Die Pulsion Medical Systems ISIN ist: DE0005487904.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer lautet: 548790.
Das Unternehmen Pulsion Medical Systems ist in der Medizintechnik Branche tätig.
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Die Adresse von Pulsion Medical Systems ist:
PULSION Medical Systems AG
Joseph-Wild-Strasse ..
D-81829 München
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Telefon-Nr.:+49 (0) 89-459914-0
Fax-Nr.:+49 (0) 89-459914-208
Email:steiner@pulsion.com
URL:www.pulsion.de
Info zu Pulsion Medical Systems:
Technologieführer im Bereich gering-invasiver Monitore
Die PULSION Medical Systems AG bezeichnet sich als Technologieführer im Bereich gering-invasiver Diagnose-, Überwachungs- und Therapiesteuerungssysteme (Monitore) für den Einsatz in der Intensivpflege und im Operationsbereich. Diese Monitore werden den Angaben zufolge hauptsächlich bei der Herz-Kreislauf-Überwachung verwendet. Darüber hinaus produziert und vertreibt PULSION ein Diagnostikum sowie sterile Einmalprodukte (Disposables) für das Monitoring von Patienten.
Das gesamte Produktspektrum des Unternehmens basiert auf der "PiCCO"-Technologie, die der Nachfolger des bis 2000 angebotenen COLD-Systems ist. "PiCCO" substituiert nach Unternehmensangaben die weit verbreitete Überwachung mittels eines Rechtsherzkatheters. Darüber hinaus erschließe "PiCCO" einen neuen Markt. Er umfasst vor allem diejenigen Patienten, bei denen bisher aus Risiko- und/oder zeitlichen Gründen ein Rechtsherzkatheter nicht zum Einsatz kam, die aber über einen bereits gelegten arteriellen und zentralvenösen Zugang verfügen. "PiCCO" ist seit 1998 an Royal Philips Electronics und seit 2003 zusätzlich an Dräger Medical lizenziert. Auf dem Kongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für intensiv- und Notfallmedizin, DIVI 2004, wurde "PiCCO" zum neuen klinischen Standard für Herz-Kreislauf-Überwachung und -Management erklärt. Damit sei PULSION dem Ziel, "PiCCO" zum "Goldstandard" in der hämodynamischen Diagnostik zu machen, ein gutes Stück näher gerückt, urteilt das Management.
Neben den Diagnose-, Überwachungs- und Therapiesteuerungssystemen vertreibt PULSION das als intravenöses Diagnostikum in Deutschland, Israel und Großbritannien zugelassene Indocyaningrün (ICG-PULSION). Dabei handelt es sich nach den Angaben des Unternehmens um einen gut verträglichen, intravenös zu applizierenden Infrarot-Farbstoff, der in der Herz-, Kreislauf-, Mikrozirkulations- und Leberfunktionsdiagnostik Anwendung findet. Der Markt für ICG-PULSION soll in den kommenden Jahren durch die Erweiterung der Zulassung und die Erschließung neuer Indikationen, vor allem auch im therapeutischen Bereich, stark ausgebaut werden.
Unter Verwendung von ICG-PULSION stellt PULSION das System "LiMON" her, das zur nicht-invasiven Messung der Leberfunktion eingesetzt wird. Das weltweite Marktpotenzial dieses Gerätes wird dank seines breiten Anwendungsbereichs und der Technologieführerschaft als sehr hoch eingeschätzt. Es existieren zwar bereits entsprechende Produkte, räumt das Unternehmen ein, diese hätten sich aber auf Grund hoher Kosten und einer zum Teil unvollständigen Produktpalette bisher nicht durchsetzen können. Die Anzahl der Patienten, bei denen das Gerät eingesetzt wird, beläuft sich laut PULSION jährlich auf etwa eine Million bei der Behandlung von Patienten im Intensivbereich mit septischem Schock, auf weitere etwa 1,4 Millionen Patienten im internistischen Bereich (z.B. bei Hepatitis-Patienten mit Leberzirrhose) und auf rund 36.000 Patienten im operativen Bereich zur Behandlung von Patienten mit Lebertumoren und bei Lebertransplantationen. Unter Berücksichtigung von Mehrfachmessungen wird die Gesamtzahl auf 9,5 Millionen Behandlungen pro Jahr beziffert.
Vierter Baustein im Leistungsportfolio von PULSION ist IC-VIEW (ICG-Perfusographie). Dabei handelt es sich um ein Diagnose- und Dokumentationsverfahren, mit dem die Durchblutung auf nicht-invasivem Wege überprüft wird. Mögliche Einsatzgebiete sind zum Beispiel die Durchblutungsdiagnose von Extremitäten bei Diabetikern in der Inneren Medizin, von Haut- und Muskeltransplantaten im Bereich wiederherstellenden Chirurgie, von gastrointestinalen Anastomosen und aorto-koronaren Bypässen sowie die Diagnose von Verbrennungstiefen bei Brandverletzungen.
Mit Blick auf Schädel-Hirn-Trauma-Patienten entwickelt die Gesellschaft den CBF-Monitor, mit dem die zerebrale Durchblutung mittels ICG-PULSION gemessen werden kann. Das Marktpotenzial wird ebenfalls als groß eingestuft. Die konkurrierenden Verfahren seien nach Unternehmensangaben unter Umständen mit Nachteilen verbunden, wie eine Belastung durch ionisierende Strahlen oder die Injektion radioaktiver Substanzen. Zudem seien viele der Verfahren hoch-invasiv und kostenintensiv.
Zur Messung der Sauerstoffbalance des Organismus hat Pulsion die CeVOX-Technologie entwickelt. Hier wird kontinuierlich die zentralvenöse Sauerstoffsättigung im Blut unmittelbar vor dem Herzen gemessen. Das System dient damit der Früherkennung und Therapie einer drohenden Blutvergiftung.
Deutlicher Anstieg des Jahresüberschuss
PULSION blieb auch im Geschäftsjahr 2006 weiter auf der Wachstumsspur und steigerte den Konzernumsatz um 21 auf 24,5 (i.V. 20,2) Mill. Euro. Die Zahl der installierten PiCCO-Monitore stieg dabei erneut um 15 auf 4,63 (4,02). Europaweit wurden 2006 rund 90.000 (73.000) Patienten mit der PiCCO-Technologie überwacht. Beide Geschäftsbereiche entwickelten sich auch 2006 sehr dynamisch. Das Segment Intensivmedizin setzte mit 21,3 Mill. Euro rund 19 mehr um als im Vorjahr. Vor allem der Bereich Monitore (PiCCO, CeVOX, LiMON) kam mit einem Umsatzplus von 39 auf 5,1 Mill. Euro stark voran. Der Bereich Einmalartikel (im Wesentlichen Katheter-Kits, Sonden und ICG-PULSION in Verbindung mit LiMON) verbesserte den Umsatz um 14 auf 16,2 Mill. Euro. Im zweiten Segment Perfusion setzte das Unternehmen mit 3,1 Mill. Euro etwa 36 mehr um als 2005.
Regional betrachtet nahmen die so genannten Dach-Länder Deutschland, Österreich und Schweiz mit 11,7 (9,8) Mill. Euro den größten Teil am Umsatz ein, gefolgt vom übrigen Europa mit 10,7 (8,9) Mill. Euro, den USA mit 0,3 (0,2) Mill. Euro, Australien-Pazifik mit unverändert 0,7 Mill. Euro und dem Rest der Welt mit 1,1 (0,5) Mill. Euro.
Der kumulierte Aufwand aus den Bereichen Vertrieb, Marketing, Verwaltung und sonstigen Erträgen und Aufwendungen stieg um 16 auf 12,7 (11,0) Mill. Euro. Allein die Forschungs- und Entwicklungskosten legten auf 2,21 (1,26) Mill. Euro zu. Die Abschreibungen wurden deutlich auf 1,83 (1,49) Mill. Euro ausgeweitet. Das Zinsergebnis verbesserte sich weiter auf minus 0,15 (minus 0,23) Mill. Euro. Resultat dieser guten Vorgaben war ein auf 3,25 (2,05) Mill. Euro geklettertes Vorsteuerergebnis. Nach einem Steuerertrag von 0,16 (Aufwand 0,01) Mill. Euro und Anteilen Dritter von minus 0,16 (minus 0,13) Mill. Euro schnellte der Konzernjahresüberschuss um satte 70,2 auf 3,25 (1,91) Mill. Euro in die Höhe. Der Konzern gibt das Ergebnis je Aktie mit 0,34 (0,21) Euro an. Eine Dividende wurde wie auch schon im Vorjahr nicht ausgeschüttet.
Beim Blick auf die Kennzahlen ist zu beachten, dass der Konzern 2005 erstmals gemäß den internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS bilanzierte und das Vorjahr zur besseren Vergleichbarkeit rückwirkend angepasst wurde.
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