117,6) Mill. Euro hinnehmen. Der Umsatz in den Niederlanden ermäßigte sich ebenfalls um 1,6 auf 47,0 (47,7) Mill. Euro, Belgien um 4,2 auf 17,1 (17,9) Mill. Euro, Großbritannien um 12,4 auf 10,9 (12,4) Mill. Euro, Österreich um 17,1 auf 24,7 (29,8) Mill. Euro und Skandinavien um 1,3 auf 12,3 (12,4) Mill. Euro. Lediglich Frankreich wuchs um 18,1 auf 40,2 (34,0) Mill. Euro und die Schweiz um 12,8 auf 1,7 (1,5) Mill. Euro. Italien legte gar um ein Vielfaches auf 3,4 (0,9) Mill. Euro zu. Das sonstige Europa kam auf 9,0 (9,8) Mill. Euro und die übrigen Regionen auf 0,8 (0,7) Mill. Euro.
Der Verwaltungsaufwand legte 2006 auf 26,31 (25,80) Mill. Euro zu, und die Abschreibungen stiegen auf 9,67 (9,33) Mill. Euro. Das Zinsergebnis blieb mit minus 2,77 (minus 2,24) Mill. Euro hinter dem Vorjahr zurück und vor Steuern stellte sich das Ergebnis auf 11,99 (19,65) Mill. Euro. Nach Steuern in Höhe von 1,95 (6,05) Mill. Euro und Anteilen Dritter blieb unter dem Strich ein Konzernjahresüberschuss von 9,66 (13,47) Mill. Euro. Der Konzern gibt das Ergebnis je Aktie mit 0,21 (0,29) Euro an. Die Dividende wurde auf 0,10 (0,14) Euro gesenkt.
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