Die Hawesko Holding ISIN ist: DE0006042708.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist wie folgt: 604270.
Das Unternehmen Hawesko Holding ist in der Weinhandel Branche tätig.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 4.505.000 Aktien ausgegeben.
Die Kontaktadresse von Hawesko Holding ist wie folgt:
HAWESKO Holding AG
Plan 5
D-20095 Hamburg
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Telefon-Nr.:+49 (0) 40-303921-00
Fax-Nr.:+49 (0) 40-303921-05
Email:ir@hawesko.com
internet:www.hawesko.com
Informationen zu Hawesko Holding:
Eine der ersten Adressen im Weinhandel
Die HAWESKO-Gruppe bezeichnet sich als der führende Anbieter für hochwertige Weine und Champagner in Deutschland. Die Produktpalette der Gruppe umfasst neben den beiden Hauptprodukten auch Sekt sowie ausgewählte Spirituosen, Feinkostartikel und Accessoires. Die HAWESKO Holding AG übt – wie der Firmenname schon sagt – ausschließlich übergeordnete Funktionen aus. Das operative Geschäft wird von verschiedenen Tochtergesellschaften betrieben und untergliedert sich in die drei Bereiche Facheinzelhandel, Großhandel/Distribution und Versandhandel.
Für den Unternehmensbereich Versandhandel/e-Commerce zeichnet die Hanseatisches Wein- und Sekt-Kontor HAWESKO GmbH & Co. KG hauptverantwortlich. Diese Gesellschaft verfügt über eine Auswahl von weit mehr als Tausend hochwertigen Weinen und kann auf einen Adressenstamm von etlichen Hunderttausend Kunden zurückgreifen. Damit ist HAWESKO mit deutlichem Abstand das größte deutsche Unternehmen des Weinversandhandels. Das Online-Geschäft wird unter dem Namen winegate.de betrieben. Des Weiteren sind die Töchter Carl Tesdorpf – Weinhandel zu Lübeck und die Sélection de Bordeaux im Versandhandel engagiert. Die seit Herbst 2004 konsolidierte Tochter Sélection de Bordeaux hat sich auf den Versand von Rothschildweinen spezialisiert. Trotz der anhaltenden Konsumflaute gelang es dem Versandhandelssegment, im Berichtsjahr 2006 weiter Neukunden hinzuzugewinnen, womit der Adressenstamm auf rund 1 Mill. stieg.
Zweites Standbein sind die stationären Einzelhandelsgeschäfte der Firma "Jacques’ Wein-Depot", die in ihrem Segment mit 255 (249) Filialen in Deutschland und fünf (sieben) in Österreich (Stand Ende 2006) als marktführend bezeichnet wird. "Probieren wie beim Winzer und dies kostenlos mit individueller Beratung", so lautet das Erfolgsrezept der Gesellschaft. 2006 konnte der Kundenstamm erweitert werden. Zu dem Segment gehört auch die 2003 zur Schulung der Depotpartner gegründete Viniversitaet Die Weinschule, die Weinseminare anbietet. Dem Trend hin zu preisgünstigeren Weinen folgend plant der Konzern im Einzelhandelsegment 2006 neue Testmärkte aufzubauen, in denen Weine in der Preisklasse 2,50 Euro bis 4,00 Euro angeboten werden. 2006 begegnete HAWESKO daher der Nachfrage nach niedrigeren Preisklassen mit dem separaten Marktauftritt multiwein. Die hierfür ins Leben gerufene Multi-Weinmarkt GmbH testete 2006 drei Märkte in Münster, Zwickau und Köln. 2007 sind drei weitere Märkte in Berlin, Hamburg und Bonn geplant.
Über die CWD Champagner- und Wein-Distributionsgesellschaft mbH und die Wein Wolf-Gruppe beliefert HAWESKO darüber hinaus Gastronomiebetriebe und andere Wiederverkäufer mit Wein und Champagner sowie Sekt und Spirituosen. Das Sortiment umfasst rund 3.000 Produkte aus der ganzen Welt. Damit ist die CWD einer der bedeutendsten Importeure und Großhändler für hochwertige Weine und Champagner. Hervorzuheben ist die Stellung als deutscher Alleinimporteur für Champagner der Marke "Bollinger". 2001 wurden zudem die Antinori-Weine am Markt eingeführt, 2002 wurde das Sortiment um die Weine des berühmten australischen Produzenten Penfolds ergänzt. Neben der Wein-Wolf-Gruppe agiert HAWESKO seit 2004 auch über die Chateau Classic – Le Monde des Grands Bordeaux im Weinhandel für die Gastronomie. Insgesamt zählt HAWESKO hier 12.000 Kunden.
Höhere Dividende aber kein Bonus
Im Geschäftsjahr 2006 gelang es der Gruppe, die zuvor drei Jahre anhaltende Kaufzurückhaltung bei Wein zu überwinden und den Konzernumsatz um 5,4 auf 302,64 (i.V. 287,05) Mill. Euro zu heben. Dabei konnte die stockende Nachfrage bei höher preisigen Weinen umgekehrt werden und insgesamt 46 Mill. Flaschen abgesetzt werden. Zudem konnten Marktanteile hinzugewonnen werden. Auf Deutschland entfielen 91 des Umsatzes. 40 der Weine kamen aus Frankreich, 30 aus Italien und 10 auf Spanien. Die Großhandelsparte wuchs um 16 auf einen Umsatz von 128,11 (105,48) Mill. Euro und der Facheinzelhandel kam um 4% auf 101,21 (96,98) Mill. Euro voran. Lediglich der Versandhandel stagnierte bei 90,97 (90,56) Mill. Euro und blieb bei den Innenumsätzen deutlich hinter dem Vorjahr zurück. Die Sonstigen Bereiche kamen auf Erlöse von 12,95 (12,88) Mill. Euro. An Innenumsätzen mussten minus 30,60 (minus 18,84) Mill. Euro abgezogen werden.
Die Abschreibungen konnten leicht auf 4,26 (4,36) Euro zurückgeführt werden und das Zinsergebnis verbesserte sich auf minus 0,17 (minus 1,57) Mill. Euro. Trotz der Anlaufinvestitionen in das neue Konzept multiwein von 0,7 Mill. Euro und der Ausgaben für die Erneuerung der IT-Plattform konnte die Ertragslage gestärkt werden. Vor Steuern konnte das Ergebnis auf 17,33 (16,20) Mill. Euro gehoben werden. Nach Steuern in Höhe von 6,36 (5,36) Mill. Euro und Anteilen Dritter von minus 0,16 (minus 0,12) Mill. Euro stagnierte der Konzernjahresüberschuss bei 10,81 (10,73) Mill. Euro. Den Gewinn je Aktie gibt das Unternehmen mit 1,23 (1,22) Euro an. Die Dividende wurde auf 0,85 (0,70) Euro gehoben. Im Vorjahr hatten die Aktionäre zudem einen Bonus in Höhe von 0,30 Euro je Aktie erhalten. Im Herbst 2006 führte die Gesellschaft einen Aktiensplit im Verhältnis 1:2 durch, in dessen Folge sich die Aktienanzahl bei gleichbleibendem Kapital von 13,25 Mill. Euro auf 8,83 Mill. Stücke verdoppelte. In der Folge wurde der Kurs wie auch der rechnerische Nennwert und die Dividende der Vorjahre um den Faktor zwei rückwirkend angepasst.
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