Die Hornbach Holding ISIN ist wie folgt: DE0006083439.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist: 608343.
Das Unternehmen Hornbach Holding ist in der Holding Branche beheimatet.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 7.999.343 Aktien ausgegeben.
Die Kontaktadresse von Hornbach Holding ist wie folgt:
HORNBACH HOLDING AG
Le Quartier Hornbach..
D-67433 Neustadt a.d. Weinst..
.
Telefonnummer:+49 (0) 6321-678-0
Faxnummer:+49 (0) 6321-678-9390
Mail:invest@hornbach-holding.com
internet:www.hornbach-gruppe.co..
Mehr Informationen zu Hornbach Holding:
Holding der HORNBACH-Baumarkt-AG
Die HORNBACH HOLDING AG ist die Dachgesellschaft für eine Reihe von Unternehmen, die in den Bereichen Bau- und Gartenmärkte sowie im Baustoffhandel tätig sind. Die mit Abstand wichtigste Beteiligungsgesellschaft ist die ebenfalls börsennotierte HORNBACH-Baumarkt-AG, die sich als deutscher Marktführer unter den Betreibern großflächiger Bau-, Heimwerker- und Gartenmärkte mit mehr als 8.000 qm Verkaufsfläche bezeichnet. Die Hornbach Holding hält rund 78,4 der Anteile der Hornbach-Baumarkt. Ende Februar 2007 betrieb diese Gesellschaft in Europa insgesamt 120 (i.V. 124) Bau- und Gartenmärkte mit einer durchschnittlichen Verkaufsfläche von 11.000 (10.600) qm. Davon befanden sich 31 (32) Märkte im Ausland und zwar in Österreich (11), in den Niederlanden (7), Luxemburg (1) und Tschechien (5) sowie in der Schweiz (3), Slowakei (2), Schweden (2) und seit neusten auch in Rumänien.
Die Lafiora HORNBACH Florpark GmbH, innerhalb der Gruppe für Gartencenter zuständig, wurde mit Beginn des Geschäftsjahres 2004/05 (28.02.) auf die HORNBACH-Baumarkt-AG verschmolzen. Die Tochter HORNBACH Baustoff Union GmbH ist im Baustoffhandel engagiert und regional auf die Pfalz und das Saarland konzentriert. Sie verfügt über insgesamt 18 (18) Niederlassungen in diesem Gebiet. Bestandteil der Wachstumsstrategie sei auch der Zukauf von mittelständischen Betrieben aus dem Baustoff- und Baufachhandel, so wird erklärt. Innerhalb des HORNBACH HOLDING Konzerns stellt sie quasi die Ergänzung zu der auf große Ballungsgebiete fokussierten HORNBACH-Baumarkt-AG dar.
In der HORNBACH Immobilien AG ist neben dem für die Immobilienbewirtschaftung spezifischen Know-how der Immobilienbesitz des Konzerns gebündelt. Zum Stichtag 28. Februar 2007 befanden sich 63 oder 48,9 der durch HORNBACH-Gesellschaften genutzten Verkaufsflächen im Eigentum eines Konzernunternehmens, vier waren gemietet und 53 geleast.
Baumarkt-Tochter ist die Perle der Holding
Die HORNBACH HOLDING konnte im Geschäftsjahr 2006/07 (28.02.) abermals mit einer über dem Branchentrend liegenden Entwicklung glänzen. Der konsolidierte Umsatz stieg um 7,5 auf 2,54 (i.V. 2,37) Mrd. Euro. Profitiert hat der Konzern von dem seit Sommer 2006 anhaltenden Trend zu Hausum- und Ausbau. Seit Frühjahr 2007 kommt eine rege Nachfrage aus dem Neubau hinzu. Insgesamt konnte der Konzernumsatz auf vergleichbarer Fläche um 4 zulegen. Der tonangebende Teilkonzern ist dabei die HORNBACH-Baumarkt-AG, die ihren Umsatz um 7,1 auf 2,39 (2,23) Mrd. Euro voranbringen konnte. Die internationalen Märkte konnten hierbei ihren Umsatzanteil auf 36 der Konzernerlöse ausweiten. Es gelang dem Konzern zudem, seinen Marktanteil bei den Bau- und Gartenmärkten in Deutschland von 7,7 auf 8,1 anzuheben. Auch in den Auslandsmärkten zählt Hornbach jeweils zu den vier großen Anbietern im Markt. Die HORNBACH Baustoff Union konnte ihren Umsatzbeitrag um 14 auf 153,5 (134,6) Mill. Euro steigern. Die Immobiliensparte kam auf ein Plus bei den Mieterlösen von 3,1 auf 47,2 (45,8) Mill. Euro.
Die Ertragssituation konnte im Vergleich zum Umsatz überproportional angehoben werden. Dabei stiegen nicht nur die Umsätze auf vergleichbarer Verkaufsfläche, sondern es konnten auch in den Filialen und Verwaltungen die Kosten eingedämmt werden. So lagen die Filialkosten bei 27,4 (28,1) des Umsatzes und die Voreröffnungskosten sank auf 0,2 (0,5) des Umsatzes. Der Verwaltungsaufwand konnte mit 101,75 (101,50) Mill. Euro konstant gehalten und die Verwaltungskosten auf 4,0 (4,3) des Umsatzes und die Abschreibungen gar auf 77,85 (88,22) Mill. Euro gesenkt werden. Das Zinsergebnis verbesserte der Konzern auf minus 37,75 (minus 41,11) Mill. Euro. In das sonstige Ergebnis flossen Veräußerungsgewinne in Höhe von 11,4 (29,1) Mill. Euro aus der Sale & Leaseback-Transaktion zweier Standorte. In der Folge kletterte so das Ergebnis vor Steuern um 58 auf 83,14 (52,50) Mill. Euro. Der Steueraufwand konnte zudem auf 7,27 (20,46) Mill. Euro gesenkt werden. Nach Anteilen Dritter von minus 12,72 (minus 5,09) Mill. Euro verbuchte die Hornbach Holding ein Konzernjahresüberschuss von 63,14 (26,96) Mill. Euro. Der Konzern gibt das Ergebnis je Vorzugsaktie mit 7,92 (3,40) Euro an. Auf die Vorzugsaktie wurde eine Dividende von 1,14 (1,14) Euro ausgeschüttet. Die Aktionäre der nicht notierten Stammaktien erhielten abermals 1,08 Euro.
Bei einem Vergleich der Kennzahlen ist zu berücksichtigen, dass HORNBACH-Baumarkt seit dem Geschäftsjahr 2001/02 nach IFRS bilanziert. Der Ergebniseinbruch des Jahres 1999/2000 ist vor allem auf die Neuordnung der Immobilienaktivitäten zurückzuführen; mit dieser Neustrukturierung waren im Jahr zuvor Verkäufe von Immobilien und Beteiligungen der HORNBACH-Baumarkt-AG einhergegangen, die ertragssteuerfrei erfolgten und zu einem ao. Ertrag von 19,7 Mill. Euro geführt hatten. Bereits im Geschäftsjahr 1997/98 war die Umstrukturierung im Bereich Immobilien begonnen worden. Durch den Verkauf von acht Immobilien, die in einem weiteren Schritt langfristig zurück gemietet wurden, ergab sich ein Buchgewinn in Höhe von 50,1 Mill. Euro.
Keine ähnlichen Artikel.
