Die Fresenius Medical Care ST ISIN lautet: DE0005785802.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer lautet: 578580.
Das Unternehmen Fresenius Medical Care ST ist in der Dialyse Branche beheimatet.
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Die Adresse von Fresenius Medical Care ST ist:
Fresenius Medical Care AG & Co..
Else-Kröner-Straße 1
D-61352 Bad Homburg v.d.H.
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Tel.Nr.:+49 (0) 6172-609-0
Telefax.Nr.:+49 (0) 6172-609-2301
Email:ir@fmc-ag.com
internet:www.fmc-ag.de
Info zu Fresenius Medical Care ST:
Weltmarktführer in der Dialysetechnik
Die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA (FMC, bis Anfang Februar 2006 Fresenius Medical Care AG) ist weltweit die Nummer Eins in der Dialysetechnik, die bei der Behandlung schwerer Nierenfunktionsstörungen eingesetzt wird. Mit dieser Ausrichtung hat das Unternehmen gute Perspektiven. Denn mit zunehmendem Alter der Weltbevölkerung potenzieren sich Nierenfunktionsstörungen. Und die einzige Alternative zur Dialyse ist die Transplantation, die aber aufgrund des Mangels an Spendernieren nur einen kleinen Teil des Bedarfs abdecken kann. Seit März 2006 gehört auch die amerikanische Renal Care Group zur FMC. Dadurch wie auch durch die Akquisition der Renal Solutions inc. (RSI) hat sich das Versorgungsnetz auf 2.238 Dialysekliniken in Nordamerika, Europa, Asien, Lateinamerika und Afrika erhöht; 2007 wurden 173.863 Dialysepatienten betreut und 26,44 Millionen Behandlungen durchgeführt. FMC ist zudem der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten wie zum Beispiel Hämodialyse-Maschinen, Dialysatoren und damit verbundenen Einweg-Produkten.
Nach der Akquisition der Renal Care Group in 2006 konnte FMC 2007 den Technologieführer auf dem Gebiet der Heimdialyse, die Renal Solutions Inc. (RSI) erwerben. Hiervon verspricht sich FMC, seine Position auch bei Produkten für die Heim- und Akutdialyse zu einer dauerhaft führenden Position ausbauen zu können. Über eine Kombination des Know-hows der RSI und der FMC erhofft sich das Unternehmen Produkte wie etwa eine tragbare Niere entwickeln zu können. Seine weltweiten Aktivitäten hat FMC in die drei regionalen Segmente Nordamerika, Asien-Pazifik und International unterteilt, wobei zu Berichtszwecken die operativen Segmente International und Asien-Pazifik (Asien und Australien) zusammengefasst sind.
Das Segment Nordamerika wurde 2006 durch die Übernahme der Renal Care Group gestärkt, die größte Akquisition der Firmengeschichte. Durch diese Transaktion hat FMC den Marktanteil im nordamerikanischen Dialysegeschäft auf rund 34 (27) erhöht und hat damit den Vorsprung vor der Nummer Zwei im Markt, DaVita beträchtlich ausgebaut. Der Nettokaufpreis für den Erwerb aller ausstehenden Aktien der RCG belief sich auf 3,5 Mrd. US-Dollar und wurde vollständig fremdfinanziert. Mit dieser Übernahme stärkte FMC die Marktposition insbesondere im Mittleren Westen der USA, in dem der Konzern zuvor unterrepräsentiert war. Die Zustimmung der US-Kartellbehörden erfolgte im März 2006, nachdem FMC mit dem Verkauf von 96 Dialysekliniken eine zentrale Voraussetzung erfüllt hatte – im Juni wurden weitere neun Kliniken im US-Bundesstaat Illinois verkauft.
Im zweiten Quartal 2007 trennte sich FMC in den USA vom Perfusionsgeschäft der Tochter FMC Extracorporeal Alliance (FMCEA). Das Perfusionsgeschäft hatte 2006 noch einen Umsatz von 111 Mill. US-Dollar erzielt und wurde an die Speciality Care Services Group verkauft. Seit Anfang Mai 2007 wird das Geschäft nicht mehr konsolidiert.
Der Umsatz in Nordamerika wuchs, im Wesentlichen aufgrund der Akquisition der Renal Care Group, 2006 kräftig um 32. 2007 konnte der Segmentumsatz um 11 auf 6,66 Mrd. US-Dollar wachsen. Damit kam der Anteil des Nordamerikageschäfts am Gesamtumsatz auf 69 (71). Ende 2007 betrieb FMC in Nordamerika 1.602 (1.560) Kliniken. Dort wurden bei 121.431 (117.855) Patienten insgesamt 18,45 (16,88) Millionen Behandlungen durchgeführt. Die Dialysedienstleistungen waren mit einem Segmentumsatzanteil von 60 dominierend und hatten im Vorjahresvergleich um 10 auf 6,0 (5,46) Mrd. US-Dollar zugelegt. Dabei konnte auch der Umsatz pro Behandlung um 2 angehoben werden. In den USA etwa stieg die durchschnittliche Vergütung je Dialysebehandlung von 321 auf 327 US-Dollar.
Die Umsätze mit Dialysedienstleistungen erhöhten sich in Nordamerika folglich um 18 auf 661 (561) Mill. US-Dollar. Hierzu hatten vor allem die Dialysemaschine der 2008K-Reihe, die für den US-Markt konzipiert wurde, aber auch Dialysekonzentrate und der Phosphatbinder PhosLo beigetragen. Das operative Ergebnis kletterte um 17 auf 1,13 (0,97) Mrd. US-Dollar.
Wichtige Einrichtung von FMC in den USA ist das Renal Research Institute in New York (RRI; Partner ist Beth Israel Medical Center), mit dem FMC nach eigenen Angaben über eine in der Erforschung dialyserelevanter Themen anerkannte Institution verfügt. Das RRI stoße nicht nur neue Entwicklungen an, sondern untersuche sie auch auf ihre Praxistauglichkeit und Notwendigkeit.
Das Regionalsegment International, das alle Regionen außerhalb Nordamerikas erfasst, steuerte im Berichtsjahr 2007 insgesamt 3,06 (2,47) Mrd. US-Dollar zum Konzernumsatz bei, das ist ein Anstieg von 24, währungsbereinigt um 15. Da FMC in US-Dollar bilanziert und ein Großteil der Geschäfte in dieser Region in Euro getätigt werden, sind hier Währungseffekte zu berücksichtigen. Positiv hatte sich 2007 ausgewirkt, dass in Taiwan die Jiate-Klinikkette gekauft und in China eine Produktionsstätte aufgebaut werden konnte. Hierdurch gelang auch in Asien der Sprung zum größten Dialysedienstleistungsanbieter.
Ende 2007 behandelte FMC im Segment International in 636 (548) Dialyseeinrichtungen etwa 52.432 (45.662) Patienten. Die Zahl der Behandlungen kletterte auf 7,99 (6,86) Millionen. Dabei lag die Zahl der Patienten in Europa bei 26,90 (25,08) Mill., in Lateinamerika bei 17,74 (16,92) Mill. und in Asien-Pazifik bei 7,79 (3,66) Mill.. So konnten in Europa 4,07 (3,76) Mill. Behandlungen durchgeführt werden, in Lateinamerika 2,71 (2,55) Mill. und in Asien-Pazifik 1,21 (0,55) Mill.. Das Kliniknetz wuchs in Europa auf 362 (342) Kliniken und in Lateinamerika auf 169 (166). Dank der Jiate-Akquisition kletterte die Zahl der Kliniken in Asien-Pazifik auf 105 (40).
Dabei stieg der Umsatz mit Dialysedienstleistungen im Segment International um 33 auf 1,21 (0,91) Mrd. US-Dollar, währungsbereinigt um 23. Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich vor allem bedingt durch den hohen Absatz von Dialysegeräten der Serien 4008 und 5008 sowie von Dialysatoren und Produkten für die Peritonealdialyse um 18 auf 1,85 (1,56) Mrd. US-Dollar.
Die Anteile der einzelnen Regionen veränderten sich 2007 vor allem aufgrund der Zukäufe in Asien. Mit einem Plus von 44 kam die Region Asien-Pazifik auf 541 (377) Mill. US-Dollar und steigerte so auf ihren Anteil am Segmentumsatz. In Europa kam der Umsatz um 20 auf 2,12 (1,77) Mrd. US-Dollar voran und Lateinamerika wuchs um 22 auf 400 (327) Mill. US-Dollar. Das operative Ergebnis des Segments International legte um 24 auf 544 (440) Mill. US-Dollar zu.
Besonders die Expansion in Asien mit dem Kauf von 51 an dem taiwanesischen Klinikbetreiber Jiate Excelsior Co.Ltd. hatte 2007 zur positiven Entwicklung beigetragen. Der Kaufpreis für die Beteiligung lag bei 38 Mill. US-Dollar. Jiate hatte 2007 einen Umsatz von 85 Mill. US-Dollar erzielt. Taiwan ist der nach Japan größte Dialysemarkt in Asien mit einer jährlichen Wachstumsrate von 6. Im Juli 2007 konnte FMC zudem in Jiangsu (China) die Produktionsstätte der taiwanesischen Bioteque Corp. übernehmen, die Einmalprodukte wie Blutschläuche für den chinesischen Markt produziert.
Ergebnis legt weiter deutlich zu
Weltweit konnte der Konzern die Zahl der Kliniken um 6 auf 2.238 erhöhen. Dabei wurden 173.863 und damit 6 mehr Patienten versorgt. Die Behandlungen stiegen um 11 auf 26,44 Millionen. Weltweit sieht sich der Konzern sowohl bei Dialysatoren, Dialysemaschinen, Konzentraten für die Hämodialyse und Blutschlauchsystemen als Marktführer. Bei Produkten für die Peritonealdialyse sei man weltweit mit einem Marktanteil von 18 die Nummer Zwei. Besonders die Expansion in Asien mit dem Kauf von 51 an dem taiwanesischen Klinikbetreiber Jiate Excelsior Co.Ltd. hatte 2007 zur positiven Entwicklung beigetragen. Der Kaufpreis hierfür lag bei 38 Mill. US-Dollar. Aber auch der Zukauf der Renal Solutions Inc. (RSI), über deren sogenannten SORB-Filter man in den Heimdialysemarkt vordringt, beeinflusste das Unternehmen positiv. Rund 204 Mill. US-Dollar betrug der Kaufpreis.
Insgesamt stieg der Konzernumsatz von FMC im Geschäftsjahr 2007 um 14 auf 9,72 (i.V. 8,50) Mrd. US-Dollar, währungsbereinigt kletterte der Umsatz um 12, davon waren 6 organischer und 6 akquisatorischer Natur. Damit konnte die selbst gesteckte Marke von 9,5 Mrd. US-Dollar noch übertroffen werden und FMC wuchs damit schneller als der Dialysemarkt insgesamt. Mit Dialyseleistungen erzielte FMC 2007 rund 74 seiner Umsätze und mit Dialyseprodukten die restlichen 26. Die Dialysedienstleistungen legten weltweit um 13 auf 7,21 (6,38) Mrd. US-Dollar zu und die Dialyseprodukte wuchsen aufgrund eines stärkeren Absatzes von Hämodialysemaschinen, Dialysatoren, Konzentraten sowie dank des Kaufs des Phosphatbinders PhosLo um 18 auf 2,51 (2,12) Mrd. US-Dollar. Inklusive der Umsätze mit eigenen Dialysekliniken wuchs der Umsatz um 18 auf 3,28 Mrd. US-Dollar.
Dabei sind die Märkte Nordamerika mit 69 und Europa mit 22 der Konzernumsätze die wichtigsten Märkte für die FMC-Produkte. Aber auch in Asien konnte sich FMC die marktführende Stellung sichern. Die Region Asien-Pazifik trägt mit 5 zum Konzernumsatz bei. Lateinamerika kommt auf 4. Das Segment Nordamerika kam auf einen Umsatz von 6,66 Mrd. US-Dollar während das Segment International um 24 auf 3,06 Mrd. US-Dollar, währungsbereinigt um 15 vorankam. Während in Nordamerika die Dialysedienstleistungen das Segment dominierten, lagen im Segment International die Dialyseprodukte mit einem Umsatzanteil von 60 vorn.
Für Forschung und Entwicklung gab der Konzern 2007 mit 66,5 (51,3) Mill. US-Dollar deutlich mehr aus als im Vorjahr. Die im Vergleich niedrige Quote von 2,7 des Produktumsatzes liege durchaus im üblichen Rahmen, so das Unternehmen. Der Konzern hielt 2007 ein Patentportfolio von rund 1.900 Schutzrechten und 300 Patentfamilien. Rund 1.932 neue Patente konnte der Konzern 2007 anmelden. So konnte der Body Composition Monitor (BCM), der die Körperzusammensetzung nach Wasser, Fett und fettfreier Masse bestimmt, vorgestellt werden. Weitere Produktneuerungen kamen hinzu. Nicht vorhergesehen war der Zukauf der RSI, so dass die Aufwendungen für Investitionen auch inklusive der taiwanesischen Klinikkette auf 807 Mill. US-Dollar schnellten.
Der Verwaltungsaufwand kletterte auf 1,71 (1,55) Mrd. US-Dollar. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 19 auf 1,94 (1,63) Mrd. US-Dollar zu. Dabei lagen die Abschreibungen bei 363,3 (308,7) Mill. US-Dollar. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kam um 20 auf 1,58 (1,32) Mrd. US-Dollar voran, so dass die EBIT-Marge auf 16,3 (15,5) anzog. Das Zinsergebnis stellte sich auf minus 371,1 (minus 351,3) Mill. US-Dollar. Das Vorsteuerergebnis lag mit 1,21 (0,97) Mrd. US-Dollar ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert. Der Steueraufwand stieg auf 465,7 (413,5) Mill. US-Dollar und eine Steuerquote von 38,5, so dass das Ergebnis nach Steuern bei 743,4 (553,4) Mill. US-Dollar lag. Nach Anteilen Dritter wuchs der Jahresüberschuss unter dem Strich um 34 auf 717,1 (536,8) Mill. US-Dollar. Es gab 2007 wie erwartet keine Einmaleffekte. Das Ergebnis je Stammaktie gibt das Unternehmen mit 2,43 (1,82) US-Dollar und das der Vorzugsaktie mit 2,45 (1,85) US-Dollar an. Vor dem Hintergrund dieser Gewinnsituation hebt der Konzern die Dividende auf 0,54 (0,47) Euro je Stamm- und 0,56 (0,49) Euro je Vorzugsaktie.
Am 18. Juni 2007 konnte die Gesellschaft den beschlossenen Aktiensplit im Verhältnis 1:3 durchführen. Dazu wurde das gezeichnete Kapital zunächst um 43,35 Mill. Euro angehoben und in einem zweiten Schritt dann im Verhältnis 1:3 gesplittet. Der rechnerische Nennwert sank hierdurch von 2,56 auf 1,00 Euro. Zu Beginn des dritten Quartals 2007 hat FMC eine erstrangige, unbesicherte Schuldverschreibung im Volumen von 500 Mill. US-Dollar mit einer Laufzeit bis 2017 begeben. Den Erlös verwendete der Konzern zur Reduzierung der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten.
Eine wesentliche strukturelle Änderung ergab sich 2006 aus dem freiwilligen Umwandlungsangebot an die Vorzugsaktionäre und dem Rechtsformwechsel von Fresenius Medical Care. Während einer vierwöchigen Umwandlungsperiode vom 6. Januar bis 3. Februar 2006 erhielten alle Vorzugsaktionäre die Möglichkeit, ihre Vorzugsaktien im Umwandlungsverhältnis von 1:1 gegen eine Zuzahlung von 9,75 Euro je Vorzugsaktie in Stammaktien zu wandeln. Dies galt auch für Inhaber von ADS (American Depositary Share), die Vorzugsaktien repräsentieren. Insgesamt wurden 26.629.422 Vorzugsaktien zur Umwandlung eingereicht, rund 96 aller ausstehenden Vorzugsaktien.
Die Aktienumwandlung und der Formwechsel von einer Aktiengesellschaft in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) wurde mit Eintragung in das Handelsregister am 10. Februar 2006 wirksam. Damit sind alle Aktionäre der vormaligen Fresenius Medical Care AG seither Aktionäre der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA. Durch die Zuzahlung von 9,75 Euro je zur Umwandlung eingereichter Vorzugsaktie an die Gesellschaft ist Fresenius Medical Care nach dem Wirksamwerden der Umwandlung ein Bruttogesamtbetrag von rund 260 Mill. Euro zugeflossen. Mit der Eintragung der neuen Rechtsform als KGaA und der Eintragung der neuen Stammaktien seien zwei wesentliche, 2005 eingeleitete strategische Maßnahmen erfolgreich abgeschlossen worden, wird betont.
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