Die Hypo Real Estate Holding ISIN ist: DE0008027707.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer lautet: 802770.
Das Unternehmen Hypo Real Estate Holding ist in der Gewerbe-Immobilien Branche tätig.
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Der Kontakt von Hypo Real Estate Holding ist:
Hypo Real Estate Holding AG
Unsöldstraße 2
D-80538 München
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Telefon-Nr.:+49 (0) 89-203007-0
Fax-Nr.:+49 (0) 89-203007-772
Email:ulrich.kern@hyporealestate.com
URL:www.hyporealestate.com
Informationen zu Hypo Real Estate Holding:
Auf gewerbliche Immobilienfinanzierungen spezialisiert
Die Hypo Real Estate Holding AG ist die Führungsgesellschaft einer Bankengruppe, die sich zu den führenden internationalen Anbietern von Finanzierungslösungen für gewerbliche Immobilien, Staatsfinanzierungen und Infrastrukturprojekte zählt. Der regionale Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt auf Europa mit den maßgeblichen Märkten in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Skandinavien. Nur etwas 15 Prozent des Konzerngeschäfts entfallen auf Amerika, Asien und sonstige Regionen. Das operative Geschäft der Hypo Real Estate (HRE) Gruppe ist in drei Segmenten zusammengefasst: Commercial Real Estate Finance (Gewerbliche Immobilienfinanzierungen), Public Sector & Infrastructure Finance (Staats- und Infrastrukturfinanzierungen) und Capital Markets & Asset Management (Kapitalmärkte und Vermögenserwaltung).
Am 16. April 2008 unterbreitete der US-Investor Christopher Flowers über seine J.C. Flowers & Co. LLC den Aktionären der Hypo Real Estate Holding ein öffentliches Angebot von 22,50 Euro je Aktie, in der Absicht rund 50,08 Mill. Stücke oder 24,9 der Aktien der Gesellschaft zu erwerben.
Durch den Anfang Oktober 2007 vollzogenen Erwerb der DEPFA Bank plc. (Transaktionsvolumen 5,2 Mrd. Euro) hat die Gruppe ihre Position als Staatsfinanzierer deutlich ausgebaut. Im Zuge der folgenden Umstrukturierung wurde die Hypo Public Finance Bank auf die DEPFA plc übertragen. Die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG, früher eine Tochter der DEPFA plc, wurde auf die Hypo Real Estate Holding übertragen. Durch den Erwerb der DEPFA hat sich die Bilanzsumme der Holding im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt auf insgesamt 400,2 (161,6) Mrd. Euro. Um einen Vergleich mit dem Vorjahr zu ermöglichen, wird nachfolgend auf Pro forma Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens Bezug genommen. Unterstellt wird in dieser Betrachtung, dass die DEPFA Bank bereits seit 1. Januar 2006 Teil des Konzerns gewesen sei. Tatsächlich erfolgte die Erstkonsolidierung am 2. Oktober 2007.
Im Segment Commercial Real Estate Finance (Gewerbliche Immobilien) werden großvolumige gewerbliche Immobilienprojekte wie Bürogebäude, Einzelhandelsobjekte oder kommerzielle Wohnungsbauprojekte entwickelt und betreut, auf dem internationalen Markt von der HRE Bank International AG und auf dem deutschen Markt von der HRE Bank AG. Das strategische Immobilienfinanzierungsportfolio der HRE belief sich auf 65,6 (i.V. 62,2) Mrd. Euro. Positiv wirkte das Neugeschäft in der Immobilienfinanzierung, das mit 32,1 (26,6) Mrd. Euro den Vorjahreswert und die Zielvorgabe von 23,5 Mrd. Euro deutlich übertraf. Strukturelle Veränderungen in wichtigen Immobilienmärkten wie den USA, Spanien und Großbritannien hat die Hypo Real Estate Group frühzeitig antizipiert und ihr Engagement in diesen Märkten bereits seit Ende 2006 reduziert. Ende 2007 waren lediglich 2,7 des Immobilienfinanzierungsportfolios leistungsgestört. Das Pro Forma Ergebnis dieses Segments erreichte im Berichtsjahr vor Steuern 717 (681) Mill. Euro, der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist auf gewachsene Zins- und Provisionserträge sowie geringeren Zuführungen zur Risikovorsorge zurückzuführen, die die qualitative Verbesserung des Portfolios indizieren.
Im Segment Public Sector & Infrastructure Finance betreuen die DEPFA Bank weltweit und die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG, eine Tochter der HRE Holding, in Deutschland Projekte für den öffentlichen Sektor. Die öffentlichen Finanzierungen lagen Ende 2007 bei 229,0 Mrd. Euro (i.V. 244,2 Mrd. Euro inkl. DEPFA). Der Rückgang resultierte aus Verkäufen von Anleihen und Forderungen, die an Wert zugelegt hatten. Das Neugeschäft (inkl. DEPFA) war im Vergleich zum Vorjahr rückläufig und erreichte nur 57,5 (61,7) Mrd. Euro. Die Infrastrukturfinanzierungen (inkl. DEPFA) erreichten zum Jahresende 2007 ein Volumen von 18,4 (10,1) Mrd. Euro. Der deutliche Anstieg ist Folge des guten Neugeschäfts, dessen Volumen inkl. DEPFA zum Jahresende 12,3 (8,1) Mrd. Euro erreichte. Mit einem Pro forma Ergebnis vor Steuern von 682 (540) Mill. Euro hat sich dieses Segment im Berichtsjahr gut entwickelt. Fast alle Ertragsarten legten im Vergleich mit dem Vorjahr zu.
Das neu geschaffene Segment Capital Markets & Asset Management wird komplett von DEPFA plc wahrgenommen, die ihre nicht-strategischen Handelsaktivitäten eingestellt hat und sich auf ergänzende Produkte für das Kundengeschäft der beiden erstgenannten Kernsegmente konzentriert. Auf das Capital Markets Geschäft entfiel 2007 ein Portfolio von 18,3 (i. V. 5,6) Mrd Euro. Der Anstieg resultierte nach Auskunft des Unternehmens unter anderem aus dem Ausbau des Geschäfts mit Financial Institutions und mit Sovereigns. Infolge der US-Hypothekenkrise fielen in diesem Segment 2007 Abschreibungen auf das Portfolio von US CDOs (Collateralized Debt Obligations) in Höhe von 390 Mill. Euro an (davon 295 Mill. Euro ergebniswirksam). Weitere Wertberichtigungen können nach Auskunft des Managements für den Jahresverlauf 2008 nicht ausgeschlossen werden. Das US CDO-Portfolio der HRE hatte Ende März 2008 einen Buchwert von knapp 1 Mrd. Euro. Über die US CDOs hinaus verfügt die Gruppe in ihren Büchern über weitere sog. europäische Credit Linked Investments wie beispielsweise CDOs, CLOs (Collateralized Loan Obligations) und CSOs (Collateralized Synthetic Obligation). Der Buchwert dieser Produkte beläuft sich einschließlich der US CDOs auf knapp 1,8 Mrd. Euro. Nach Unternehmensangaben entspricht diese Größenordnung jedoch lediglich rund 0,5 der Konzernbilanzsumme von 400 Mrd. Euro. Dieses Segment war am stärksten von den Folgen der US-Immobilienkrise betroffen. Das Pro forma Ergebnis des Segments ergab nach 129 Mio. Euro im Vorjahr für 2007 einen Verlust von 82 Mill. Euro. Die Zuwächse bei Provisions- und Zinsüberschuss konnten die erheblichen Einbußen im Handelsgeschäft, beim Finanzanlagenergebnis und beim Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen sowie die gestiegenen Verwaltungsaufwendungen nicht kompensieren.
Ergebnis durch erhebliche Sondereffekte beeinflusst
Im Geschäftsjahr 2007 entwickelte sich die HRE Group in ihren operativen Kerngeschäftsfeldern aus Sicht des Managements erfreulich. Die Ertragslage des Konzerns war 2007 indes von zwei einmaligen Sondereffekten geprägt, die beim Vergleich mit den Vorjahreswerten zu berücksichtigen sind: die Akquisition der DEPFA aber auch die in Folge der Krise an den Kapital- und Finanzierungsmärkten erforderlich gewordene Neubewertung von CDOs im zweiten Halbjahr, die den Konzern (einschließlich Folgeeffekte) um fast eine halbe Milliarde Euro brachten.
Die Hypo Real Estate Group hat 2007 hat im vierten vollen Geschäftsjahr ihr operatives Ergebnis in Folge des US-Hypothekenkrise nicht verbessern können. Pro Forma sanken die operativen Erträge von 1,84 Mrd. Euro im Vorjahr auf 1,46 Mrd. Euro in 2007. Dabei wuchs der Zinsüberschuss und die ähnlichen Erträge auf 1,47 (1,21) Mrd. Euro. Der Provisionsüberschuss kletterte bedingt durch das starke Neugeschäft auf 198 (145) Mill. Euro. Das Pro forma Handelsergebnis dagegen rutschte infolge der US-Hypothekenkrise kräftig in den Keller auf minus 274 (plus 191) Mill. Euro. Aus dem gleichen Grund fiel das Pro forma Ergebnis aus Finanzanlagen auf magere 6 (265 pro forma) Mill. Euro zurück. Die sonstigen betrieblichen Erträge/Aufwendungen saldierten sich pro forma auf plus 15 (minus 5) Mill. Euro. Die Auflösung der Kreditrisikovorsorge belief sich im Berichtsjahr 2007 auf 61 Mill. Euro nach Zuführungen von 159 Mill. Euro im Vorjahr. Im Pro forma Vergleich wuchs der Verwaltungsaufwand auf 656 (580) Mill. Euro. Die Cost-Income-Ratio verschlechterte sich pro forma erheblich auf 44,8 (31,5).
Vor Einmaleffekten erreichte die HRE Gruppe in 2007 einen Pro forma Ergebnis vor Steuern von 1,07 (1,11) Mrd. Euro. Einschließlich der Einmaleffekte in Folge der US-Hypothekenkrise ergibt sich nach Unternehmensberechnungen ein Pro forma Ergebnis vor Steuern von 0,86 (1,06) Mrd. Euro. Da die Ertragsteuerlast mit 130 (29) Mill. Euro auf mehr als das Vierfache des Vorjahres stieg, blieb das Konzernergebnis nach Steuern deutlich unter dem Vorjahreswert (-16%). Der Konzerüberschuss belief sich im Berichtsjahr auf 457 (542) Mill. Euro. Der Gewinn je Aktie sank laut Unternehmensangaben auf 3,01 (4,04) Euro; ohne Berücksichtigung der o.g. Einmaleffekte beziffert die Gesellschaft den Gewinn je Aktie auf 3,32 (3,20) Euro. Es wird vorgeschlagen, die Dividende für 2007 auf 0,50 (1,50) Euro je Aktie abzusenken.
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