Die Siemens NA ISIN ist: DE0007236101.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist wie folgt: 723610.
Das Unternehmen Siemens NA ist in der Elektro Branche tätig.
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Der Kontakt von Siemens NA ist wie folgt:
Siemens AG
Wittelsbacherplatz 2
D-80333 München
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Telefon-Nr.:+49 (0) 89-636-00
Telefax.Nr.:+49 (0) 89-636-32830
Mail:investorrelations@siemens.com
internet:www.siemens.com
Info zu Siemens NA:
Global Player auf zahlreichen Gebieten der Technik
Die Siemens AG kontrolliert einen stark diversifizierten Technikkonzern, der auf vielen Gebieten zu den weltgrößten Unternehmen gehört. Mit zahlreichen Tochtergesellschaften ist Siemens an rund 290 Standorten in nahezu 190 Ländern global tätig. Als wesentliches Asset im internationalen Wettbewerb wird die Innovationskraft bezeichnet. Diese kommt auch in den 8.267 Erfindungsmeldungen (plus 7) zum Ausdruck, die im Geschäftsjahr 2006/07 eingereicht wurden. Daraus resultierten 5.060 Patentanmeldungen (plus 11). Seine Geschäftstätigkeit gliedert der Konzern in die Sectors Industry, Energy und Healthcare. Zum Sector Industry zählen die Bereiche Automation and Drives (A&D), Industrial Solutions and Services (I&S), Transportation Systems (TS), Siemens Building Technologies (SBT) sowie OSRAM. Den Sector Energy bilden die Bereiche Power Generation (PG) und Power Transmission and Distribution (PTD). Der Sector Healthcare umfasst die Geschäfte des Bereichs Medical Solutions (Med).
Unterstützt werden die Sectors durch die übergreifenden Bereiche Siemens IT Solutions and Services (SIS) und Siemens Financial Services (SFS). Alle Sectors, die strategischen Beteiligungen und die sektorübergreifenden Einheiten Global Shared Services (GSS) sowie Siemens Real Estate (SRE) werden direkt von Mitgliedern des Vorstands verantwortet. Diese Struktur ist Resultat einer im Geschäftsjahr 2006/07 durchgeführten Neuorganisation, in deren Rahmen der frühere Geschäftsbereich Communications (Com) eliminiert wurde. Für die Weiterentwicklung des Portfolios waren im Berichtsjahr drei Ereignisse von besonderer Bedeutung, und zwar der Verkauf der Automobilsparte Siemens VDO Automotive an die Continental AG sowie die Akquisitionen von Dade Behring Inc., Deerfield/USA, und UGS Corp., Plano/USA. Mit dem Kauf des Diagnostikunternehmens Dade Behring ist Siemens nach eigenen Angaben zum führenden Anbieter der In-vitro-Diagnostik geworden; als einziger Anbieter von Medizintechnologie weltweit verfüge Siemens damit über ein breites Produktspektrum, das, so heißt es, alle Stufen der klinischen Wertschöpfungskette umfasst. Mit UGS sei Siemens der einzige Anbieter, der in der Intelligenten Fabrik der Zukunft die digitale Planung mit der realen Fertigung verbinden könne.
Der größte Bereich A&D (u.a. Industrial Automation Systems, Mechanical Drives, Motion Control Systems und Large Drives) profitierte laut Siemens von der Akquisition von UGS, einem führenden Anbieter von Produktlebenszyklus-Management-(PLM-)Software, welche die bestehenden Softwareressourcen von A&D ergänzt und erweitert. Vor diesem Hintergrund kam der Auftragseingang 2006/07 um 17 auf 16,8 (i.V. 14,3) Mrd. Euro voran, der Bereichsumsatz legte um 18 auf 15,4 (13,0) Mrd. Euro zu. Bedingt durch niedrigere Vertriebskosten verbesserte sich das Bereichsergebnis überproportional um 33 auf 2,09 (1,58) Mrd. Euro. Der Anstieg wäre sogar noch höher ausgefallen, hätten nicht Effekte aus dem Purchase Price Accounting (PPA) von 143 Mill. Euro im Zusammenhang mit den Akquisitionen von UGS (Mai 2007) und der Flender Holding GmbH (2004/2005) sowie Integrationskosten von 23 Mill. Euro belastet.
Bei einem Auftragseingang, der um 13 auf 10,2 (9,0) Mrd. Euro stieg, verzeichnete der Bereich I&S (u.a. Industrial Services, Öl und Gas sowie Metalltechnologien) einen Zuwachs beim Gesamtumsatz von 1 auf 8,9 (8,8) Mrd. Euro. Der vergleichsweise geringe Umsatzanstieg wird auf industrieweite Kapazitätsengpässe und ein niedrigeres Geschäftsvolumen im Postautomatisierungs- sowie Flughafenlogistikgeschäft zurückgeführt. Der Bereichsgewinn stieg um 47 auf 415 (282) Mill. Euro, u.a. aufgrund von Abschreibungen, die vor allem durch geringere PPA-Effekte aus den Akquisitionen der Vorjahre einschließlich der VA Technologies AG sanken.
SBT (Fire Safety und Heating, Ventilation and Air Conditioning) legte beim Auftragseingang um 2 auf 5,4 (5,2) Mrd. Euro zu, der Umsatz um 6 auf 5,1 (4,8) Mrd. Euro. Negative Währungseffekte, die Abschwächung des Bauwachstums in den USA und Selektion bei der Auswahl von Aufträgen im Lösungsgeschäft bremsten. Auf Seiten des Ergebnisses wirkten die gezieltere Auswahl von Aufträgen sowie die stärkere Ausrichtung auf das höhermargige Produkt- und Dienstleistungsgeschäft jedoch positiv. Das Bereichsergebnis sprang um 59 auf 354 (223) Mill. Euro hoch.
OSRAM (Beleuchtung und Optohalbleiter) kam bei Auftragseingang und Umsatz um 3 auf 4,7 (4,6) Mrd. Euro voran; ohne Währungseffekte hätte der Anstieg 7 betragen. Der Trend zu energieeffizienten Beleuchtungslösungen habe sich im Berichtsjahr positiv auf die Bereichsperformance ausgewirkt, heißt es. Auf energieeffiziente Produkte entfielen 60 des Umsatzes. Das Bereichsergebnis nahm um 8 auf 492 (456) Mill. Euro zu.
Bedingt durch ein erheblich niedrigeres Niveau an Großaufträgen sanken die Auftragseingänge im Bereich TS deutlich um 23 auf 4,8 (6,2) Mrd. Euro. Der Umsatz lag mit 4,5 Mrd. Euro nahezu auf Vorjahreshöhe trotz eines Rückgangs im Geschäftsgebiet Mass Transit (u.a. Combino-Straßenbahn). Das Ergebnis konnte mit 165 (72) Mill. Euro weit mehr als verdoppelt werden. Darin enthalten ist ein Nettoertrag von 76 Mill. Euro für den Verkauf des Lokomotiven-Leasinggeschäfts.
Der Sector Energy wird repräsentiert von den beiden Geschäftsbereichen PG und PTD. Im Bereich PG entwickelt und baut Siemens fossil befeuerte Kraftwerke und Komponenten zur Stromerzeugung sowie Windturbinen und Turbinen als mechanische Antriebe und Kompressoren für industrielle Anwendungen. Leittechnik, Serviceleistungen und Brennstoffzellen runden das Portfolio ab. Auch bedingt durch die Akquisition der AG Kühnle, Kopp & Kausch im ersten Quartal des Berichtsjahres wuchs der Auftragseingang um 44 auf 18,0 (12,5) Mrd. Euro und der Umsatz um 21 auf 12,2 (10,1) Mrd. Euro. Das Bereichsergebnis verbesserte sich um 47 auf 1,15 (0,78) Mrd. Euro. Dabei wurde die positive Entwicklung im fossilen Kraftwerksgeschäft hervorgehoben, das noch im Jahr zuvor einen deutlichen Ergebnisrückgang verzeichnet hatte, der teilweise auf die Insolvenz eines Konsortialpartners sowie auf Belastungen im Zusammenhang mit Großprojekten zurückzuführen war. Belastet wurde das Ergebnis des Jahres 2006/07 durch eine Verschlechterung des Beteiligungsergebnisses auf minus 2 (plus 36) Mill. Euro d das Kernkraftunternehmen Areva NP schlug hier mit einem Verlust von 45 Mill. Euro zu Buche.
Der Bereich PTD ist nach Angaben von Siemens eines der weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Energieübertragung und -verteilung. Als Anbieter von Komplettlösungen und Services, Systemintegrator und Produktlieferant ermöglicht PTD Energieversorgern und der energieintensiv produzierenden Industrie die wirtschaftliche und zuverlässige Übertragung und Verteilung elektrischer Energie. Der Auftragseingang legte um 23 auf 9,9 (8,0) Mrd. Euro und der Umsatz um 18 auf 7,7 (6,5) Mrd. Euro zu. Die Hochspannungs-Gleichstromübertragungs-Technologie war laut Siemens ein wesentlicher Treiber von Großaufträgen, einschließlich neuer Verträge in China, Indien und den USA. Das Bereichsergebnis sprang begünstigt durch eine gestiegene Kapazitätsauslastung um 106 auf 650 (315) Mill. Euro. Ferner profitierte die Ergebnisentwicklung in Höhe von 25 Mill. Euro aus Absicherungsgeschäften, die nicht die Voraussetzungen des Hedge Accountings erfüllten. Darüber hinaus waren im Vorjahr Belastungen aus Restrukturierungsprogrammen enthalten.
Das Segment Medical wird allein vom Geschäftsbereich Medical Solutions (Med) repräsentiert. Med bietet eine umfassende Diagnostikkette mit allen wesentlichen Lösungen der In-vitro- und In-vivo-Technologien an. In seinem umfassenden Portfolio sind die IT-Plattformen Soarian und syngo das verbindende Element. Im vierten Quartal des Geschäftsjahrs 2005/06 hatte Med für rund 1,4 Mrd. Euro (einschließlich der liquiden Mittel) die DiagnosticProducts Corporation übernommen, einen führenden Anbieter auf dem Gebiet der klinischen In-vitro-Diagnostik. Im zweiten Quartal 2006/07 erwarb Siemens für rund 4,5 Mrd. Euro das Diagnostikgeschäft der Bayer AG, das eine starke Position am Markt für Immundiagnostik hat. Die Integration beider Akquisitionen in das Geschäftsgebiet Diagnostics stand bei Med im Berichtsjahr im Vordergrund. Umsatz und Auftragseingang stiegen im Vorjahresvergleich um 20 auf 9,9 (8,2) Mrd. Euro bzw. um 10 auf 10,3 (9,3) Mrd. Euro. Das Bereichsergebnis kam um 34 auf 1,32 (0,99) Mrd. Euro voran. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2007/08 erfolgte dann mit dem Kauf der Dade Behring, Inc. (führend in der klinischen Labordiagnostik; Kaufpreis rund 5 Mrd. Euro) eine dritte Akquisition für das Geschäftsgebiet Diagnostics.
Mit Beginn des Geschäftsjahrs 2006/07 hat SIS seine Geschäftstätigkeit aufgenommen und vereint nun den ehemaligen Bereich Siemens Business Services (SBS) mit den vier Softwareentwicklungseinheiten Program and System Engineering (PSE), Siemens Information Systems Ltd. (SISL), Development Innovation and Projects (DIP) und Business Innovation Center (BIC). Um einen aussagekräftigen Vergleich mit früheren Perioden zu ermöglichen, sind die Ergebnisse von SIS rückwirkend dargestellt. Bei einem Umsatz von 5,4 (5,7) Mrd. Euro wurde im Berichtsjahr ein Bereichsergebnis von plus 252 Mill. Euro erzielt; hauptsächlich bedingt durch Restrukturierungsaufwendungen war im Vorjahr ein Verlust von 731 Mill. Euro angefallen.
Der Bereich Strategic Equity Investments (SEI) beinhaltet das Ergebnis aus drei strategischen, nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen: Nokia Siemens Networks B.V. (NSN), BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH (BSH) und Fujitsu Siemens Computers (Holding) B.V. (FSC). Für das Geschäftsjahr 2006/07 wies SEI ein Beteiligungsergebnis von minus 161 Mill. Euro aus. Dies ist alleinig auf NSN zurückzuführen, die einschließlich Restrukturierungsaufwendungen einen hohen Verlust verzeichneten; davon entfiel auf Siemens ein Beteiligungsergebnis von minus 429 Mill. Euro; 2005/06 hatte NSN noch nicht zu Buche geschlagen. Dagegen erzielten BSH und FSC im Berichtsjahr ein verbessertes Beteiligungsergebnis von 268 (225) Mill. Euro.
Das Finanz- und Immobiliengeschäft ist im Bereich Siemens Financial Services (SFS) angesiedelt, der bei einem Gesamtvermögen von 8,9 (10,5) Mrd. Euro ein Ergebnis vor Ertragssteuern von 329 (307) Mill. Euro erzielte. Der Bereich Siemens Real Estate (SRE) erwirtschaftete im Berichtsjahr 2006/07 bei einem Umsatz von knapp behaupteten 1,7 Mrd. Euro ein Ergebnis vor Ertragssteuern von 228 (115) Mill. Euro.
Weiter rasantes Wachstum bei erneut deutlich verbessertem Ergebnis
Insgesamt erhöhte sich der Konzernumsatz der fortgeführten Aktivitäten im Geschäftsjahr 2006/07 (30.09.) um 9 auf 72,4 (i.V. 66,5) Mrd. Euro. (Vorjahreswerte im sind im Folgenden zur besseren Vergleichbarkeit an die neue Struktur angepasst; Kennzahlentabelle jeweils aus dem Geschäftsbericht des betreffenden Jahres). Der weltweite Auftragseingang stieg um 12 auf 83,9 (i.V. 74,9) Mrd. Euro. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte, lagen der Auftragseingang um 13 und der Umsatz um 10 über den Vorjahreswerten, berichtet das Unternehmen. Im internationalen Geschäft erhöhten sich Umsatz und Auftragseingang um 11 auf 59,9 (54,1) bzw. um 13 auf 70,4 (62,2) Mrd. Euro. Rasantestes Wachstum verzeichneten insbesondere der Mittlere Osten, Afrika und die GUS sowie die Region Asien/Pazifik. In Deutschland stiegen Umsatz und Auftragseingang um 2 auf 12,6 (12,4) Mrd. Euro und um 6 auf 13,6 (12,8) Mrd. Euro.
Das Bruttoergebnis vom Umsatz verbesserte sich im Berichtsjahr um 20 auf 20,88 (17,38) Mrd. Euro. Damit erhöhte sich die Bruttoergebnismarge auf 28,8 (26,1). Die F&E-Aufwendungen wurden leicht überproportional zum Umsatz auf 3,4 (3,1) Mrd. Euro aufgestockt; davon profitierten vor allem die Geschäftsbereiche Med und A&D. Die Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten stiegen dagegen deutlich unterproportional, und zwar auf 12,1 (11,9) Mrd. Euro.
Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen betrug minus 373 Mill. nach plus 431 Mill. Euro im Vorjahr. Deutlich gestiegene Aufwendungen wirkten sich hier aus. Als Gründe werden erhebliche rechtliche und regulatorische Kosten genannt. Darin enthalten seien 440 Mill. Euro für Sanktionen gegenüber großen Zulieferern von gasisolierten Schaltanlagen und ein Aufwand von 152 Mill. Euro für externe Berater im Zusammenhang mit Compliance sowie 81 Mill. Euro für die Unterstützung von früheren Siemens-Mitarbeitern, die vom Konkurs der BenQ Mobile GmbH & Co. OHG (BenQ) betroffen waren; zudem wurden Goodwill-Abschreibungen in Höhe von 60 Mill. Euro vorgenommen.
Das Beteiligungsergebnis sank aufgrund der Verluste bei NSN auf 108 (404) Mill. Euro. Das Finanzergebnis sank vor allem durch einen höheren Zinsaufwand für Finanzverbindlichkeiten auf minus 8 (plus 254) Mill. Euro.
Per Saldo erhöhte sich der Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten vor Ertragssteuern kräftig auf 5,10 (3,42) Mrd. Euro. Die Ertragssteuern aus fortgeführten Aktivitäten nahmen in etwa gleichem Maße auf 1.192 (776) Mill. Euro zu. Damit blieb die effektive Steuerlast mit 23 unverändert. Das Ergebnis nach Steuern wuchs auf 3,91 (2,64) Mrd. Euro.
Die nicht fortgeführten Aktivitäten beinhalten das zur Veräußerung bestimmte Enterprise-Networks-Geschäft sowie das in NSN eingebrachte Carrier-Geschäft, das an BenQ veräußerte Mobile-Devices-Geschäft sowie den Bereich SV (Siemens VDO Automotive), der als zur Veräußerung bestimmt gehalten wird, da dessen Veräußerung an die Continental AG noch nicht abgeschlossen ist. Im Berichtsjahr wurde hier ein Gewinn von 129 (703) Mill. Euro ausgewiesen; der Rückgang ist vor allem auf die Ergebnisverschlechterung im Bereich SV zurückzuführen.
Inklusive der nicht fortgeführten Aktivitäten verbesserte sich das Konzernergebnis nach Steuern auf 4,04 (3,35) Mrd. Euro. Nach Ergebnisanteilen konzernfremder Gesellschafter wird ein Jahresüberschuss von 3,81 (3,14) Mrd. Euro ausgewiesen. Das Ergebnis je Aktie legte laut Unternehmensangaben auf 4,10 (3,51) Euro zu. Dies versetzte Vorstand und Aufsichtsrat in die Lage, den Aktionären eine auf 1,60 (1,45) Euro erhöhte Dividende vorzuschlagen.
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