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Die Stratec Biomedical Systems ISIN lautet: DE0007289001.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer lautet: 728900.

Das Unternehmen Stratec Biomedical Systems ist in der Biotechnologie Branche tätig.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 3.300.000 Aktien ausgegeben.
Die Kontaktadresse von Stratec Biomedical Systems ist:
STRATEC Biomedical Systems AG
Gewerbestr. 37
D-75217 Birkenfeld

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Telefon-Nr.:+49 (0) 7082-7916-0
Telefax.Nr.:+49 (0) 7082-7916-999
Email:ir@stratec-biomedical.de
internet:www.stratec-biomedical..
Info zu Stratec Biomedical Systems:
Vollautomatische Analysesysteme für die Medizin
Die Stratec Biomedical Systems AG entwickelt und produziert medizintechnische Geräte, mit denen Substanzen in Körperflüssigkeiten außerhalb des Körpers (z.B. in entnommenen Blutproben) nachgewiesen und analysiert werden können (so genannte In-Vitro-Diagnostik). Die Gesellschaft strebt bei ihren Apparaten einen hohen Grad der Automatisierung bis hin zur Vollautomatisierung an. Einen Schwerpunkt stellen Geräte und Systeme zur Analyse von Blut dar.
Wesentliches Element des Stratec-Geschäftsmodells ist die Kooperation mit großen und global agierenden Diagnostik-Unternehmen wie zum Beispiel Bayer, Chiron und Immucor im Rahmen von OEM-Vereinbarung (Original Equipment Manufacturer). Diese Unternehmen bringen ihrerseits die Reagenzien, Testverfahren und Vermarktung in die Partnerschaft ein, während Stratec die technologische Seite (Automatisierung, Software, Hardware etc.) abdeckt. Anwender der Geräte sind klinisch-diagnostische Laboratorien und Blutbanken. Stratec arbeitet in einem Markt, dessen Volumen sich laut Schätzungen jährlich auf 1 bis 1,25 Mrd. US-Dollar beläuft. Hierbei kommt den USA mit einem Anteil von 40 am Weltmarkt die führende Stellung zu. Im Jahr 2006 erwarb das Unternehmen die britisch-amerikanische Sanguin International Ltd, mit Sitz in Barton under Needwood (Großbritannien), und deren US-Töchter. Sanguin bietet FDA-zugelassene Softwarelösungen für Diagnostikunternehmen an.
Weltweit habe sich Stratec einen Namen für Spezialaufgaben in der Automatisierung der Probenvorbereitung und -verteilung für Systeme in der Analytik und Diagnostik gemacht, heißt es. Hier bestünden Kooperationsverträge mit namhaften Unternehmen. Die Gesellschaft könne dabei auf umfangreiches technisches Know-how für die zentralen Messmethoden der Analytik wie Photometrie, Colorimetrie, Fluoreszenz, Flash- und Glow-Lumineszenz, Biosensorik, Roboting-Systeme sowie Fluidig-Elemente zugreifen.
Ferner habe das Unternehmen erfolgreiche In-Prozess-Kontrollen in den Analyse-Systemen entwickelt, heißt es weiter. Dies ermögliche die eindeutige Identifikation der Proben und eine Überwachung mittels Sensoren während des gesamten Analysevorgangs bis hin zum Ergebnis. Automatische Bildverarbeitungs- und Archivierungssysteme sowie Kommunikation mit den Rechnern der Labore oder Krankenhäuser unterstützen den Prozess. Trotz der Komplexität der Systeme haben einfache Bedienung und Minimierung von Bedienungsfehlern oberste Priorität bei der Entwicklung anwendungsorientierter Analysesysteme; dazu gehört auch der modulare Aufbau, der zugleich Reparaturen erleichtert.
Als besonders wichtig bezeichnet das Unternehmen seine Systeme für die Analyse von Hormonen und Tumormarkern. Hier gehört Stratec nach eigenen Angaben weltweit zu den ersten Firmen, die über ein Analysesystem verfügen, mit dem ohne Einsatz radioaktiven Materials eine vollautomatische Analytik vorgenommen werden kann. Weitere vollautomatische Analyseautomaten wurden für die Blutgerinnungsanalyse, die Analyse von Virus-Antikörpern und Auto-Immun-Erkrankungen entwickelt. In der Entwicklungsphase befinden sich Systeme zur vollautomatischen Blutgruppenanalyse und für die Identifikation und Resistenz von bakteriellen Krankheitserregern.
Weltweit sieht sich Stratec mit knapp zwei Dutzend Wettbewerbern konfrontiert. Zu den bekanntesten gehört die Schweizerische TECAN AG (auf Großlabors spezialisiert), die zur amerikanischen Gesellschaft Perkin-Elmer gehört. Die ebenfalls in der Schweiz ansässige Rosys AG (Pipettier-Anlagen) wurde 1998 von der Qiagen N.V. gekauft. Die US-Firma DYNEX Technologies Inc. habe eine sehr breite Produktpalette, wird erklärt.
Aufwärtstrend ungebrochen
Auch im Geschäftsjahr 2006 weitete Stratec den Umsatz kräftig aus. Er sprang um 45 auf 68,4 (i.V. 47,3) Mill. Euro. Die im März erworbene Sanguin steuerte dazu 1,3 Mill. Euro bei. Im Gefolge der Umsatzausweitung wurde der Materialaufwand auf 37,7 (25,1) Mill. Euro erhöht. Infolge der intensiveren Entwicklungsarbeit, dem Ausbau der Fertigungskapazitäten und dem Sanguin-Kauf wurden für das Personal mit 13,92 Mill. Euro 21 mehr als im Vorjahr aufgewendet. Die Abschreibungen stiegen auf 1,82 (1,03) Mill. Euro, und das Zinsergebnis verbesserte sich auf minus 0,02 (minus 0,20) Mill. Euro. Vor Steuern stand so ein auf 10,79 (6,90) gewachsenes Ergebnis. Unter dem Strich kletterte der Konzernjahresüberschuss um satte 75,5 auf 7,74 (4,41) Mill. Euro. Das Ergebnis je Aktie gibt der Konzern mit 0,70 (0,43) Euro an. Die Dividende wurde auf 0,15 (0,30) Euro halbiert.
Das Unternehmen erhöhte 2006 das Kapital zum einen gegen Sacheinlage, um den Kauf von Sanguin zu finanzieren, und zum anderen aus Gesellschaftsmitteln. Insgesamt wurden 7,6 Mill. Aktien ausgegeben. Das Grundkapital stieg so auf 11,3 Mill. Euro. Im September 2005 hatte Stratec eine Kapitalerhöhung um 0,33 Mill. Euro durchgeführt. Das gezeichnete Kapital war hierdurch auf 3,66 Mill. Euro gestiegen bei einem Emissionserlös von 12,2 Mill. Euro.
Im Berichtsjahr 2006 legte die Bilanzsumme deutlich auf 57,12 (43,63) Mill. Euro zu. Das wirtschaftliche Eigenkapital kletterte auf 38,43 (30,43) Mill. Euro. Liquiden Mitteln in Höhe von 12,44 (9,96) Mill. Euro standen kurzfristige Verbindlichkeiten von 12,32 (9,98) Mill. Euro gegenüber.
Zur weiteren Kapazitätsausweitung begann der Konzern noch 2005 mit dem Ausbau des Fertigungsstandorts in Birkenfeld. Zudem gründete Stratec in der Schweiz die Robion AG. Sie verfügt über eine weitere Montagelinie, die noch im November 2005 anlief. Weiteres wichtiges Ereignis in 2005 war die Zulassung des Nuklein-Diagnostik-Moduls Procleix Optiva RAS in Europa und den USA. Auch das Blutanalysesystem TANGO wurde für den US-Markt zugelassen. Mit DiaSorin S.p.A. konnte auf dem Gebiet der Lumineszenz-Immunoassay-Technologie die Zusammenarbeit ausgebaut werden. Um den Forschungsbereich zu automatisieren, lancierte Stratec das Markenzeichen Robion, das gemeinsam mit der CyBio AG vermarktet werden soll. Die Beteiligung an CyBio stockte Stratec in diesem Zuge auf über 11% auf.

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