Die LPKF Laser & Electronics ISIN ist wie folgt: DE0006450000.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer lautet: 645000.
Das Unternehmen LPKF Laser & Electronics ist in der Lasertechnologie Branche beheimatet.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 10.647.895 Aktien ausgegeben.
Die Adresse von LPKF Laser & Electronics ist wie folgt:
LPKF Laser & Electronics AG
Osteriede 7
D-30827 Garbsen
.
Telefon-Nr.:+49 (0) 5131-7095-0
Fax-Nr.:+49 (0) 5131-7095-90
Mail Adresse:investorrelations@lpkf.de
internet:www.lpkf.de
Mehr Informationen zu LPKF Laser & Electronics:
Lasergestützte Anlagen für die Elektronikindustrie
Die LPKF Laser & Electronics AG bezeichnet sich als ein High-Tech-Unternehmen, das für Kunden aus dem Bereich der Elektronik- und Automobilzuliefererindustrie lasergestützte und konventionelle Anlagen zur Herstellung von Leiterplatten, SMD-Metallschablonen, zur Oberflächenbearbeitung und zum Mikroschneiden entwickelt, konstruiert und vertreibt. LPKF liefert integrierte Systeme, die sowohl Hardware als auch Software sowie Zubehör einschließen. Mit ihren Präzisionswerkzeugen und -anlagen ist das Unternehmen an verschiedenen Punkten des Entwicklungs- und Produktionsprozesses von elektronischen Schaltungen und Bauteilen präsent.
Zwar dienen alle bislang von der Gesellschaft entwickelten wesentlichen Produkte unmittelbar oder mittelbar dem Bereich Mikroelektronik, jedoch schließt die Gesellschaft nicht aus, dass sie technologisch vergleichbare Systeme auch für andere Anwendungen produzieren wird. Die wesentlichen von der Gesellschaft vertriebenen Produkte sind den Bereichen Rapid Prototyping und Laser zuzuordnen, die um das dritte Segment Dienstleistungen ergänzt werden.
Im Bereich Rapid PCB Prototyping verfügt LPKF nach eigenen Angaben über eine breite Produktpalette von computergesteuerten Fräsbohrplottern, die es einem Elektronik-Entwickler erlauben, binnen kurzer Zeit eine nach seinen Vorgaben gestaltete Leiterplatte anzufertigen, die dann mit elektronischen Bauteilen bestückt werden kann. In diesem Zusammenhang hat LPKF umfangreiche Zusatzprodukte entwickelt, mit denen der Anwender innerhalb des eigenen Labors alle Prozessschritte vom Entwurf bis zum fertig bestückten Prototyp einer Schaltung selbst durchführen kann.
Im Geschäftsbereich Lasersysteme bietet die Gesellschaft Laseranlagen an, die sich zur Bearbeitung von Blechen, beschichteten Folien und anderen Werkstoffen eignen. Diese Geräte werden vor allem in der Elektronikindustrie, aber auch von anderen Branchen verwendet. Die LPKF Schneidlaser sind in der Lage, vor allem Metalle und bestimmte andere Werkstoffe mit hoher Präzision zu bohren, zu schneiden und deren Oberfläche zu strukturieren. Mit den LPKF Lasern seien höchste Genauigkeiten darstellbar, heißt es.
Durch die Entwicklung der 3D-MID-Technologie seit 1997 hat sich LPKF nach eigenen Angaben das Tor zu einer neuen Dimension aufgestoßen. MID steht für Moulded Interconnect Device, was übersetzt "spritzgegossener Schaltungsträger" bedeutet. Damit könnten feinste Leiterbahnen direkt auf dreidimensionale Kunststoffteile aufgebracht werden, erklärt LPKF. Das Ziel sei es, elektrische und mechanische Funktionen in einem Bauteil zu integrieren und somit die konventionelle Leiterplatte zu ersetzen.
Bestes Konzernergebnis in der Geschichte
Im Geschäftsjahr 2006 hat der Laserspezialist das beste Ergebnis in seiner 30-jährigen Geschichte erwirtschaftet. Der Umsatz stieg um 14,1 auf 39,8 (i.V. 34,9) Mill. Euro. Erneut war der Laserbereich das wachstumsstärkste Segment. Der Segmentumsatz kam um 29,9 auf 23,5 (18,1) Mill. Euro voran. Vor allem der Verkauf von 3D-MID-Anlagen und -Systemen entwickelte sich dynamisch. Der Bereich Rapid PCB Prototyping setzte 12,7 (10,5) Mill. Euro um, das Segment Sondersysteme 2,2 (4,4) Mill. Euro, die Produktionsleistungen 1,2 (1,4) Mill. Euro und die sonstigen Bereiche 0,2 (0,5) Mill. Euro. Regional verteilten sich die Umsätze mit 7,5 (6,5) Mill. Euro auf das Inland und mit 9,0 (5,2) Mill. Euro auf das übrige Europa. Deutlich zulegen konnte mit 6,7 (6,0) Mill. Euro die Region Nordamerika. Die hohe Wachstumsdynamik des Vorjahres mit einem Plus von 88,4 konnte das Geschäft in Asien im Jahr 2006 nicht wiederholen. Dort wurde mit 15,6 (16,7) Mill. Euro etwas weniger umgesetzt. In den übrigen Ländern summierten sich die Umsätze auf 1,0 (0,5) Mill. Euro.
Im abgelaufenen Berichtsjahr 2006 investierte LPKF mit 7,5 (1,9) Mill. Euro deutlich mehr als im Vorjahr. Die Gelder flossen vor allem in den Aus- und Umbau des Standortes Garbsen sowie in die Erweiterung und der Zusammenlegung verschiedener Fertigungs-, Entwicklungs- und Verwaltungsstandorte in Slowenien. Nach Abschreibungen in Höhe von 1,64 (1,51) Mill. Euro und einem Zinsergebnis von 0,21 (0,03) Mill. Euro verbesserte das Unternehmen das Ergebnis vor Steuern auf 6,56 (6,01) Mill. Euro. Nach Steuern von 2,11 (2,32) Mill. Euro blieb unter dem Strich ein Konzernjahresüberschuss von 3,97 (3,02) Mill. Euro. Das Ergebnis je Aktie gibt die Gesellschaft mit 0,37 (0,28) Euro an. Die Dividende wurde auf 0,12 (0,10) Euro erhöht.
Im Ergebnisrückgang des Jahres 1998 sind Börseneinführungskosten in Höhe von 1,1 Mill. Euro zu berücksichtigen, die bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen jenen Jahres einen Anstieg auf 4,60 (1997: 3,37) Mill. Euro nach sich gezogen hatten; ohne diesen Effekt wäre das Ergebnis 1998 im Vergleich zum Jahr 1997 um 6,9 gestiegen.
Keine ähnlichen Artikel.
