Die Rhön-Klinikum VZ ISIN ist wie folgt: DE0007042335.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer lautet: 704230.
Das Unternehmen Rhön-Klinikum VZ ist in der Klinik Branche tätig.
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Die Kontaktadresse von Rhön-Klinikum VZ ist:
Rhön-Klinikum AG
Salzburger Leite 1
D-97616 Bad Neustadt a. d. S..
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Tel.Nr.:+49 (0) 9771-65-0
Fax-Nr.:+49 (0) 9771-97467
Email:fire.ir@rhoen-klinikum-ag.com
URL:www.rhoen-klinikum-ag…
Info zu Rhön-Klinikum VZ:
Erfolgreich im deutschen Gesundheitswesen
Die Rhön-Klinikum AG ist eines der am stärksten wachsenden Unternehmen im deutschen Gesundheitswesen. Keimzelle und ein Schwerpunkt der Aktivitäten ist der Standort Bad Neustadt mit der dort ansässigen Herz- und Gefäßklinik, der Klinik für Handchirurgie, der Psychosomatischen Klinik, der Neurologischen Klinik und der Heilbad-Gruppe. Seit 1999 befindet sich der Konzern auf Akquisitionskurs. Heute ist der Konzern in nahezu allen medizinischen Fachgebieten tätig. Ende 2007 betrieb das Rhön-Klinikum insgesamt 46 (i.V. 45) Kliniken und 14 medizinische Versorgungszentren (MVZ) mit 14.647 (14.703) Betten. Im Dezember 2005 setzte das Rhön-Klinikum nach eigenen Angaben mit dem Zuschlag zur ersten Privatisierung einer Universitätsklinik, der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, einen weiteren Meilenstein in der Privatisierungswelle.
Die ersten Schritte externen Wachstums erfolgten im Jahre 1999 mit der Übernahme des Krankenhauses Freital, des Park-Krankenhauses Leipzig-Südost, des Krankenhauses St. Barbara Attendorn sowie der Krankenhäuser Uelzen und Hamburgisches Krankenhaus Bad Bevensen. Später kamen Kliniken in Kipfenberg, Meiningen und Bad Berka sowie in Waltershausen-Friedrichsroda, Herzberg und Osterode sowie das Herzzentrum und die Soteria-Klinik in Leipzig, die Herzchirurgie Karlsruhe und die Mehrheitsbeteiligung an der Deutschen Klinik für Diagnostik (DKD) in Wiesbaden hinzu.
Nach den in den Jahren 2000 und 2001 erfolgten Integrationsarbeiten hatte das Rhön-Klinikum im Geschäftsjahr 2002 beim externen Wachstum die Schlagzahl wieder deutlich erhöht. Zum 1. Januar 2002 wurden die Aukammklinik in Wiesbaden, die Mittelweser Kliniken Nienburg Hoya Stolzenau, das Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie in Hildburghausen und das Klinikum Frankfurt (Oder) erworben. Zum 1. Oktober 2002 wurde das Klinikum Pirna übernommen. 2003 erwarb das Rhön-Klinikum weitere Kliniken in Cuxhaven, Hammelburg, Dohna-Heidenau und Bad Kissingen. Zum 1. Juli 2004 erfolgte die Übernahme des Klinikums Pforzheim. In 2005 kamen die Kliniken in München-Pasing, München-Perlach, Dachau, Indersdorf sowie in Hildesheim, Giffhorn, Wittingen, Salzgitter-Lebenstedt, Salzgitter-Bad, Erlenbach und Miltenberg neu hinzu.
Zum 1. Januar 2006 wurden das Heinz Kalk-Krankenhaus Bad Kissingen und die Frankenwald Klinik Kronach übernommen. Im Dezember 2005 wurde von der Hessischen Landesregierung der Verkauf der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH an das Rhön-Klinikum beschlossen. Seit Februar 2006 nehmen Vertreter des Rhön-Klinikums Geschäftsführungsaufgaben wahr. Dies sei ein Meilenstein in der Unternehmensentwicklung, da damit der Zugang zur Hochleistungsmedizin, zur Wissenschaft sowie zu künftigen Innovationsträgern deutlich gestärkt werde. Zugleich stellt die Akquisition mit insgesamt 2.262 Betten und fast 9.500 Mitarbeitern die größte Akquisition in der Unternehmensgeschichte dar.
Die Übernahmen trugen mit dazu bei, dass sich die Zahl der behandelten Patienten im Geschäftsjahr 2006 um 46,9 erhöhte. 2007 stieg sie um 10,8 auf 1.544.451 (1.394.035). Davon entfielen 552.538 (526.226) Patienten (plus 5,0) auf den Bereich Stationär Akut, 9.555 (9.101) Patienten (plus 5,0) auf den Bereich Reha und 903.633 (858.708) Patienten auf den Bereich Ambulant Akut (plus 5,2). In den medizinischen Versorgungszentren wurden 78.725 Patienten versorgt. Im stationären Bereich erlöste die Gruppe 2007 je Fall 3.449 (3.483) Euro und im ambulanten Bereich 88 (80) Euro.
2007 konnte der Konzern den Startschuss für den Aufbau eines virtuellen Kliniknetzwerkes geben. Kern des Projektes ist die webbasierte Elektronische Patienten-Akte (WebEPA). Langfristig soll diese Patientenaktie zum virtuellen Begleiter durch das Gesundheitssystem werden. Wichtige medizinische Impulse erhofft sich der Konzern zudem vom Einsatz der Partikeltherapie in der Krebsbehandlung. Im Sommer 2007 konnte hier bereits in Marburg der Grundstein für ein entsprechendes Hochleistungszentrum gelegt werden. Der erste Patient soll hier 2010 behandelt werden.
Gießen und Marburg schieben Umsatz und Ergebnis an
Der konsolidierte Umsatz des Rhön-Klinikums erhöhte sich im Geschäftsjahr 2007 um 4,8 auf 2,02 (i.V. 1,93) Mrd. Euro. 2,3 des Wachstums war inneres Wachstum und 2,9 resultierte aus der Übernahme der Uniklinik Gießen und Marburg. Während im Vorjahr der dominierende Faktor sowohl bei der Umsatz- wie bei Ergebnisentwicklung die Erstkonsolidierungen der akquirierten Universitätskliniken Gießen und Marburg, der Frankenwaldklinik in Kronach und des Heinz Kalk-Krankenhauses in Bad Kissingen waren, konnten die beiden Universitätskliniken 2007 nicht nur die Umsätze und Patientenzahlen steigern; beide Einrichtungen erzielten zudem erstmals wieder einen Gewinn in Höhe von 1,1 Mill. Euro. Zum 1. April 2007 wurde zudem das Krankenhaus Köthen neu konsolidiert.
Mit einem Umsatz von 1,88 Mrd. Euro oder einem Anteil am Konzernumsatz von 92,8 war der stationäre Klinikbereich der größte Erlösposten. Der akute ambulante Klinikbereich kam auf 105,3 Mill. Euro oder 5,2 und die Reha-Kliniken auf 40,1 Mill. Euro oder 2,0.
2007 konnte der Konzern aus der Neubewertung der latenten Steuerverbindlichkeiten 8,6 Mill. Euro und aus der Neubewertung der Finanzinstrumente 2,4 Mill. Euro für sich verbuchen. Ergebnisbelastend wirkten sich Abzüge zur Sanierung des Gesundheitswesens in Deutschland, Umsatzsteuererhöhungen und Tarifsteigerungen im ärztlichen Dienst in Höhe von 39 Mill. Euro aus. Der Verwaltungsaufwand stieg nur moderat auf 18,0 (17,6) Mill. Euro, während die Abschreibungen auf 91,6 (74,9) Mill. Euro geklettert waren. Mit Jahresbeginn nahmen Servicegesellschaften ihren Dienst auf, die Reinigungs- und Cateringleistungen erbringen, wodurch sich eine Verschiebung von den Material- zu Personalkosten ergab.
Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) kam um 12,8 auf 249,3 (221,1) Mill. Euro voran und das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) wuchs um 7,8 auf 157,5 (146,1) Mill. Euro. Daraus ergibt sich eine EBIT-Marge von 6,8 (6,5). Das Zinsergebnis stagnierte bei minus 20,4 (minus 20,4) Mill. Euro, während das Vorsteuerergebnis mit plus 9,1 auf 137,1 (125,7) Mill. Euro zulegte. Mit 25,9 (16,7) Mill. Euro musste die Gruppe deutlich mehr Steuern als im Vorjahr abführen. Das Ergebnis nach Steuern legte unter dem Strich um 1,9 auf 111,2 (109,1) Mill. Euro zu. Nach Anteilen Dritter, die auf minus 4,9 (minus 3,9) Mill. Euro gestiegen waren, stand ein Konzernjahresüberschuss von 106,3 (105,2) Mill. Euro zu Buche. Positiv hatte sich ausgewirkt, dass die Anlaufverluste bei den MVZ, die noch 2006 hingenommen werden mussten, sich minderten. Der Konzern gibt das Ergebnis je Aktie mit 1,03 (1,01) Euro an. Die Dividende wurde auf 0,28 (0,25) Euro erhöht.
Der Konzern führte im Sommer 2007 eine Kapitalerhöhung durch. So wurde das gezeichnete Kapital von 51,8 Mill. Euro aus Gesellschaftsmitteln um 207,4 Mill. Euro auf 259,2 Mill. Euro angehoben. Der rechnerische Nennwert lag hiernach bei 5,00 Euro. Ein anschließender Aktiensplit im Verhältnis 1:2 führte zu einem rechnerischen Nennwert von 2,50 Euro. Das gezeichnete Kapital von 259,2 Mill. Euro ist damit in 103,7 Mill. Stücke eingeteilt.
Der Anstieg des Überschusses in 2001 ist vor allem auf die Absenkung der Steuerquote auf 24,4 (2000: 24,8)% zurückzuführen. Während sich die laufenden Ertragssteuerzahlungen aufgrund der Reduzierung des Körperschaftsteuersatzes auf 22,5 (36,2) Mill. Euro verringerten, fiel aus latenten Steuern eine Zahlung von 0,3 Mill. Euro an, nachdem im Jahr 2000 im Hinblick auf die Absenkung des Ertragsteuersatzes ein einmaliger Ertrag von 13,8 Mill. Euro vereinnahmt worden war.
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