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Die Stöhr ISIN ist wie folgt: DE0007277006.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer lautet: 727700.

Das Unternehmen Stöhr ist in der Textil Branche beheimatet.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 6.400.000 Aktien ausgegeben.
Der Kontakt von Stöhr ist wie folgt:
Stöhr & Co. AG
Wetschewell 2
D-41199 Mönchengladbach

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Telefonnummer:+49 (0) 2166-121-122
Faxnummer:+49 (0) 2166-121-322
Mail Adresse:info@stoehr-ag.de
internet:www.stoehr-ag.de
Informationen zu Stöhr:
Die Stöhr & Co. AG kontrolliert als Holding Tochtergesellschaften, die in den Bereichen Kammgarne und Industrietextilien agieren. Dabei zeichnet die Stöhr AG als Holdinggesellschaft für strategische Entscheidungen verantwortlich, während die operativen Aktivitäten von der jeweiligen Geschäftsbereichsführung geleitet werden. Die Unternehmen des Segments Kammgarn entwickeln, erzeugen und vermarkten ein breites Produktspektrum. Das Angebot umfasst vor allem Kammgarne aus reiner Wolle oder aus Wolle-Chemiefaser-Mischungen in rohweiß und bunt. Im Segment Industrietextilien werden Spezialprodukte wie Förderbandgewebe, präparierte Fäden für die Verstärkung von Hochdruckschläuchen und Gelenkscheiben sowie Schwergewebe für den Untertage-Bergbau angefertigt.
Im Geschäftsjahr 2005 legte der Vorstand nach eigenen Angaben den Grundstein für die Neuausrichtung des Unternehmens. Anfang 2006 wurde dazu Stöhr & Co. auch im Strickgarnmarkt positioniert. Dazu wurde Anfang 2006 das Vertriebsprogramm von RICHTER KAMMGARN gekauft. Der Industrietextilienbereich wurde nach der Schließung des Standortes Solingen in eine gemeinsame Gesellschaft mit der Mehler Engineered Products GmH/FuldaMehler AG zusammengelegt. Im Jahr 2004 war bereits der Standort Augsburg mit der dortigen Färberei geschlossen und der Sozialplan für die 90 Mitarbeiter erfüllt worden.
Seit geraumer Zeit ist das Geschäft der Stöhr rückläufig. Grund für die schwache Entwicklung ist die seit Jahren schrumpfende Textilindustrie in Deutschland. Vor allem die günstige Konkurrenz aus dem Ausland verbunden mit hohen Produktionskosten in Deutschland macht der Branche zu schaffen. Zudem lief Ende 2004 das Welttextilabkommen aus. Auch im Geschäftsjahr 2006 schrumpfte der Umsatz damit weiter, und zwar auf 69,31 (i.V. 106,53) Mill. Euro. Hier hatte sich planmäßig die Veränderung des Konsolidierungskreises ausgewirkt. Die Auslandsquote lag bei unverändert 69%. Positiv gestaltete sich die Integration der Richter Kammgarn, während jedoch die Zusammenlegung der Olbo mit der Mehler Engineered Products zu einem Gemeinschaftsunternehmen (at-equity bilanziert) unvorhergesehene Schwierigkeiten bereitete. Insgesamt konnte das Strickgarn-Portfolio um die Richter Kammgarn die Belastungen im Webgarnbereich abmildern. Stöhr hatte hier Produktionskapazitäten in die Niedriglohnländer Rumänien und Portugal verlagert.
Die Abschreibungen konnten 2006 auf 2,90 (6,78) Mill. Euro zurückgeführt werden und das Zinsergebnis verbesserte sich auf minus 0,42 (minus 0,87) Mill. Euro. Vor Zinsen kletterte das Ergebnis auf minus 0,14 (minus 6,71) Mill. Euro, blieb aber im roten Bereich. Dank eines abermaligen Steuerertrags in Höhe von 0,27 (Ertrag 0,21) Mill. Euro drehte das Konzernergebnis unter dem Strich auf 0,13 (minus 6,50) Mill. Euro. Eine Dividende wurde wie schon in den Vorjahren nicht ausgeschüttet.
Beim Blick auf die Kennzahlen ist zu beachten, dass der Konzern 2005 erstmals gemäß den internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS bilanzierte und das Vorjahr zur besseren Vergleichbarkeit rückwirkend angepasst wurde.

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