Die Escada ST ISIN lautet: DE0005692107.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist wie folgt: 569210.
Das Unternehmen Escada ST ist in der Bekleidung Branche tätig.
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Der Kontakt von Escada ST ist:
ESCADA AG
Margaretha-Ley-Ring ..
D-85609 Aschheim/München
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Telefonnummer:+49 (0) 89-9944-0
Telefax.Nr.:+49 (0) 89-9944-1650
Mail:viona.brandt@de.escada.com
URL:www.escada.com
Informationen zu Escada ST:
Exklusive Kollektionen für Damen
Die ESCADA AG und ihre Tochtergesellschaften sind ein weltweiter Anbieter von Luxusmode für Damen. Ende 2001 leitete der Konzern eine strategische Neuausrichtung ein. In deren Zentrum stand die Konzentration auf die Kernmarke ESCADA. Im Geschäftsjahr 2006/07 (31.10.) gliederte sich die Geschäftstätigkeit in die drei Kernmarken ESCADA Collection, ESCADA SPORT und ESCADA Accessoires und Lizenzen sowie das Nicht-Kerngeschäft um die PRIMERA-Gruppe mit den Marken a priori, BiBA, cavita und Laurèl.
Mit der Hauptkollektion ESCADA Collection ist der Konzern vornehmlich im Bereich der luxuriösen Damenmode vertreten. Ergänzt wird dieses Angebot durch ESCADA Couture, die vorwiegend Abend- und Eventmode vertreibt. Um sich weitere Zielgruppen zu erschließen, wurde ESCADA Edition als Linie für die jüngere berufstätige Frau innerhalb der ESCADA Collection als eigene Kollektion eingeführt. Im Einzelhandel war ESCADA Collection Ende 2006/07 mit 99 (111) und im Franchise-Bereich mit 138 (143) Geschäften vertreten.
Mit der Produktlinie ESCADA SPORT ist der Konzern auf den Freizeitmarkt und Kleidung für Sport und Freizeit ausgerichtet. Das Modeangebot von ESCADA wird ergänzt durch Accessoires wie Taschen, Schuhe, Kleinlederwaren und Brillen, die in Eigenregie oder über Lizenzen vermarktet werden. Ende des Geschäftsjahres 2006/07 zählte der ESCADA Sport-Bereich 95 (100) Einzelhandels- und 88 (84) Franchise-Geschäfte.
Der Bereich der Hauptmarke ESCADA erzielte in 2006/2007 einen Umsatz von 461,1 (489,2) Mill. Euro. Währungsbereinigt betrug das Minus 2,4. Das Unternehmen nennt als Grund unter anderem die schwächere Entwicklung der Marke in allen Märkten außer Russland. Darüber hinaus seien nicht-profitable Geschäftsbeziehungen mit Wholesale- Kunden in Europa und Asien beendet worden. Der Bereich ESCADA Collection erzielte Umsätze in Höhe von 275,6 (296,4) Mill. Euro, ESCADA Sport kam auf 111,6 (110,8) Mill. Euro, ESCADA Accessoires auf 26,8 (30,7) Mill. Euro und die Übrigen auf 45,0 (47,8) Mill. Euro. Mit Lizenzen erlöste ESCADA 2,1 (3,6) Mill. Euro. Die aktuelle Herbst-Winter-Kollektion sei verhalten gestartet. Das EBITDA des Konzernbereichs sank um 12,5 auf 48,1 (55,0) Mill. Euro.
Der Bereich PRIMERA umfasst die Marken apriori, BiBA, cavita und Laurèl. Hiermit ist der Konzern im mittleren bis gehobenen Preissegment positioniert. ESCADA sieht PRIMERA als Finanzinvestment, dem keine strategische Bedeutung zukomme. PRIMERA profitierte zuletzt von der schnellen Expansion der BiBA-Filialen. Die Zahl der Stores und Concessions stieg 2006/07 in Deutschland von 249 auf 264, im Ausland von 17 auf 26 Stores. Hinzu kommen noch Franchise-Partnerschaften. Auch mit der Marke apriori wuchs der Bereich. Ende des Geschäftsjahres 2006/07 konnte die Zahl der Shops und Concessions auf 41 (36) angehoben werden.
PRIMERA erreichte mit 247,7 (227,4) Mill. Euro einen kräftigen Umsatzzuwachs aus. Trotzdem blieb das EBITDA des Bereichs PRIMERA mit 20,1 Mill. Euro auf Vorjahresniveau. Als Grund nennt das Unternehmen expansionsbedingte Mehrkosten für BiBA.
Jahr der Restrukturierung
Im vergangenen Geschäftsjahr 2006/2007 (31.10.) ist es ESCADA nach eigenen Angaben nicht gelungen, vom dynamischen Wachstum des Luxusgütermarktes zu profitieren. Im Juni des vergangenen Jahres begann eine weitere Neuordnung im Bereich Kollektionen, Accessoire- Geschäft und des eigenen Einzelhandels.
Im Geschäftsjahr 2006/07 verzeichnete der Escada-Konzern nach eigenen vorläufigen Angaben Rückgänge bei Umsatz und operativem Ergebnis. Der Konzernumsatz betrug demnach 686,12 (i.V. 695,23) Mill. Euro. Das ist ein Rückgang von 1,2. Währungsbereinigt stieg der Umsatz um 1,0. Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte 68,2 (74,1) Mill. Euro, was einem Rückgang von 7,4 entspricht. Die Rohertragsmarge des Konzerns lag bei 63,0 (62,4). Die Kostenquote stieg leicht auf 57,3 (55,6). Die Gesamtinvestitionen betrugen im Konzern 36,7 Mill. Euro.
Auf der Ergebnisseite verweist das Unternehmen für den Konzern auf Einmalaufwendungen für Strukturmaßnahmen in Höhe von 39,9 Mill. Euro. Diese bezögen sich auf Aufwendungen für die Restrukturierung des eigenen Einzelhandels, für die Beendigung von vertraglichen Verpflichtungen und die Verbesserung der Organisationsstruktur. Das Vorsteuerergebnis fiel folglich mit minus 8,55 (plus 24,56) Mill. Euro negativ aus. Nach Steuern und Minderheitsanteilen ergibt sich so ein Verlust von 27,31 Mill. Euro nach einem positiven Ergebnis von 6,95 Mill. Euro in 2005/2006. Deshalb werde der Vorstand dem Aufsichtsrat vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2006/2007 keine Dividende zu zahlen, teilt das Unternehmen mit.
Zum 31. Oktober 2007 betrug die Nettoverschuldung im Konzern 167,0 (188,7) Mill. Euro und nahm damit um 11,5 ab. Vor zwei Jahren hatte noch eine Nettoverschuldung von 207,7 Mill. Euro zu Buche gestanden.
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