Die CPU Software ISIN ist wie folgt: DE0005454300.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist: 545430.
Das Unternehmen CPU Software ist in der Bankensoftware Branche beheimatet.
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Der Kontakt von CPU Software ist wie folgt:
CPU Softwarehouse AG
August-Wessels-Str. ..
D-86156 Augsburg
.
Telefon-Nr.:+49 (0) 821-4602-0
Fax-Nr.:+49 (0) 821-4602-179
Mail:cpu-ag@cpu-ag.com
internet:www.cpu-ag.com
Informationen zu CPU Software:
Die CPU Softwarehouse AG, die seit 2002 als Holding fungiert, ist nach eigener Ansicht eines der führenden Softwarehäuser für die Finanzdienstleistungsbranche in Deutschland. Zu diesem Sektor gehören Banken, Versicherungen sowie im weitesten Sinne Vermögensberater für Finanz- und Immobilienanlagen. Die CPU konzentriert sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von Standardsoftware, die alle gängigen Vertriebswege eines Finanzdienstleisters richtungsweisend integriert, und zwar das Filial-Banking, das Mobil-Banking (per Laptop), das Internet-Banking, das SB-Banking (per SB-Terminal) und das Handy-Banking (inkl. WAP-Technologie). Die Gesellschaft sieht dabei ihre Kernkompetenz in der Abbildung der Geschäfts- und Entscheidungsprozesse innerhalb der gehobenen beratungsintensiven Finanzdienstleistung. Regional konzentriert sich das Unternehmen in erster Linie auf Länder mit Euro-Währung, die Schweiz sowie die Beitrittsländer zur EU.
Mit dem Standardsoftwaresystem CPU-C6 für den Frontend- und Backofficebereich werden alle Dienstleistungen innerhalb eines Bankgeschäfts ("Beraten, Entscheiden, Bearbeiten") abgedeckt. Damit bietet CPU einem Finanzdienstleister die Möglichkeit, in der Abwicklung des Tagesgeschäftes durchgängig Softwarestandards einzusetzen. Das moderne Hochleistungsrechenzentrum ermöglicht ferner die komplette Abwicklung einer virtuellen Bank. Auf diese Weise stellt CPU Finanzdienstleistern und anderen Unternehmen ein Leistungsangebot zur Verfügung, das vom Outsourcing ihres Internetangebots über die Bereitstellung von Datenbanken bis hin zum E-Commerce reicht. Im Vergleich zur Vorgängerversion C5 ist CPU-C6 browser- wie auch multichannel-fähig, offen für unterschiedliche Zugangswege und konfigurierbar für jeden Anwendungsbedarf.
Über das Standardsoftwaresystem CPU-C6 hinaus hat der Geschäftsbereich Projekte, Dienstleistungen und Application Service Providing eine neue Produktfamilie prozessbasierter Tools entwickelt, die branchenneutral einsetzbar sind und eine flexible Anpassung von Technologie-Innovationen an sich wandelnde Geschäftsabläufe gewährleisten. Die neue Produktfamilie unterstützt den gesamten Prozess von der Aufnahme der Anforderungen über deren Visualisierung und die Überleitung in lauffähige Anwendungen bis hin zur Integration der Geschäftslogik. Das prozessbasierte Analyse-Tool (PAT) dient den Angaben zufolge der Umsetzung frei formulierter Anforderungen in eine strukturierte Dokumentation. Im Rahmen des prozessbasierten Anwendungs-Modelling (PAM) werden die im Pflichtenheft definierten Prozesse und Nutzungsbedingungen nahtlos und effizient in lauffähige Anwendungen überführt. Die prozessbasierte Integrations-Technologie (PIT) setzt die mit PAM definierten Anwendungsmodelle in lauffähige und mit Geschäftslogik unterlegte Komplettanwendungen um. Das gesamte Leistungsspektrum wird durch weiteren Service wie Hotline, Softwarepflege und Schulungen abgerundet.
Im Geschäftsjahr 2006 sank der Umsatz aufgrund des wenig dynamischen Marktes um 6,9 auf 5,97 (i.V. 6,41) Mill. Euro. Zum Umsatz trug das Segment Kredit 2,05 (2,27) Mill. Euro bei, der Bereich Anlage 0,55 (1,76) Mill. Euro, das Segment Projekt 1,97 (1,39) Mill. Euro und der neue Bereich Bankcontrolling 1,64 (1,00) Mill. Euro. Für Konsolidierungen fiel ein Betrag von minus 0,23 (minus 0,55) Mill. Euro an. Im Jahr 2005 hatte CPU das im Bereich Bankcontrolling tätige Schweizer Softwarehaus FINSys AG, St. Gallen, für 1,9 Mill. Euro gekauft. Dazu hatte CPU eine Barkapitalerhöhung um 420.000 Aktien und eine Sachkapitalerhöhung um 1,93 Mill. Aktien durchgeführt. Im Rahmen der Sachkapitalerhöhung bekam CPU auch mit der Argon Finance AG (Anteil 15,70) neben der msg Systems ag (20,80%) einen neuen Großaktionär.
Der Verwaltungsaufwand stieg 2006 auf 2,08 (1,88) Mill. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stellte sich auf minus 1,52 (minus 0,23) Mill. Euro. Nach Steuern und Anteilen Dritter kletterte der Konzernjahresfehlbetrag auf minus 1,49 (minus 0,22) Mill. Euro kräftig. Eine Dividende wurde an die Aktionäre wie in den Jahren zuvor nicht ausgeschüttet.
Das Unternehmen hatte seine Bilanz 2005 erstmals nach den internationalen Bilanzierungsstandards IFRS aufgestellt, so dass der Vergleich mit den Vorjahreszahlen nur bedingt möglich ist. In der Kennzahlentabelle ist das Vorjahr rückwirkend angepasst worden.
Am 15. September 2003 hatte CPU ihre schweizerische Tochtergesellschaft inexsys AG, die für rund die Hälfte des 2003er Konzernumsatzes von 5,61 (i.V. 7,58) Mill. Euro stand, an die Berner Börse BX Berne eXchange gebracht. "Durch den Börsengang soll die Finanzierung der Internationalisierungsstrategie der inexsys AG gestützt werden, um unter anderem mit leistungsfähigen Partnern, die eine Beteiligung an der Gesellschaft anstreben, im europäischen Ausland zusätzliches Wachstum zu generieren", erklärte CPU dazu.
Die CPU wurde 1981 von Jochen Furch gegründet. In den 80er Jahren firmierte die Gesellschaft noch unter dem Namen "abv – Anlagenvermittlung – cpu Softwarehouse GmbH". Mit Gesellschafterbeschluss vom 6. März 1990 wurde der Firmenname in "CPU Softwarehouse GmbH" geändert. Durch den Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 4. Februar 1999 wurde die formwechselnde Umwandlung in die CPU Softwarehouse AG beschlossen. Das Grundkapital der CPU Softwarehouse AG belief sich zu Beginn auf 82.000 Euro. Die ao. Hauptversammlung vom 24. März 1999 hat u.a. den Beschluss gefasst, das Grundkapital um 4,918 Mill. auf 5,0 Mill. Euro zu erhöhen. Ebenfalls am 24. März wurde die Erhöhung des Grundkapitals um 1,6 Mill. auf 6,6 Mill. Euro beschlossen. Diese 1,6 Mill. Aktien wurden zusammen mit weiteren 505.000 Aktien aus dem Besitz der Altaktionäre (zuzüglich 250.000 Aktien aus einer Kapitalerhöhung per Greenshoe) in der Zeit vom 13. bis 15. April 1999 einer breiten Öffentlichkeit zur Zeichnung angeboten. Die Bookbuilding-Spanne lautete 22,00 bis 26,00 Euro. Als Emissionspreis wurde der oberste Wert errechnet. Der erste Kurs am Neuen Markt wurde am 19. April 1999 mit 58 Euro festgestellt. Im Rahmen der Börseneinführung flossen der Gesellschaft (inkl. Greenshoe) frische Mittel von brutto rund 48,1 Mill. Euro zu. Heute notiert die Aktie der Gesellschaft im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse.
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