rssicon
imageleft

Die CineMedia ISIN ist: DE0005433007.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer lautet: 543300.

Das Unternehmen CineMedia ist in der Filmdienstleistungen Branche tätig.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 4.298.913 Aktien ausgegeben.
Der Kontakt von CineMedia ist:
CineMedia Film AG Geyer-Werke
Orléansstr. 4a
D-81669 München

.
Telefon-Nr.:+49 (0) 89-20607-0
Fax-Nr.:+49 (0) 89-20607-111
Email:info@cinemedia.de
URL:www.cinemedia.de
Info zu CineMedia:
Die CineMedia Film AG bezeichnet sich als ein in Deutschland führender Anbieter von Bild- und Tonbearbeitung für Fernseh- und Kinoproduktionen. Im Jahr 2001 hat die Gesellschaft einen Strategiewechsel vollzogen. Der Plan, den Dienstleistungsbereich der klassischen Filmbearbeitung um den Film- und Rechtehandel sowie um Film begleitende Internetprojekte zu erweitern, wurde aufgegeben. Überdies zog sich CineMedia aus defizitären Film- und Fernsehproduktionen zurück. Die Beteiligung an der TaunusFilm-Produktion GmbH wurde von 60 auf 30 reduziert. Anfang 2003 stellte TaunusFilm Insolvenzantrag. Auch die film.de AG (CineMedia-Anteil 25,1) meldete 2003 Insolvenz an. Zusätzlicher Wertberichtigungsbedarf oder ergebnisbelastende Auswirkungen auf CineMedia hätten sich aus beiden Fällen nicht ergeben, wird betont. Das operative Geschäft der CineMedia war ursprünglich in die beiden Geschäftsbereiche CinePostproduction und CineProduction gegliedert, gab dann jedoch den Bereich CineProduction auf.
Der Bereich CineProduction galt bis 2001 als Wachstumsschwerpunkt der Gesellschaft. Das eingetrübte Umfeld und das Ausscheiden der TaunusFilm aus dem Konsolidierungskreis haben in 2002 jedoch einen Rückgang der Produktionsaktivitäten nach sich gezogen. Produziert wurden seither nur noch automobile Spartenprogramme durch die Tochter MotorVision Film- und Fernsehproduktion GmbH, die wiederum zum September 2003 entkonsolidiert wurde. Das in der CineProduction zusammengefasste Filmvermögen wurde 2003 nahezu vollständig wertberichtigt. Es werden keine nennenswerten Umsätze mit den bereits in den Vorjahren fertiggestellten Filmen mehr erwartet. Die CineMedia hat damit ihre Film- und Fernsehproduktion vollständig beendet.
Im verbliebenen Segment CinePostproduction sind die digitale Filmbearbeitung und das Geschäft mit Dienstleistungen wie z.B. dem Verleih von Licht-, Kamera- und Tontechnik gebündelt. Im Herbst 2003 waren im Zuge der Ressourcenoptimierung die vorher eigenständig agierenden Gesellschaften in München, Berlin, Hamburg und Köln in der CinePostproduction GmbH zusammengeführt worden. Mit Beginn des Jahres 2004 wurde zudem die Kölner MAG GmbH und die Voodoolounge Medienproduktions GmbH sowie weitere Gesellschaften auf die CinePostproduction GmbH & Co. KG verschmolzen. Somit umfasst dieses Segment auch das Compositing, 2D/3D-Animationen sowie VFX. Besonders dem Nachbearbeiten von Filmen im Digital Lab wird ein großes Wachstumspotenzial zugeschrieben. Die CinePostproduction Geyer Berlin verfügt hier über eines der modernsten Labs in Deutschland, heißt es. Die Trends der Zukunft sieht der Konzern im digitalen Kino wie auch dem HDTV (hochauflösendes TV).
Durch den Aufschwung in der Medienbranche konnte auch CineMedia im Geschäftsjahr 2006 steigende Erlöse erzielen. Mit einem Umsatz von 58,87 (i.V. 54,27) Mill. Euro im Berichtsjahr sieht sich der Konzern als der größte deutsche Postproduzent für Kino-, Fernseh-, Werbe- und Unternehmensproduktionen aber auch Kinowerbung. In der Verarbeitung von 35mm Positivmaterial war der Konzern 2006, eigenen Angaben zu Folge, mit einem Marktanteil von über 90 (80) Marktführer. Die Abschreibungen ließen auf 4,29 (4,90) Mill. Euro nach und das Zinsergebnis verbesserte sich leicht auf minus 0,62 (minus 0,90) Mill. Euro. Vor Steuern verbuchte die Gesellschaft so ein Ergebnis von 4,58 (2,09) Mill. Euro. Unter dem Strich blieb ein Konzernjahresüberschuss von 2,88 (1,09) Mill. Euro. Eine Dividende wurde wie schon in den Vorjahren nicht ausgezahlt. Das Ergebnis je Aktie gibt das Unternehmen mit 0,26 (0,11) Euro an.
Im März 2004 wurde mit den Großaktionären Tele München Fernseh GmbH & Co. und Bavaria Film GmbH sowie den betroffenen Banken ein Sanierungspaket verabschiedet, das unter anderem einen Forderungsverzicht der Banken in Höhe von 3 Mill. Euro sowie eine Kapitalerhöhung (rückwirkend zum 31. Dezember 2003) um 6,02 Mill. Euro nach einem vorausgegangenen Kapitalschnitt (3:1) umfasst. Flankierend wurde die Senkung der Kosten anvisiert sowie eine Bereinigung der Beteiligungsstruktur vor allem mit Hinblick auf die Konzentration auf die Postproduktionsaktivitäten. Bei Kündigung von Kreditlinien bestand allerdings nach wie vor ein Liquiditätsproblem, hieß es im Lagebericht. 2005 gelang es dem Konzern, die Forderungen um 2,5 Mill. Euro auf 9,8 Mill. Euro zurückzuführen.
Die CineMedia führt ihren Ursprung auf die bereits im Jahre 1911 gegründete Kino-Kopier-Gesellschaft in Berlin zurück, die 1926 in Geyer-Werke umgewandelt und in den folgenden Jahrzehnten auch durch Gründung neuer Tochtergesellschaften stark ausgeweitet wurde. Im Jahre 1996 erwarb die CineMedia Film AG bzw. deren Vorgängergesellschaft die Anteilsmehrheit an der Geyer-Gruppe. Ihren Aufstieg zu einem führenden Anbieter der digitalen Filmbearbeitung vollzog die CineMedia im Juli 1999 mit der Übernahme der Bavaria Bild- & Tonbearbeitung GmbH. Das Grundkapital von CineMedia belief sich auf 15 Mill. DM. Im Vorfeld des Börsengangs wurde es in zwei Schritten um insgesamt 5 Mill. auf 20 Mill. DM erhöht.
Die 900.000 Aktien aus der zweiten Kapitalerhöhung vom 24. Januar 1999 wurden zusammen mit weiteren 650.000 Aktien aus dem Besitz der Altaktionäre (einschließlich 150.000 Aktien per ausgeübtem Greenshoe) in der Zeit vom 28. Januar bis 1. Februar 1999 einer breiten Öffentlichkeit zur Zeichnung angeboten. Die Bookbuilding-Spanne lautete auf 21 bis 25 Euro. Als Emissionspreis wurde der oberste Wert errechnet. Der erste Kurs am Neuen Markt wurde am 3. Februar 1999 mit 75 Euro festgestellt. Durch den Börsengang flossen der Gesellschaft frische Mittel von brutto gut 12,3 Mill. Euro zu; die Börseneinführungskosten beliefen sich auf 2,8 Mill. Euro. Heute notiert die Aktie der Gesellschaft im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse.

Ähnliche Artikel:

  1. Aktienkennung VCL Film & Medien
  2. Aktienkennung Bankgesellschaft Berlin
  3. Aktienkennung Odeon Film
  4. Aktienkennung Constantin Film
  5. Aktienkennung Highlight Communications

Leave a Reply