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Die Highlight Communications ISIN ist: CH0006539198.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist: 920299.

Das Unternehmen Highlight Communications ist in der Filmlizenzhandel Branche tätig.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 47.250.000 Aktien ausgegeben.
Die Adresse von Highlight Communications ist wie folgt:
Highlight Communications AG
Netzibodenstrasse 23..
CH-4133 Pratteln

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Telefon-Nr.:+41 (0) 61-816-9696
Fax-Nr.:+41 (0) 61-816-6767
Mail:ir@hlcom.ch
URL:www.highlight-communic..
Informationen zu Highlight Communications:
Verwertung von Lizenzrechten bei Spielfilmen und im Sport
Geschäftsgrundlage der Highlight Communications AG ist der Kauf und die Verwertung von Lizenzrechten an Spielfilmen, das Sport- und Event-Marketing, TV-Auftragsproduktionen sowie die Video-/DVD-Auswertung. Im Rahmen von Filmlizenzverträgen darf der Lizenznehmer die vertragsgegenständlichen Filme auswerten; für dieses Recht vereinnahmt der Lizenzgeber während der Vertragszeit einen Lizenzerlös. Da Highlight die von ihr erworbenen Rechte weiterveräußert, tritt die Gesellschaft sowohl als Lizenznehmer als auch als -geber auf. Die betreffenden Rechte beziehen sich auf die Verwertung für die Sparten Filmtheater, Video/DVD und Fernsehen (Pay und Free TV). Darüber hinaus vermarktet Highlight die Rechte an der UEFA Champions League sowie an dem Eurovision Song Contest. Das operative Geschäft gliedert sich in die Bereiche Film, Sport- und Eventmarketing und Sonstiges & Holdingkosten.
Die Verwertung der Kino- und Videorechte erfolgt in Deutschland über die 100-prozentige Tochtergesellschaft Highlight Communications GmbH; Grundlage ist eine Kinoauswertungsvereinbarung bzw. ein Liefervertrag mit Highlight. In Österreich erfolgt die Videoauswertung auf der Grundlage eines entsprechenden Liefervertrags über die 100-prozentige Tochtergesellschaft Rainbow Home Entertainment GmbH in Wien. Die Kinoauswertung in Österreich wird über Constantin Film auf Basis eines entsprechenden Sub-Lizenzvertrages abgewickelt. In der Schweiz erfolgt die Kino- und Videoauswertung über die Rainbow Video AG.
Der Erwerb von Filmlizenzen durch Highlight erfolgt im Wesentlichen über Kontakte auf den wichtigen Filmmärkten, wie dem Europäischen Filmmarkt in Berlin, dem AFM (amerikanischer Filmmarkt) in Los Angeles sowie den Filmmärkten in Cannes, Mailand, Toronto und Venedig. Die wichtigsten Lizenzgeber von Highlight sind amerikanische Independents (Filmproduzenten, die sowohl in der Produktion als auch in der Auswertung ihrer Filme unabhängig von den so genannten Majors wie Universal, Paramount und MGM sind).
Kinofilme und TV-Produktionen, eine umfangreiche Filmbibliothek, Spitzenfussball in der UEFA Champions League und im UEFA Cup sowie der traditionsreiche Eurovision Song Contest sind die wichtigsten Bestandteile des Highlight-Portfolios. Seit 1989 hat Highlight eine Vielzahl von Filmen in die deutschen Kinos gebracht. Dazu gehörten z.B. "Highlander 3" von Regisseur Andy Morahan (Hauptdarsteller Christopher Lambert und Mario van Peebles), "Miss Daisy und ihr Chauffeur" von Bruce Beresford (Hauptdarsteller Jessica Tandy, Morgan Freeman und Dan Akkroyd) sowie "Anna Karenina" von Bernhard Rose (Hauptdarsteller Sophie Marceau und Sean Bean). Jüngere Kinohits war die Constantin-Eigenproduktion "Die weiße Massai" und "Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders".
Im Bereich Film zeichnet die Constantin Film AG für den Lizenzeinkauf und den Kinoverleih der gesamten Highlight-Gruppe verantwortlich. Die Beteiligung an der Constantin Film AG war bis Ende 2006 auf 92,07 aufgestockt worden, 2007 wurde der Anteil auf 95 erhöht. Den Einstieg hatte Highlight am 13. Mai 2002 mit der Übernahme eines 23-Anteils geschafftt, der im Zuge der Insolvenz von Teilen der Kirch-Gruppe erworben worden war – bis Jahresende 2002 war der Anteil bereits auf 25 erhöht worden. Ende April 2003 war dann der Kauf des bis dato bei der EM.TV & Merchandising AG liegenden 16,4-Anteils erfolgt. Am 14. Juni hatte sich Highlight eine Call-Option zur Übernahme des 25,07-Paketes gesichert, das von der Bernd Eichinger Holding GmbH & Co. KG gehalten worden war. Mit einer Verleihstaffel von nur 13 Filmen erreichte Constantin Film 2007 einen Anteil am gesamten deutschen Kinopublikum von 7,7 und blieb damit nach Unternehmensangaben die unangefochtene Nummer Eins unter den Independents. Mit der 3D-Animation "Lissi und der wilde Kaiser" brachte Constantin 2007 erneut die erfolgreichste deutsche Produktion in die Kinos. Im nationalen Vergleich eroberten sich außerdem vier weitere Constantin-Titel einen Platz unter den Top Ten der deutschen Produktionen.
Zudem hatte Highlight 2006 eine strategische Beteiligung an der EM.Sport Media AG in Höhe von zunächst 5 erworben, die bis Ende 2006 auf rund 15 erhöht wurde. Im September 2007 erwarb die EM.Sport Media AG 25,1 der Highlight-Aktien. Mit einer Aufstockung des Anteils im März 2008 auf 37,6 ist EM.Sport Media AG inzwischen zum größten Anteilseigner der Highlight-Gruppe geworden. Im Zuge des geplanten Zusammenschlusses beider Unternehmen übernahm Highlight CFO Antonio Arrigoni die Position des Finanzvorstands bei der EM.Sport Media AG. Peter von Büren übernahm den frei gewordenen CFO-Posten bei Highlight. Zur Stärkung des Feldes TV-Auftragsproduktion erwarb Highlight 2006 zudem die Constantin Television GmbH. Der Geschäftsbereich Film lag 2007 mit einem Jahresumsatz von 402,4 (i.V. 445,1) Mill. CHF deutlich unter dem Vorjahresniveau. Das Betriebsergebnis dagegen sank nur um 0,7 Mill. CHF auf 21,5 (22,2) Mill. CHF. Die Entwicklung des Geschäfts basiert auf sehr guten Ergebnissen im TV-Entertainment, aus der Video- und DVD-Vermarktung sowie aus der Lizenzierung von TV-Rechten aus Kinofilmen.
Das Geschäftsfeld Sport- und Eventmarketing wird durch die Team Holding AG (Anteil 80), Luzern, repräsentiert. Die Team-Gruppe vermittelt seit 1992 für die UEFA exklusiv und weltweit alle Verträge im Zusammenhang mit der kommerziellen Verwertung der Rechte für die UEFA Champions League und den UEFA Cup ab den Viertelfinalspielen (ab der Saison 2009/10 komplett). Zu diesen Rechten gehören die Bereiche Fernsehen, Sponsoring und Licensing. Weitere attraktive Vermarktungsprojekte der Team-Gruppe sind der UEFA Super Cup, der Eurovision Song Contest und seit 2007 die Wiener Philharmoniker. Im Geschäftsbereich Sport- und Event-Marketing wuchs das Umsatzvolumen in 2007 um 4,2 auf 79,3 (76,1) Mill. CHF. Der Anstieg ist laut Unternehmensangaben im Wesentlichen auf den erfolgreichen Verkauf der kommerziellen Rechte an der UEFA-Champions League für die Spielzeiten 2006/07 bis 2008/09 zurückzuführen sowie auf die zusätzliche Vermarktung der Viertel- und Halbfinalspiele des UEFA Cups. Diese Einnahmen spiegeln sich auch im Bereichsergebnis, dass sich um deutliche 24 auf 38,0 (30,6) Mill. CHF steigerte.
Rekordergebnis bei rückläufigem Umsatz
Aus operativer Sicht verbucht das Management das Geschäftsjahr 2007 als Erfolg, da sowohl das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit wie auch der Konzerngewinn signifikant verbessert wurden. Der Konzernumsatz ging allerdings um 7,6 zurück auf 481,7 (i.V. 546,4) Mill. CHF. Der Rückgang resultierte nach Unternehmensangaben einerseits aus der Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und andererseits aus dem Rückgang des Kinoverleihgeschäfts, das an den Vorjahreserfolg des sehr gut gelaufenen Tom Tykwer Films "Das Parfüm – die Geschichte eines Mörders" nicht anknüpfen konnte. Aufgrund der veränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind die Vergleichszahlen für 2006 im Text an die neuen Regeln angepasst und weichen daher evtl. von jenen der Kennzahlentabelle ab.
Die Lizenzerträge gingen um 20 auf 110,4 (138,6) Mill. CHF zurück. Laut Management konnte der Bereich Home Entertainment in 2007 gut 40 mehr Umsatz erzielen als im Vorjahr. Der Erfolg sei im Wesentlichen auf die DVD-Veröffentlichung der starken Filme des Kinojahrs 2006 wie "Das Parfüm" oder "Hui Buh – das Schlossgespenst" zurückzuführen, hieß es. Die Dienstleistungserträge verringerten sich auf 255,5 (273,7) Mill. CHF. Darin enthalten sind die Erlöse des Geschäftsbereichs Sport- und Event-Marketing sowie aus der Vermarktung der Auftragsproduktionen.
Die Konzernaufwendungen verringerten sich um 9,3 auf 432,3 (476,4) Mill. CHF. Der Lizenzaufwand ging um 21,1 Mill. CHF zurück, der Waren- und Produktionsaufwand reduzierte sich um 39,9 Mill. CHF. Da die Kosten stärker sanken als der Umsatz zurückging, wuchs das Ergebnis aus der betrieblichen Tätigkeit um 10,7 auf 52,9 (47,8) Mill. CHF. Vor Steuern erreichte das Ergebnis 45,7 (41,7) Mill. CHF. Nach Steuern von 12,0 (13,9) Mill. CHF und Anteilen Dritter in Höhe von minus 3,1 (minus 2,7) Mill. CHF stieg der Konzernjahresüberschuss unter dem Strich um 19 auf 30,7 (25,8) Mill. CHF. Der Gewinn je Aktie legte im Geschäftsjahr 2007 laut Unternehmensangaben auf 0,68 (0,55) CHF zu. Den Aktionären wird wie im Vorjahr eine Dividende von 0,15 CHF je Aktie vorgeschlagen.
Aus finanzieller Sicht verfügte die Highlight-Gruppe zum Geschäftsjahresende über liquide Mittel und geldnahe Finanzanlagen in Höhe von 200,5 Mill. (i.V. 176,4) CHF. Das entspricht einer Erhöhung um 14%. Dabei wurde der Cashflow aus operativer Tätigkeit mit 190,2 (114,4) Mill. CHF erheblich gesteigert werden, so dass es trotz erhöhter Mittelabflüsse für Investitionen und aus der Finanzierungstätigkeit zu einem Nettogeldzufluss im Berichtsraum von 24,1 (Abfluss 31,5) Mill. CHF kam. Die Nettoverschuldung reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 116,5 (119,9) Mill. CHF.
Der hohe Verlust des Jahres 2001 war weitgehend nicht liquiditätswirksam, so dass der Highlight-Konzern in den vergangenen Jahren durchweg über relativ hohe flüssige Mittel verfügte. Beim Vergleich der Abschlüsse 2001 und 2002 mit den Vorjahren ist zu berücksichtigen, dass ab 2001 erstmals nach IAS bilanziert wurde.
Im Zusammenhang mit der Übernahme der TEAM-Gruppe, die im Bereich Fußball (UEFA Champions League) engagiert ist, war das Aktienkapital von Highlight nach dem Börsengang um 5 Mill. auf 43 Mill. CHF erhöht worden; TEAM ist seit 1. Juli 1999 konsolidiert. In 2000 wurde eine weitere Kapitalerhöhung (um 4,25 Mill. CHF) durchgeführt, was sich positiv auf Liquidität und Eigenkapital ausgewirkt hatte.

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