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Die Merck KGaA ISIN ist wie folgt: DE0006599905.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer lautet: 659990.

Das Unternehmen Merck KGaA ist in der Pharma/Labor Branche beheimatet.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 189.200.000 Aktien ausgegeben.
Die Kontaktadresse von Merck KGaA ist wie folgt:
Merck KGaA
Frankfurter Straße 2..
D-64293 Darmstadt

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Telefonnummer:+49 (0) 6151-72-0
Telefax.Nr.:+49 (0) 6151-72-913321
Email:investor.relations@merck.de
URL:www.merck.de
Mehr Informationen zu Merck KGaA:
International auf Pharma- und Chemie-Produkte ausgerichtet
Die Merck KGaA ist ein international ausgerichtetes Unternehmen, das seine Aktivitäten auf die Unternehmensbereiche Pharma und Chemie konzentriert. Größter Umsatzträger ist der Bereich Pharma, der rezeptpflichtige Arzneimittel z.B. zur Behandlung von Krebs, Stoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Krankheiten und Produkte zur Selbstmedikation umfasst. Dieser Unternehmensbereich unterteilt seine Aktivitäten in die Segmente Merck Serono und Consumer Health Care. Im zweiten Unternehmensbereich Chemie verfügt Merck in den Sparten Liquid Crystals und Performance & Life Science Chemicals über eine starke Marktstellung bei Flüssigkristallen, die für Monitore, Displays für Notebooks und großformatige Fernsehgeräte verwendet werden. Highlight des Jahres 2006 war die Übernahme der Serono S.A., die 2007 in den Konzern integriert und zugleich mit der früheren Pharma-Sparte Ethicals in der neuen Sparte Merck Serono gebündelt wurde. 2007 trennte sich Merck von der einstigen Generika-Sparte.
Mit der Übernahme von Serono hat Merck das Produktportfolio und das Forschungsspektrum auf dem Gebiet der verschreibungspflichtigen Originalpräparate (Ethicals) deutlich erweitert und unter dem Namen Merck Serono neu aufgestellt. Mit 60 sind die biopharmazeutischen Arzneimittel die größte Produktgruppe des neuen Segments. Zum Produktportfolio gehören das erfolgreiche Krebsmedikament Erbitux und das Multiple Sklerose-Präparat Rebif, für das 2007 die Zulassung auf dem europäischen Markt erfolgte. Auch die Produkte der Concor- (Herz-Kreislauf) und Glucophage-Familien (Diabetes) verkauften sich 2007 gut. Insgesamt deckt die Sparte die Indikationsbereiche Onkologie, Neurodegenerative Erkrankungen, Fruchtbarkeit, Endokrinologie, CardioMetabolic Care und Dermatologie ab. Die Spartenerlöse von Merck Serono erhöhten sich 2007 auf 4,46 (i.V. 1,91) Mrd. Euro. Regional war Merck Serono am stärksten in Europa vertreten, auf das 58 der Spartenumsätze entfielen. Stärkster Markt war hier nach wie vor Frankreich mit Umsätzen von 580 Mill. Euro gefolgt von Deutschland von 476 Mill. Euro. Durch den Serono-Kauf weitete sich der Aktionsradius des neuen Segments auf Nordamerika aus, wo im Berichtsjahr 17 oder 730 Mill. Euro umgesetzt wurden. Asien, Afrika und Australien ist mit einem Anteil von 13 oder 523 Mill. Euro drittgrößter Markt, gefolgt von Lateinamerika mit 12 oder 492 Mill. Euro. Das operative Ergebnis stieg deutlich um 119 auf 357 (163) Mill. Euro.
Die Sparte Consumer Health Care bietet Verbrauchern hochwertige Selbstmedikationsprodukte für die Gesundheitsvorsorge und für die eigenverantwortliche Behandlung von leichten Erkrankungen. Auf diesem Gebiet gehört Merck zu den größten europäischen Anbietern. Bei Vitaminen und Mineralien nimmt Merck sogar einen Spitzenplatz ein. Ferner hat Merck Antiallergika und Biomaterialien im Programm. Der Spartenumsatz stieg im Geschäftsjahr 2007 auch dank florierender Umsätze mit den Medikamenten Femibion (Vitaminpräparat für Schwangere) und Diabion um 5 auf 420 (400) Mill. Euro. Die wichtigsten Marken wie Kytta, Cebion, Femibion und Nasivin etc. wuchsen 2007 um 12. Am umsatzstärksten war nach wie vor Europa, auf das 70 der Spartenumsätze oder 293 Mill. Euro entfielen. Dabei waren Frankreich mit 90 Mill. Euro und Großbritannien mit 77 Mill. Euro die größten europäischen Einzelmärkte, gefolgt von Deutschland mit 40 Mill. Euro. Negativ hatte sich in Großbritannien die Rücknahme einiger Seven-Seas-Fischölprodukte ausgewirkt. Zweistellige Wachstumsraten erzielte Merck in Lateinamerika (plus 17), das auf 77 Mill. Euro Umsatz kam. Die Regionen Asien, Afrika und Australien machten weitere 11 der Erlöse aus und waren mit 47 Mill. Euro Umsatz stabil. In Asien visiert Merck die gezielte Expansion auf den Märkten Japan und China an, wo man mit Bion 3 (Japan) und Kidabion (China) bereits 2007 den Markteintritt geschafft hat. Das operative Ergebnis legte um 9,4 auf 60 (55) Mill. Euro zu.
In der aufgegebenen Sparte Generika (Generics) konzentrierte sich Merck auf qualitativ hochwertige, zumeist verschreibungspflichtige Arzneimittel, deren Wirkstoffe keinen Patentschutz mehr hatten, die aber die Eigenschaften der Originalpräparate besaßen. Das Angebotsportfolio umfasste mehr als 400 Substanzen. 2007 fasste der Konzern den Beschluss, sich von der Generika-Sparte zu trennen. Mit Wirkung zum 2. Oktober wurde dieser Geschäftsbereich für 4,9 Mrd. Euro an die US-amerikanische Mylan Inc. veräußert.
Insgesamt schaffte Merck im Unternehmensbereich Pharma 2007 dank der Serono-Akquisition eine Verdopplung seiner Umsätze auf 4,88 (2,31) Mrd. Euro. Bei einer Pro-forma-Betrachtung unter Einbeziehung der Serono-Aktivitäten legte der Spartenumsatz 2007 um 7,4 zu. Das organische Spartenwachstum lag bei 13. Das operative Ergebnis verdoppelte sich nahezu auf 417 Mill. Euro. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital sank bedingt durch das starke Umsatzwachstum auf 8,5 (9,4).
Der Unternehmensbereich Chemie umfasst nach dem Verkauf der Sparte Electronic Chemicals im April 2005 an BASF und einer internen Reorganisation im Jahre 2006 zwei Sparten. Die Sparte Liquid Crystals bezeichnet Merck als Technologie- und Marktführer bei Flüssigkristallen für Displays und deckt weltweit zwei Drittel des Marktes ab. Im Sog des boomenden LCD-Marktes (insbesondere Flüssigkristalldisplays für Monitore, Notebooks und vor allem für großformatige Fernsehgeräte) wuchs der Spartenumsatz um 2,3 auf 916 (895) Mill. Euro. Der Umsatz wurde überwiegend mit Displayherstellern in Asien erzielt. Das operative Ergebnis stagnierte bei 487 (486) Mill. Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung werden weiter ausgebaut und vermehrt in die Weiterentwicklung der VA-Technologie (Vertical Alignment) fließen. 2007 gab Merck 79 (69) Mill. Euro für Forschung aus.
Die Sparte Performance & Life Science Chemicals entstand 2006 durch Zusammenführung der Sparten Pigments und Life Science & Analytics. Diese Zusammenführung wurde vorgenommen, um den Veränderungen im Wettbewerbsumfeld der Spezialchemikalien Rechnung zu tragen und neue Möglichkeiten in bestehenden Märkten zu erschließen. Die Sparte Performance & Life Science Chemicals befasst sich mit Effektpigmenten für Industrie und Kosmetik; außerdem bietet Merck hier Produkte und Dienstleistungen für die gesamte Prozesskette der Arzneimittelforschung, -entwicklung und -herstellung, Reagenzien, Chromatographieprodukte und Testkits für Industrie und Forschungslabors an. Damit untergliedert sich die Sparte in die Bereiche Pigments, Life Schience Solutions und Laboratory Business. Der Spartenumsatz stieg 2007 um 1,5 auf 1,24 (1,22) Mrd. Euro. Größter Markt blieb Europa, das 45 der Erlöse oder 556 Mill. Euro zum Spartenumsatz beitrug. Die Regionen Asien, Afrika und Australien kamen auf 25 oder 309 Mill. Euro, Nordamerika auf 19 oder 235 Mill. Euro und Lateinamerika auf 11 oder 131 Mill. Euro. Das operative Ergebnis war um 7 auf 144 (155) Mill. Euro rückläufig.
Der Umsatz des Unternehmensbereichs Chemie zog laut Unternehmensangaben im Berichtsjahr 2007 auf 2,15 (2,11) Mrd. Euro an. Das organische Wachstum lag bei 8,7. Das operative Ergebnis ließ um 1,6 auf 631 Mill. Euro nach. Die Umsatzrendite sank auf 29,3 (30,4).
Umgruppierung ebnet Rekordergebnis den Weg
Das Geschäftsjahr 2007 war ein ereignisreicher Turnus und zugleich einer der erfolgreichsten der Firmengeschichte. Zum 5. Januar 2007 wurde Serono gekauft, und durch Zusammenlegung mit der Sparte Ethicals entstand die neue Sparte Merck Serono — damit stieg Merck zu einem der weltweit führenden Biopharmazeutischen Unternehmen auf. Im Gegenzug trennte sich der Konzern im Oktober von der Generika-Sparte, die an das US-Unternehmen Mylan Inc. verkauft wurde. Die Generika-Aktivitäten sind mit neun Monaten im Jahresabschluss verzeichnet, und zwar als aufgegebene Aktivitäten und fließen damit nicht in die Erlöse und Aufwendungen der GuV ein. Der Veräußerungsgewinn liegt bei 3,47 Mrd. Euro und wird ebenfalls in der Position aufgegebene Bereiche wiedergegeben. Auch die noch nicht verkauften Geschäftsteile, auf die Mylan eine Option hat, werden als gesonderte Vermögenswerte und Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Die wichtigsten Pharmamärkte wie die USA, Japan und Europa legten 2007 weiter zu, und auch die europäischen Chemiemärkte verzeichneten ein Produktionswachstum. So gelang es Merck, die Konzernerlöse auf 6,78 (i.V. 4,26) Mrd. Euro hochzuschrauben; inklusive der Lizenzerlöse in Höhe von 282 (20) Mill. Euro, deren Gewicht deutlich zulegte, beliefen sich die Umsätze insgesamt auf 7,06 (4,46) Mrd. Euro und waren damit um 58 gestiegen. Die Umsätze der verkauften Generika-Sparte wurden wie schon im Vorjahr separat ausgewiesen. Das um Währungs- und Akquisitionseinflüsse bereinigte Wachstum lag bei 11.
Nach Regionen untergliedert war der europäische Markt mit einem Umsatzanteil von 49 oder 3,32 Mrd. Euro die wichtigste Absatzregion. Wichtigster Einzelmarkt war hier noch vor Deutschland Frankreich, wo Merck um 28 auf Erlöse in Höhe von 738 Mill. Euro expandierte. Deutschland wuchs um 46 auf 711 Mill. Euro und Italien um 148 auf 319 Mill. Euro. Spanien kam um 91 auf 313 Mill. Euro und Großbritannien um 32 auf 245 Mill. Euro voran. Es folgte die Region Asien, Afrika und Australien, wo Merck 27 oder 1,79 Mrd. Euro seiner Erlöse erzielte. Schwerpunkt des Geschäfts bilden hier die Flüssigkristalle. Die Märkte Südkorea und Taiwan legten dabei um 5,3 bzw. 3,8 zu während Japan währungsbedingt einen Rückgang um 1,4 zu verbuchen hatte. China und Indien wuchsen jedoch um 55 bzw. 25. Nordamerika steuerte 14 oder 968 Mill. Euro zum Konzernumsatz bei und Lateinamerika 10 oder 700 Mill. Euro.
Zu den Änderungen in der Rechnungslegung 2007 zählen, dass die Herstellungskosten Abwertungen auf Vorratsvermögen enthalten und das Finanzergebnis 2007 nicht länger auf die einzelnen Sparte aufgeteilt ist und daher unter den Konzernkosten und dem Posten Sonstiges erfasst wird. Das operative Ergebnis der Gruppe kletterte um 22 auf 976 Mill. Euro und das, obwohl es von Abschreibungen im Zuge des Serono-Kaufs belastet war. Diese Abschreibungen lagen insgesamt bei 557 Mill. Euro, wovon der größte Anteil auf immaterielle Vermögenswerte zurückzuführen ist, die im Zuge der Serono-Übernahme mit übernommen wurden. Hinzu kommen Integrationskosten von 154 Mill. Euro und Wertberichtigungen von 73 Mill. Euro. Die Sondermaßnahmen, die im Wesentlichen im Rahmen der Kaufpreisallokation für Serono anfielen (734 Mill. Euro), beliefen sich auf 776 Mill. Euro.
Der Serono-Kauf wirkte sich negativ auf das Zinsergebnis aus, das sich auf minus 262,8 (minus 0,4) Mill. Euro verschlechterte. Der im viertel Quartal erzielte Veräußerungserlös aus dem Generika-Geschäft von 4,9 Mrd. Euro floss in die Rückzahlung von Krediten, so dass damit am Jahresende die Zinsbelastung wieder sank. Gemeinsam mit dem Ergebnisbeitrag der Generika-Sparte von 137 Mill. Euro wurde der Veräußerungsgewinn nach Steuern in Höhe von 3,47 Mill. Euro unter aufgegebenen Geschäftsbereichen bilanziert.
Der Serono-Kauf ließ auch die Forschungs- und Entwicklungskosten steigen, und zwar auf 1,03 (0,75) Mrd. Euro. Im Vordergrund stand hier die Onkologie, während die Forschung im Bereich Diabetes auf dem Prüfstand steht.
Das Ergebnis nach Steuern kletterte auch dank der Sondereffekte auf den Rekordwert von 3,52 (0,98) Mrd. Euro. Nach Anteilen Dritter blieb unter dem Strich ein Konzernjahresüberschuss von 3,50 (1,00) Mrd. Euro. Das Ergebnis je Aktie betrug laut Unternehmensangaben 16,21 (5,07) Euro. Die Aktionäre sollen an diesem guten Ergebnis teilhaben, und so wird der Hauptversammlung eine auf 1,20 (0,90) Euro erhöhte Dividende und ein Sonderbonus in Höhe von 2,00 (0,15) Euro vorgeschlagen.
Der Free Cash Flow wurde sowohl von Kauf- und Verkaufsaktivitäten stark beeinflusst. Bereinigt um diese Effekte lag er bei 978 (577) Mill. Euro. Nominal lag er bei minus 1,47 (minus 1,07) Mrd. Euro und beinhaltete einen Mittelabfluss sowohl aus operativer wie auch aus investiver Tätigkeit. In Folge des Kaufs verlängerte sich die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2007 kräftig auf 14,92 (8,10) Mrd. Euro. Zur Finanzierung des Serono-Kaufs führte Merck im ersten Quartal eine Kapitalerhöhung durch. Das Kapital wurde um 34,5 Mill. Euro auf 168 Mill. Euro erhöht. Der Gesellschaft flossen hierdurch 2,06 Mrd. Euro an finanziellen Mitteln zu.

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