Die Jetter ISIN ist wie folgt: DE0006264005.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist: 626400.
Das Unternehmen Jetter ist in der Automatisier.-Techn. Branche beheimatet.
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Der Kontakt von Jetter ist wie folgt:
Jetter AG
Gräterstr. 2
D-71642 Ludwigsburg
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Telefonnummer:+49 (0) 7141-2550-0
Faxnummer:+49 (0) 7141-2550-555
Email:ir@jetter.de
URL:www.jetter.de
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Spezialisiert auf speicherprogrammierbare Steuerungen
Die Jetter AG entwickelt, vertreibt und installiert speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS), die aus Hardware mit dazugehöriger Software bestehen. Die SPS werden in der Regel in Systemen zur Steuerung von industriellen automatischen Prozessen sowie zur Steuerung von industriellen Anlagen eingesetzt. Zu den Jetter-Produkten gehören Basiseinheiten, Servosteuerungen, Visualisierungseinheiten und Remotes. Die einzelnen Komponenten können dabei zu kompletten Steuerungssystemen zusammengeführt werden. Die von den Jetter Prozess-SPS gesteuerten Maschinen umfassen einzelne Roboter, Transportsysteme und Verpackungsmaschinen bis hin zu vollständig automatisierten Montagestraßen, beispielsweise Produktionsstraßen für Halbleiter. Die Kunden von Jetter sind Erstausrüster (OEM), Systemhäuser/Wiederverkäufer (Value Added Resellers) und Endanwender, die vor allem in der Herstellung von Halbleitern, Kunststoffprodukten und anderen Zweigen der automatisierten Industrieproduktion tätig sind.
Auf dem Markt für industrielle Steuerungssysteme herrscht starker Wettbewerb. Jetter konkurriert mit einem breiten Spektrum von produzierenden oder sonstigen Anbietern, einschließlich großer, am Markt etablierter Firmen und kleiner, neuer Firmen. Zu den Wettbewerbern gehören einige der größten Unternehmen der elektronischen Industrie wie Siemens Automation & Drives, Rockwell Automation, Schneider Automation und Mitsubishi Electric Automation. Diese Unternehmen beherrschen zusammen einen Großteil des Weltmarktes für SPS.
Um auf die sich ändernde Nachfrage des Marktes zu reagieren, hat Jetter 1997 eine neue Produktlinie entwickelt. Die JetWeb Technologie wurde konstruiert, um die Vorteile der Computernetzwerktechnologie auf die industrielle Automation zu übertragen. Diese Technologie soll den Wünschen der Endanwender nach geringeren Installations- und Wartungskosten, schnellerer Installation, flexiblerer Produktionsauslastung und Zugriff von allen Punkten des Systems gerecht werden. Anfang 2002 präsentierte das Unternehmen einen vollständigen Produktbaukasten, der durchgängig Ethernet und Web-Technologien einsetzt. Im Geschäftsjahr 2002/03 (31.03.) wurde mit dem Verkauf der JetWeb-Produkte begonnen. Im Jahr 2006 kam mit JX3 die zweite Generation von JetWeb-Produkten auf den Markt.
Von strategischer Bedeutung ist die Mitte Dezember 2002 angestoßene Zusammenarbeit mit der Lumberg Automation Components GmbH & Co. KG, einem führenden Anbieter von Feldbus- und Verdrahtungssystemen für die Automatisierung. Im Rahmen des Anfang 2003 geschlossenen Kooperationsvertrages sollen die Produktbereiche beider Unternehmen harmonisiert und gemeinsam weiterentwickelt werden. Zudem wurde Anfang 2003 die Vertriebsgesellschaft Lumberg-Jetter GmbH & Co. KG gegründet, von der sich die Partner einen erheblich verbreiterten Marktzugriff versprechen. Unterlegt wurde die Zusammenarbeit Mitte 2003 durch eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlage um 10, die Lumberg zeichnete.
Im Geschäftsjahr 2004/05 kam es zu einer Kooperation mit Emhart Glas. Das Unternehmen ist Weltmarktführer bei Anlagen zur Glasbehälterfertigung und gehört zur Schweizer Gruppe Bucher Industries. Emhart Glass wurde so zu Jetters wichtigstem Kunden, wird berichtet. Im Interesse einer dauerhaften engen Zusammenarbeit beteiligte sich Bucher Industries Anfang 2005 mit 20 an der Jetter AG und stockte dann den Anteil auf 23 auf. Im Januar 2006 übernahm Martin Jetter zudem die Geschäftsleitung von Emhart Glass, blieb aber gleichzeitig Vorstandsvorsitzender von Jetter. Die Kooperation beider Unternehmen soll hierdurch vorangetrieben werden.
Umsatz und Ergebnis expandieren kräftig
Im Geschäftsjahr 2006/07 (31.03.) konnte Jetter den Umsatz kräftig um 46 auf 36,57 (i.V. 25,11) Mill. Euro ausweiten. Die 2005 erworbene futronic GmbH, ein führender Steuerhersteller für die Glasindustrie, steuerte zum Konzernumsatz 6,5 Mill. Euro bei. Den Kaufpreis für die ehemalige Gesellschaft der französischen Saint-Gobain-Gruppe bezifferte Jetter seinerzeit mit 6,0 Mill. Euro. Durch die Zusammenführung beliefert Jetter nun rund zwei Drittel des Weltmarkts für Glasbehälter-Produktionsmaschinen mit Steuerungen. Futronic war besonders gut in dem Wachstumsmarkt Osteuropa positioniert. Mit Steuerungen erlöste Jetter im Berichtsjahr 2006 rund 12,83 (7,93) Mill. Euro, mit Visualisierungen 4,68 (3,92) Mill. Euro, mit Antrieben 11,60 (8,35) Mill. Euro und mit Dienstleistungen 5,87 (3,57) Mill. Euro. In Deutschland wuchsen die Umsätze dabei um 16 auf 15,07 (13,01) Mill. Euro, während sie im restlichen Europa sogar um 68 auf 17,44 (10,41) Mill. Euro sprangen. Im asiatischen Markt konnte Jetter den Umsatz auf 2,57 (1,08) Mill. Euro ebenso etwa verdoppeln wie im amerikanischen auf 1,45 (0,60) Mill. Euro. Entsprechend der höheren Wachstumsdynamik im Ausland wuchs der Exportanteil auf 58,8 (48,2)%.
Die Abschreibungen kletterten auf 1,49 (0,86) Mill. Euro und das Zinsergebnis auf 0,13 (0,04) Mill. Euro. Für Forschung und Entwicklung wendete Jetter 6,00 (4,40) Mill. Euro auf. So stellte sich das Vorsteuerergebnis auf 3,60 (1,68) Mill. Euro, und nach einem erneuten Steuerertrag von 0,62 (0,55) Mill. Euro wuchs der Konzernjahresüberschuss kräftig auf 4,16 (2,20) Mill. Euro. Eine Dividende wurde allerdings wie in den Vorjahren nicht ausgezahlt. Das Ergebnis je Aktie gibt das Unternehmen mit 1,29 (0,70) Euro an.
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