Die Isra Vision Systems ISIN ist: DE0005488100.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist: 548810.
Das Unternehmen Isra Vision Systems ist in der elektr. Sehsysteme Branche tätig.
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Die Adresse von Isra Vision Systems lautet:
ISRA VISION AG
Industriestr. 14
D-64297 Darmstadt
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Telefonnummer:+49 (0) 6151-948-0
Faxnummer:+49 (0) 6151-948-140
Email:investor@isravision.com
URL:www.isravision.com
Mehr Infos zu Isra Vision Systems:
Bildverarbeitungssysteme für hochkomplexe Aufgabenstellungen
Die in Darmstadt ansässige ISRA VISION AG (vormals ISRA VISION SYSTEMS AG) agiert als Holding für eine Unternehmensgruppe. Diese zählt sich zu den führenden Anbietern intelligenter und anspruchsvoller Bildverarbeitungssysteme. Innerhalb dieses Bereichs ist das Unternehmen auf dem Gebiet der Machine, der Surface, der Robot und der Quality Vision für die Industrie tätig. Die Systeme der ISRA ermöglichen die rationelle Automationslösung hochkomplexer Aufgabenstellungen wie die Inspektion anspruchsvoller Oberflächen z.B. von Bahnwaren wie Glas, Metall, Kunststoff, Papier (Surface Vision), die Roboterführung (Robot Vision) für den Einsatz von diffizilen Aufgaben wie Positionieren, Montieren, Handling oder Lackieren sowie die Qualitätskontrolle (Quality Vision) in der Montage für Vollständigkeitserkennung in der Just-in-time-Fertigung. Das operative Geschäft untergliedert sich auf die beiden Bereiche Industrial Automation und Surface Vision, die wiederum nach ihren Anwendungsgebieten in einzelnen Branchen untergliedert sind.
ISRA hat ihre Kernkompetenz unter der Marke "BrainWARE" zusammengefasst. "BrainWARE" bezeichnet die Verbindung von Know-how (Grundlagenwissen, Basis- und Anwendungstechnologie sowie Prozesswissen) mit Softwaretechnologie auf marktgängigen Standard-Hard- und -Softwarekomponenten. Das heißt, ISRA stellt selbst keine Komponenten wie Kameras und Chips her, sondern bezieht sie von großen Herstellern. Ferner werden keine singulären Einzellösungen nach spezifischen Kundenanforderungen produziert, sondern anwendungsorientierte Standardlösungen. Dazu greift ISRA auf das Know-how ihrer "BrainWARE"-Modulbibliothek zu, in der mehrere Tausend Softwaremodule enthalten sind. Jedes dieser Softwaremodule dient der Lösung eines typischen Anwendungsproblems, das ein Machine-Vision-System zu lösen hat. Durch die "BrainWARE"-Modulbibliothek könne ISRA auf die sich ändernden Anforderungen reagieren und Standardprodukte auf Basis der Modulbibliothek in den Markt einführen, wird erklärt.
Mit ihrer Technologie Robot Vision bietet ISRA Lösungen für die Roboterführung in der Industrie an. Die Systeme für das 2D- bis 3D-Stereo-Sehen werden dann eingesetzt, wenn eine Position in einer vordefinierten Ebene bestimmt werden muss. Ferner unterstützten die Systeme auch den Robotergriff "vom Band" im laufenden Prozess, wird erklärt. Dabei sei die Kameraanordnung nahezu beliebig und der Justierungsaufwand gering. ISRA bedient damit die Erfordernisse der Industrie, wonach Werkstücke möglichst schnell, automatisiert und ohne Stopp der Verkettungseinrichtung bereitgestellt werden sollen. Die Technologie von ISRA basiert auf fast 20jähriger Industrie- und Entwicklungserfahrung und ist durch ein europäisches Patent geschützt.
In der Technologie Surface Vision sind optische Inspektionssysteme gebündelt, die bei der Kontrolle von homogenen, texturierten, bedruckten und lackierten Oberflächen (z.B. Bahnwaren wie Glas, Folie und Kunststoff) eingesetzt werden. Die Systeme erkennen Fehler bei hoher Geschwindigkeit der Bahnware auf Basis von komplexen Algorithmen, klassifizieren und dokumentieren diese und erlauben somit eine konsistente und objektive Qualitätskontrolle. Bei Machine-Vision für die Glasinspektion – vom Fenster- über Automobil- bis hin zum Bildschirmglas – sieht sich ISRA als einer der führenden Anbieter.
Quality Vision wird als Zusatzkompetenz verstanden. Diese Technologie stützt sich auf Mehrkamerainspektionssysteme, die alle Voraussetzungen für eine schnelle, flexible und zuverlässige Durchführung von komplexen Inspektions-, Prüf- und Messaufgaben bieten. Durch die Integration von vollautomatischen Inspektionssystemen kann u.a. die Qualität im Auftragungsprozess von Kleberaupen sofort erkannt werden. So können aufwendige Nachbesserungen erheblich reduziert werden. Die vollautomatischen ISRA-Systeme tragen dazu bei, so heißt es weiter, die Sicherheit im Rahmen der Materialflusssteuerung (Code-Identifikation) zu gewährleisten und zu erhöhen.
Zu den Kunden des Unternehmens gehören insbesondere weltweit tätige Schlüsselunternehmen in der Automobil-, Glas-, Folien- und Kunststoffindustrie. Hier verfügt ISRA nach eigenen Angaben über besonderes Prozesswissen. Ferner zählen zum ISRA-Kundenkreis Systemintegratoren und so genannte OEM (Original Equipment Manufacturer). In diesem Bereich will sich ISRA auf innovative High-Tech-Firmen spezialisieren, die ihrerseits sehr flexibel auf die Anforderungen ihrer Kunden reagieren müssen.
Im Geschäftsjahr 2002/03 (30.09.) hatte sich ISRA die heutige Organisationsstruktur gegeben. Statt nach den drei Technologiebereichen Robot Vision (sehende Roboter), Surface Vision (Oberflächeninspektion) sowie Quality Vision (Qualitätskontrolle) wird seither nach den Zielmärkten segmentiert. Das sind im Geschäftsfeld Industrial Automation die drei Business Units Automotive, General Industries und Food & Packaging. Der Bereich Surface Vision untergliedert sich in die Bereiche Float Glass, Display Glas, Plastics, Print, Paper und Metal. Durch die Neuaufstellung habe die Kundennähe verbessert werden können, heißt es. Außerdem werde damit den komplexen Aufgabenstellungen der Systemlösungen Rechnung getragen.
Ergebnis bleibt trotz Umsatzplus zurück
Ende Juli 2007 konnte ISRA den Wettbewerber Parsytec zu 87 übernehmen, der auf die Bereiche Oberflächeninspektion von Metall und Papier fokussiert ist. Die voranschreitende Integration von Parsytec in den Konzern bringt den Konzern in den beiden Bereichen Metall und Papier an die Weltspitze. Mit der chinesischen Tochter ISRA VISION (Shanghai) Co. Ltd. hat der Konzern nicht nur eine Produktionszentrale geschaffen, sondern sich auch ein Standbein für die weitere Expansion im asiatischen Markt aufgebaut. Vor allem der Bereich Surface Vision wird hier vorangetrieben, während von Taiwan aus der Bereich Flat Panel Display (Flachbildschirme) bearbeitet wird. Über die Parsytec-Fusion verfügt der Konzern über ein starkes Vertriebsteam in Japan und Korea.
Der Kauf von Parsytec ließ ISRA im zehnten Jahr in Folge wachsen. Die Erlöse kletterten um 8 auf 51,29 (47,70) Mill. Euro. Dabei ist Parsytec seit Juli konsolidiert. Insbesondere im zweiten Halbjahr hatte die Dynamik aufgrund eines sinkenden Auftragseingangs nachgelassen. Der Bereich Industrial Automation legte bei den Umsätzen auf 14,25 (12,54) Mill. Euro und der Bereich Surface Vision auf 37,04 (35,15) Mill. Euro zu. Die Gesamtleistung des Bereich Surface Vision legte um 9 auf 42,5 Mill. Euro zu und der Bereich Industrial Automation kam um 11 auf 16,1 Mill. Euro voran. Dabei wuchs die Division Industrial Automation an stärksten während im Bereich Automotive das Geschäft in Europa und Nordamerika zulegen konnte. Integrated Systems zeigte sich hingegen in Europa und Food & Packaging in Europa und Nordamerika besonders expansiv. Rückläufig war nur das Geschäft in den beiden Business Units Glass und Plastics. In Deutschland lag der Umsatz 2006/07 bei 28,03 (23,09) Mill. Euro, in Nordamerika bei 10,87 (11,58) Mill. Euro und in Asien und dem Rest der Welt bei 12,39 (13,02) Mill. Euro.
Der Materialaufwand legte um 21 auf 13,1 Mill. Euro und die Personalkosten um 5 zu. Insbesondere die gestiegenen Verwaltungskosten aber auch die gestiegenen Investitionen trugen jedoch dazu bei, dass das Ergebnis unter dem Strich nicht ebenso wie die Erlöse angehoben werden konnte. Vor Steuern verbuchte ISRA so ein Ergebnis von 6,33 (9,96) Mill. Euro. Nach Steuern von 0,79 (3,68) Mill. Euro sank der Konzernjahresüberschuss unter dem Strich auf 5,12 (6,28) Mill. Euro. Das Ergebnis je Aktie gibt das Unternehmen mit 1,18 (1,51) Euro an. Es wurde erstmals eine Dividende in Höhe von 0,15 Euro ausgeschüttet. Das Unternehmen hat im März 2006 eine Barkapitalerhöhung um 390.000 neue Aktien auf 4.337.940 Euro durchgeführt. 9,3 Mill. Euro flossen ISRA VISION brutto zu.
Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 2007/08 konnte ISRA die Mainzer Firma Metronom Automation GmbH erwerben. Die Firma ist auf Qualitätsmesstechnik und allgemeine Bildverarbeitung spezialisiert. Besonders in der Steuerung und Automation hat sich das Unternehmen profiliert. Der Kaufpreis lag bei 3 Mill. Euro und zusätzlichen 800.000 Euro in ISRA-Aktien. Zudem konnte Parsytec im Dezember 2007 seine Notierung gegen eine Barabfindung der Minderheitsaktionäre in Höhe von 5,65 Euro je Aktie beenden.
Das Unternehmen hat die Berichterstattung im Geschäftsjahr 2005/06 erweitert. Neben der Gewinn- und Verlustrechnung nach EBITDA-EBIT wurde auch eine IFRS-Rechnung nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Diese Zahlen gemäß dem Umsatzkostenverfahren wurden im Text (auch für das Vorjahr) übernommen. Da die Vorjahre nach dem Prinzip des Gesamtkostenverfahrens erstellt wurden und in der Kennzahlentabelle bis 2004/05 diesem Prinzip folgen, sind die Vorjahre mit dem aktuellen Jahr nur eingeschränkt vergleichbar.
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