Die Hochtief ISIN lautet: DE0006070006.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist: 607000.
Das Unternehmen Hochtief ist in der Bau Branche tätig.
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Die Adresse von Hochtief ist wie folgt:
HOCHTIEF AG
Opernplatz 2
D-45128 Essen
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Weltweiter Systemführer bei komplexen baunahen Projekten
Die Management-Holding HOCHTIEF AG kontrolliert eine Unternehmensgruppe, die weltweit als Systemführer bei komplexen baunahen Projekten agiert. Ihre Aktivitäten hatte HOCHTIEF bislang in die beiden Bereiche HOCHTIEF Airport und HOCHTIEF Development sowie in die drei regionalen Segmente HOCHTIEF Construction Services Americas, HOCHTIEF Construction Services Asien/Pazifik und HOCHTIEF Construction Services Europe unterteilt. Ende März 2008 gab der Konzern eine neue Konzernstruktur bekannt. Aus dem klassischen Bauunternehmen deutscher Prägung sei ein internationaler Baudienstleister geworden, heißt es. Der Konzern decke mit seinen vier Modulen Entwicklung, Bau, Dienstleistungen sowie Konzessionen und Betrieb den gesamten Lebenszyklus von Infrastrukturprojekten und Immobilien ab. Folglich ist das Unternehmen künftig in folgende sechs Unternehmensbereiche gegliedert: HOCHTIEF Americas, HOCHTIEF Asia Pacific, HOCHTIEF Europe, HOCHTIEF Concessions, HOCHTIEF Real Estate und HOCHTIEF Services.
Im Unternehmensbereich HOCHTIEF Concessions werden die bisher in unterschiedlichen Sparten angesiedelten Gesellschaften HOCHTIEF AirPort GmbH und HOCHTIEF PPP Solutions GmbH zusammengeführt. Der Konzern trage damit der deutlich gewachsenen Bedeutung dieses Geschäftsfelds Rechnung. Im Vorstand der HOCHTIEF Aktiengesellschaft übernimmt Dr. Peter Noé die Verantwortung für den neuen Unternehmensbereich. Er war bislang schon für HOCHTIEF Airport im Vorstand zuständig.
Zum Unternehmensbereich HOCHTIEF Real Estate gehören die Gesellschaften HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH, Deutsche Bau- und Siedlungsgesellschaft mbH, HOCHTIEF Property Management GmbH und die aurelis GmbH & Co. KG. Die Verantwortung im Vorstand der HOCHTIEF Aktiengesellschaft übernimmt Dr. Martin Rohr, der bislang schon für HOCHTIEF Projektentwicklung zuständig war. Der neue Unternehmensbereich wird von Rainer Eichholz (Sprecher) und Matthias Steinhauer geführt.
Bereits zum Anfang des Jahres 2008 hatte HOCHTIEF die Gesellschaften HOCHTIEF Facility Management GmbH und HOCHTIEF Energy Management GmbH in einen eigenen Unternehmensbereich ausgegliedert. In diesen Bereich wurden bereits die Gebäudemanagement-Sparten von Siemens und Lufthansa sowie das Contracting-Geschäft von Vattenfall integriert. Der neue Unternehmensbereich trägt die Bezeichnung HOCHTIEF Services.
Rekorde bei Auftragseingang
Der Konzern vollzog 2007 wesentliche Akquisitionen, gründete gezielt neue Gesellschaften und erschloss sich zukunftsträchtige Geschäftsfelder: In Deutschland übernahm HOCHTIEF mit einem Konsortialpartner die Gesellschaft aurelis Real Estate. Die ehemalige Immobilientochter der Deutschen Bahn verfügt über ein Portfolio, das sich mit den Real-Estate-Leistungen des Konzerns optimal verknüpft. Ziel ist es, die Gesellschaft zum führenden deutschen Asset-Manager und Entwickler innerstädtischer Quartiere auszubauen. Ferner übernahm HOCHTIEF die Energy-Contracting-Sparte von Vattenfall und gründete die Gesellschaft HOCHTIEF Energy Management.
Im europäischen Ausland erweiterte HOCHTIEF mit der Übernahme des Flughafens Budapest und mehreren umfangreichen Neuaufträgen im Bereich der Public-Private-Partnerships sein bestehendes Konzessionsportfolio. Zum Abschluss des Geschäftsjahrs belief sich der Nettowert dieses Portfolios auf 1,54 Mrd. Euro.
In Nordamerika erreichte der Konzern mit dem Kauf der Flatiron Construction Corp. mit einem Schlag eine hervorragende Stellung auf dem US-Tiefbaumarkt. Die neue Tochtergesellschaft zählt zu den Top Ten der Anbieter im boomenden US-Verkehrsbaubereich. Zudem ist sie auch für Public-Private-Partnership-Projekte in Nordamerika tätig.
Im asiatisch-pazifischen Raum und in der Golfregion expandierte HOCHTIEF über seine Tochtergesellschaft Leighton. Das Unternehmen beteiligte sich im vergangenen Geschäftsjahr mit 40 am australischen Projektentwickler Devine Ltd. In der Golfregion erwarb Leighton eine Beteiligung von 45 an einem der führenden Bauunternehmen, Al Habtoor Engineering. HOCHTIEF hat damit über seine Tochtergesellschaft Leighton eine führende Position in einem der derzeit attraktivsten Baumärkte der Welt. Die neu formierte Al Habtoor Leighton Gruppe wiederum gründete in den Vereinigten Arabischen Emiraten gemeinsam mit einer Tochter der Abu Dhabi Tourism Authority ein strategisches Joint-Venture. Beide Partner halten 50 und planen, Baudienstleistungen und Facility-Management-Services für Projekte der Tourismusbehörde zu erbringen. Im indischen Markt wurde ebenfalls die bestehende Präsenz gestärkt: Leighton ging ein Joint-Venture mit dem führenden Projektentwickler Emaar/MGF ein, an dem beide Partner jeweils zu 50 beteiligt sind.
Der Auftragseingang des Konzerns stieg im Jahr 2007 auf 23,51 (i.V. 20,57) Mrd. Euro und übertraf damit den Vorjahreswert um 14,3. Die Leistung belief sich auf 18,77 (16,72) Mrd. Euro. Das ist ein Plus von 12,3 gegenüber dem Vergleichszeitraum. Der Auftragsbestand erhöhte sich um 18,9 auf 29,89 (25,13) Mrd. Euro. Währungsbereinigt habe der Konzern die 30-Mrd.-Euro-Schwelle überschritten und verfüge über eine rechnerische Auftragsreichweite von mehr als eineinhalb Jahren, so das Unternehmen. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 16,45 (15,47) Mrd. Euro, ein Anstieg um 6,4. Das Ergebnis vor Steuern nahm mit 501,3 (338,1) Mill. Euro im Vergleich zum Vorjahr um 48,3.
Zum positiven Ergebnis des Geschäftsjahrs – meldet er Konzern – hätte alle Unternehmensbereiche mit Ausnahme von HOCHTIEF Construction Services Europe beigetragen: Der Bereich verzeichnete 2007 ein negatives Vorsteuerergebnis von 149 (plus 2) Mill. Euro. Ursache waren zum Teil unerwartet drastische Preissteigerungen für Baumaterialien und Nachunternehmerleistungen, die sich nur in geringem Umfang an Auftraggeber weiterreichen ließen. Alle übrigen Unternehmensbereiche haben die Erwartungen des Konzerns teilweise erheblich übertroffen und zum neuen Rekordergebnis von HOCHTIEF beigetragen. Dabei wuchs das Betriebsergebnis (EBITA) im früheren Bereich Airport sogar um 52,1 auf 168,3 (52,0) Mill. Euro. Der Bereich Development kam auf ein EBITA von 78 (39) Mill. Euro (ein Plus von 38) und Construction Services Americas auf 77 (60) Mill. Euro und Construction Services Asia Pacific auf 441 (277) Mill. Euro. Auch beim EBITA lag Construction Services Europe mit minus 132 (minus 3) Mill. Euro tief im Verlustbereich.
Im Konzern wuchs das EBITA auf 517 (327) Mill. Euro. Das Vorsteuerergebnis (EBT) betrug im Konzern auf 501 (338) Mill. Euro. Nach Steuern von 160 (137) Mill. Euro und Anteilen Dritter blieb unter dem Strich ein Jahresüberschuss von 141 (89) Mill. Euro. Das Ergebnis je Aktie im Konzern gibt das Unternehmen mit 2,07 (1,37) Euro an. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 8. Mai 2008 eine Dividende von 1,30 (1,10) Euro je Stückaktie vorschlagen. Dies entspräche einer Rekordausschüttung von 91 Mill. Euro. HOCHTIEF hätte damit die Ausschüttung an seine Aktionäre über die vergangenen fünf Jahre um durchschnittlich knapp 19 jährlich gesteigert.
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