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Die Biotest VZ ISIN ist: DE0005227235.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist: 522723.

Das Unternehmen Biotest VZ ist in der Pharmazie Branche beheimatet.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 8.000.000 Aktien ausgegeben.
Die Kontaktadresse von Biotest VZ ist:
Biotest AG
Landsteinerstraße 5
D-63303 Dreieich

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Telefonnummer:+49 (0) 6103-801-520
Telefax.Nr.:+49 (0) 6103-801-7840
Mail:investor_relations@biotest.de
internet:www.biotest.com
Informationen zu Biotest VZ:
Engagiert in den Bereichen Pharma und Diagnostik
Die Biotest AG konzentriert ihre Geschäftstätigkeit auf Aktivitäten rund um das menschliche Blut und auf die Verhütung von Schäden durch krank machende oder umweltbelastende Keime. Mit dieser Fokussierung hat das Unternehmen seine geschäftlichen Schwerpunkte auf die Indikationsgebiete Transfusions- und Transplantationsmedizin, Autoimmunerkrankungen sowie Infektion- und die Hygienekontrolle gelegt. Dabei nutzt Biotest die interdisziplinären Synergien auch zur Entwicklung innovativer Produkte. Dazu gehören z.B. neue, in der klinischen Erprobung befindliche monoklonale Antikörper, die biotechnologisch hergestellt und mittelfristig die Produkte zur Behandlung von Autoimmunkrankheiten (u.a. rheumatische Arthritis) ergänzen sollen. Die Aktivitäten von Biotest sind seit dem Geschäftsjahr 2005 in die drei operativen Segmente Pharma, Diagnostik und Biotherapeutika gegliedert.
In der Sparte Pharma (u.a. Immunglobuline z.B. zur Behandlung schwerster Infektionen, Serumkonserven und Blutgerinnungspräparate) setzte Biotest 247,0 (205,1) Mill. Euro um, das sind 20,5 mehr als im Jahr 2006. Das Wachstum resultiert sowohl aus höheren Absatzmengen als auch aus Preiserhöhungen. Hauptwachstumstreiber waren die polyvalenten Immunglobuline und die Gerinnungsfaktoren.
Das Segment Diagnostik umfasst die Entwicklung und Produktion verschiedener Reagenzien und Geräte zur Typisierung von roten und weißen Blutkörperchen und anderen Gewebezellen sowie von Testsubstanzen und Systemen zum Hygiene-Monitoring. Im Jahre 2002 hatte Biotest in der Diagnostik den Schritt vom Test- zum Systemanbieter vollzogen. Heute biete das Unternehmen mehrere automatisierte Systeme für verschiedene diagnostische Zielgruppen an, heißt es. Zu den Wachstumsträgern gehören in der Transplantationsdiagnostik Produkte der modernen DNA-Technologie und das mikrobiologische Programm des Bereiches Hygienekontrolle sowie die Transfusionsdiagnostik. Hervorgehoben wird ferner der Laborautomat TANGO zur Blutgruppendiagnostik, der in den Jahren 2001 und 2002 mit hohem Aufwand optimiert worden war. Im Segment Diagnostik erzielte Biotest in 2007 ein Umsatzwachstum in Höhe von 3,4 auf 79,4 (76,8) Mill. Euro. Besonders gut gelaufen waren die Erzeugnisse zur Hygienekontrolle. Mit der Etablierung neuer Vertriebsstrukturen sollen verstärkt Großabnehmer aus der pharmazeutischen Industrie als Kunden gewonnen werden.
Das Segment Biotherapeutika wurde im Geschäftsjahr 2005 eingerichtet. Darin ist die Entwicklung monoklonaler Antikörper (MAK) gebündelt. Die biotechnologisch erzeugten Wirkstoffe sollen unter anderem zur Behandlung der rheumatischen Arthritis und weiterer Autoimmunerkrankungen sowie zur Therapie des multiplen Myeloms, einer bösartigen Erkrankung des Knochenmarks, eingesetzt werden. Im Geschäftsjahr 2005 wurde in diesem Segment die Entwicklung der monoklonalen Antikörper (MAK) planmäßig vorangetrieben. Hier werden keine Umsätze erzielt.
Das im Jahre 1999 eingerichtete Geschäftsfeld Medizintechnik wurde 2002 als aufzugebender Geschäftsbereich geführt. Mit dem Verkauf der 60-Beteiligung an der Envitec-Wismar GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2003 wurde das Geschäftsfeld Medizintechnik zur Jahresmitte 2003 geschlossen. Dieser Bereich umfasste u.a. Systeme zur Zellgewinnung, -filtration und -lagerung sowie Produkte auf dem Gebiet der medizinischen und umweltrelevanten Biosensorik-Technologie. 2002 hatte der Umsatz in der Medizintechnik noch 13,5 Mill. Euro betragen.
Ertragslage erneut deutlich verbessert
Im Geschäftsjahr 2007 setzte die Biotest-Gruppe 326,4 (281,9) Mill. Euro um, das sind 15,8 mehr als im Vorjahr. Mit 32,2 war Deutschland der wichtigste Einzelmarkt für die Sparte Pharma, gefolgt von Europa ohne Deutschland mit 48,0, Asien mit 14,0, Nord- und Südamerika mit 4,3 und der Rest der Welt mit 1,5.
Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) legte um 22,6 auf 38,5 (31,4) Mio. Euro zu. Im EBIT sind Belastungen in Höhe von 1,5 Mill. Euro berücksichtigt, die aus dem im Dezember 2007 vollzogenen Erwerb des Plasmaprotein-Geschäftsbereichs des US-Unternehmens Nabi Biopharmaceuticals Inc. resultierten. Diese gehen unter anderem auf erhöhte Abschreibungen infolge der Kaufpreisallokation (Purchase Price Allocation) zurück. Die seit der Akquisition erzielten Umsätze im US-Geschäft mit Plasmaproteinen sind in den ausgewiesenen Werten nicht enthalten. Die Abschreibungen lagen bei 16,4 (15,5) Mill. Euro. Für Forschung und Entwicklung gab der Konzern 34,5 (26,1) Mill. Euro aus und der Verwaltungsaufwand stieg leicht auf 26,0 (22,9) Mill. Euro. Vor Steuern stellte sich das Ergebnis auf 30,2 (21,6) Mill. Euro. Nach Steuern von 12,9 (4,3) Mill. Euro und Anteilen Dritter von minus 1,8 (minus 1,3) Mill. Euro sank der Jahresüberschuss im Konzern um 20% auf 15,5 (16,0) Mill. Euro. Der Konzern gibt das Ergebnis je Stammaktie mit 1,39 (1,48) Euro und je Vorzugsaktie mit 1,45 (1,54) Euro an. Die Dividende wurde auf 0,30 (0,24) Euro je Stamm- und 0,36 (0,30) Euro je Vorzugsaktie erhöht. Das gezeichnete Kapital wurde gegen Bareinlage im Oktober 2007 um 2,73 Mill. Euro erhöht.

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