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Die Constantin Film ISIN ist wie folgt: DE0005800809.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer lautet: 580080.

Das Unternehmen Constantin Film ist in der Filmproduktionen Branche beheimatet.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 12.740.000 Aktien ausgegeben.
Der Kontakt von Constantin Film lautet:
Constantin Film AG
Feilitzschstr. 6
D-80802 München

.
Telefon-Nr.:+49 (0) 89-444460-0
Telefax.Nr.:+49 (0) 89-444460-196
Email:rhea.geisler@constantin-film.de
URL:www.constantinfilm.de
Informationen zu Constantin Film:
Erwerb und Vermarktung von Filmrechten
Die Constantin Film AG bezeichnet sich selbst als erfolgreichster unabhängiger Filmproduzent und -verleiher im deutschen Mediengeschäft. Inklusive ihrer Tochtergesellschaften deckt das Unternehmen das gesamte Spektrum der Erwerbs- und Vermarktungsmöglichkeiten von Rechten an nationalen und internationalen Filmen ab. Neben der Eigen- und Koproduktion erwirbt Constantin auch die Verwertungsrechte an Fremdproduktionen. Im Rahmen der Auswertung solcher Rechte werden sämtliche Glieder der Verwertungskette von der Auswertung im Kino über Video/ DVD bis hin zum Fernsehen ausgeschöpft.
Neben ihrem Produktionsschwerpunkt auf dem Gebiet des deutschen Films ist Constantin durch eine ausgeprägte internationale Ausrichtung gekennzeichnet. Unterstützt durch ihre ausländischen Tochtergesellschaften produziert sie seit vielen Jahren internationale englischsprachige Filme. Das langfristig gewachsene Know-how ermöglicht der Gesellschaft auch die Herstellung internationaler High-Budget-Produktionen (Kosten von über 30 Mill. Dollar). Dabei kann die Gesellschaft bei Eigen- und Co-Produktionen auf national und international renommierte Autoren, Regisseure und Schauspieler zugreifen. Auch im Bereich des Rechteerwerbs an Fremdproduktionen für den Verleih spielen internationale Produktionen für Constantin Film eine wesentliche Rolle. Zu zahlreichen bedeutenden ausländischen Filmproduzenten und -Verleihern unterhält die Gesellschaft langjährige vertragliche Beziehungen.
Ziel der Gesellschaft war und ist es, qualitativ hochwertige Filme zu produzieren und zu verleihen, die zugleich attraktiv für ein breites Publikum und kommerziell erfolgreich sind. Bisher war diese Strategie erfolgreich. Aus den verschiedensten Statistiken lässt sich der Schluss ziehen, dass Constantin für etwa die Hälfte der deutschen Blockbuster seit den 80er Jahren verantwortlich war. So waren Ende 2003 nach Unternehmensangaben beispielsweise 20 der deutschen Top 50 Kinofilme seit 1984 sowie 10 der Top 25 der vergangenen zehn Jahre im Verleih von Constantin. Sechs der deutschen Top 10-Blockbuster waren sogar von Constantin produziert.
Im Geschäftsjahr 2006 brachte das Unternehmen 17 Filme ins Kino, davon neun Eigen- und Co-Produktionen und acht Lizenztitel. Die erfolgreichsten Produktionen waren "Das Parfum", "Hui Buh – Das Schlossgespenst", "Elementarteilchen" und "Die Wilden Hühner". Constantin Film konnte den Marktanteil an Filmbesuchern auf 9,8 erhöhen.
Im Jahr 2005 hatte Constantin Film nur 16 (i.V. 20) Filme in die deutschen Kinos gebracht, davon waren sieben Titel Eigen- oder Koproduktionen und neun Lizenztitel. Mit einem Anteil von 50 waren die deutschen Filme im Verleihprogramm klar auf dem Vormarsch. Bei insgesamt 7,8 Mill. Kinobesuchern in Deutschland erreichte Constantin einen Marktanteil von 6,4. Damit sah jeder dritte deutsche Kinobesucher einen Constantinfilm. Nach den fünf großen US-amerikanischen Studios sei der Konzern so der erfolgreichste deutsche unabhängige Verleiher. Unter den Top Ten des deutschen Kinos waren mit "Die weiße Massai" und "Siegfried" zwei Constantinfilme. Weitere erfolgreiche Filme des Jahres 2005 waren "Napola – Elite für den Führer", "Vom Suchen und Finden der Liebe", "The Grudge – Der Fluch" und "Im Rennstall ist das Zebra los". Hits im Filmverleih waren die Eichinger-Produktion "Fantastic Four" und der palästinensische Film "Paradise Now". Andere Produktionen wie "Kammerflimmern", "Der Fischer und seine Frau" und "Domino" waren hingegen weniger erfolgreich gelaufen.
Die Zahl der Neuproduktionen in 2005 lag bei acht Kinospielfilmen in Eigen- und Koproduktion sowie 17 produzierten TV-Filmen.
Im Februar 2006 stieg das Unternehmen mit der Gründung der Abteilung Constantin Music in den neuen Geschäftsbereich Musikaktivitäten ein. Im Jahr 2003 hatte Constantin den Geschäftsbereich TV-Show und Serienproduktion etabliert. Dazu waren 61 des Stammkapitals der KirchMedia Entertainment GmbH erworben worden, die anschließend in Constantin Entertainment GmbH umfirmiert worden waren. Die übrigen Anteile hielten Ende 2003 Fred Kogel (30) und das Management der Gesellschaft (9). Constantin Entertainment produziert sowohl tägliche TV-Formate (z.B. "Lenßen & Partner", "Das Strafgericht", "Richter Alexander Hold") als auch Eventshows wie "Die Lego-Show". Daneben sind weitere Beteiligungsunternehmen von Constantin in der TV-Produktion engagiert, und zwar MOOVIE – the art of entertainment GmbH (u.a. "Bewegte Männer", "Rosa Roth"), Rat Pack Filmproduktion GmbH (u.a. "Ratten – …", Kalkofes Ost-West-Special) und Olga Film GmbH. Im Geschäftsjahr 2004 war Constantin Entertainment u.a. erfolgreich mit den Prime Time Shows "Die Hit Giganten", "Frauentausch", "clever! – Die Show, die Wissen schafft" und "Die Dreisten Drei".
Seit Anfang 2004 tritt der Filmkonzern auch als eigenständiger Video-und DVD-Programmanbieter auf, der vor allem auch auf den Home Entertainment-Markt vordringt. Am DVD-Kaufmarkt hielt Constantin 2006 bereits einen Marktanteil von 2,0 (3,0) und am Video-Verleihgeschäft von 5,0 (6,0). Unter dem hier vertretenen Titeln waren neben "Der Untergang" auch "Die Kinder des Monsieur Mathieu", "Alexander" und "Die Reise des jungen Che" wie auch "Best of Harald Schmidt".
Beim Lizenzhandel ist Constantin Film über eine seit 2004 bestehende Kooperation mit dem Pay-TV-Sender Premiere und seit Februar 2005 auch mit der ProSiebenSat1-Gruppe verbunden. Die Zusammenarbeit mit ProSiebenSat1 umfasst dabei die Auswertung der Free-TV-Rechte der Constantin-Produktion, wobei die Sendergruppe bevorzugter Marketing-Partner ist.
Kräftiger Ergebnisanstieg
Nachdem 2004 ein Rekordjahr für die Filmwirtschaft war, musste die Branche 2005 weltweit wie auch in Deutschland sowohl bei den Besucherzahlen (minus 18,8) als auch beim Umsatz (minus 16,6) Einbußen verkraften. Constantin reagierte auf die Umbruchsituation durch die Ergänzung der klassischen Geschäftsfelder Produktion und Verleih um die drei Bereiche Lizenzhandel, Eigenauswertung von Video- und DVD-Rechten und die TV-Auftragsproduktion (besonders TV-Entertainment). So sei die Volatilität der Branche etwas abgeschwächt, so das Management. Zum Jahresende 2005 gab der Konzern den Wert des Filmvermögens mit 195,1 Mill. Euro an. Am Ende des Berichtsjahres 2006 belief sich das Constantin-Filmvermögen wegen der Abschreibungen auf Eigenproduktionen der Jahre 2004 und 2005 nur auf 174,5 Mill. Euro.
Im Jahr 2006 war wieder Schwung ins Geschäft an den Kinokassen gekommen, von dem auch Constantin profitierte. Insgesamt verzeichnete die Branche einen Anstieg bei den Kinobesuchern auf 136,7 (i.V. 127,3) Millionen und bei dem Umsatz auf 814,4 (745,0) Mill. Euro. Constantin steigerte in diesem Umfeld 2006 den Umsatz auf 270,21 (i.V. 213,79) Mill. Euro. Mit 112,3 (87,8) Mill. Euro waren die Auftragsproduktionen die treibende Kraft bei den Erlösen. Die Kinoerlöse, die im Vorjahr auf 23,7 Mill. Euro eingebrochen waren, erholten sich auf 47,5 Mill. Euro. Die TV-Erlöse kletterten vor allem wegen der erfolgreichen Eigenproduktionen auf 47,5 (23,4) Mill. Euro. Die sonstigen Umsätze, darunter auch Fördermittel, stiegen auf 41,9 (25,9) Mill. Euro.
Den Umsätzen standen Herstellkosten von 233,4 (182,5) Mill. Euro gegenüber. Die Risikovorsorge für Filme der Vorjahre musste auf 2,2 (0,1) Mill. Euro hochgefahren werden. Der Verwaltungsaufwand legte 2006 auf 18,8 (16,8) Mill. Euro zu. Für Abschreibungen mussten lediglich 0,72 (2,61) Mill. Euro aufgewendet werden. Das Zinsergebnis belastete die Gewinn- und Verlustrechnung mit minus 0,28 (plus 0,36) Mill. Euro. Vor Steuern übertraf das Ergebnis mit 14,67 (11,89) Mill. Euro den Vorjahreswert deutlich. Nach Steuern und Anteilen Dritter blieb unter dem Strich ein Konzernjahresüberschuss von 8,30 (3,89) Mill. Euro. Der Konzern gibt das unverwässerte Ergebnis je Aktie mit 0,65 (0,31) Euro an. Eine Dividende wurde wie bereits in den Vorjahren nicht ausgezahlt.
Im Abschluss 2001 ist zu berücksichtigen, dass die Bilanzierungsvorschriften für das Filmvermögen nach US-GAAP geändert wurden. (Constantin legt für die Bewertung des Filmvermögens seit 2001 die strengen Anforderungen der US-GAAP zu Grunde, während der Konzernabschluss nach IFRS aufgestellt wird.) Dadurch fiel ein zusätzlicher cash-neutraler Aufwand von 12,5 Mill. Euro und eine Risikovorsorge für Filme der Folgejahre von 5,5 Mill. Euro an. Ohne diese beiden Effekte hätte das EBIT in 2001 nicht bei minus 15,9 (plus 3,7) Mill. Euro, sondern bei plus 2,1 Mill. Euro gelegen, wird betont.

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