rssicon
imageleft

Die United Medical System ISIN ist wie folgt: DE0005493654.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer lautet: 549365.

Das Unternehmen United Medical System ist in der Medizintechnik Branche tätig.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 6.020.000 Aktien ausgegeben.
Die Kontaktadresse von United Medical System ist:
UMS United Medical Systems Int..
Borsteler Chaussee 4..
D-22453 Hamburg

.
Telefon-Nr.:+49 (0) 40-500177-0
Faxnummer:+49 (0) 40-500177-77
Mail Adresse:investor@umsag.com
Webadresse:www.umsag.com
Mehr Infos zu United Medical System:
Medizin-Konzepte auf Basis mobiler Gerätetechnologien
Die UMS United Medical Systems International AG bietet innovative medizinische Versorgungskonzepte im Bereich der High-Tech-Medizin. Die von ihr entwickelten Full-Service-Konzepte basieren auf mobilen Gerätetechnologien und umfassen den Angaben zufolge moderne Medizinsysteme für Diagnose und Therapie in Verbindung mit hochqualifiziertem Personal und das vollständige Gerätemanagement. Das Leistungsangebot schließt bedarfsgerechte Outsourcingkonzepte von hochwertigen Medizinsystemen auf Tages- oder Patientenbasis, stationäre Servicekonzepte von MedTech-Systemen, den Betrieb von Diagnose- und Therapiezentren in Gemeinschaft mit Ärzten und Kliniken sowie die Bildung von Betreibergesellschaften mit Ärzten ein. Im Mittelpunkt stehen dabei moderne, nicht-invasive Verfahren wie die Nierensteinzertrümmerung oder die Diagnose von Brustkrebs. Ihre Geschäftstätigkeit hat UMS in die medizinischen Fachbereiche Urologie, Gynäkologie und Radiologie gegliedert.
Die Anwendungen in der Urologie betreffen die Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie zur Zertrümmerung von Nieren- und Harnleitersteinen, die Behandlung der Induratio Penis Plastica zur Behandlung von Kalkdepots im Penis sowie die Thermotherapie zur Behandlung der gutartigen Vergrößerung der Prostata. Nach dem Verkauf der deutschen Aktivitäten erzielte UMS 2006 im Urologie-Segment rund 97 seiner Segmenterlöse in den USA. Dabei machte sich der Einsatz eines urologischen Lasers zur Behandlung gutartiger Prostatavergrößerung positiv bemerkbar.
Der Bereich Radiologie wird von der im Januar 2001 übernommenen Neuromed AG repräsentiert. Hier konzentriert sich das Unternehmen zum einen auf mobile wie stationäre Magnet-Resonanz-Tomographen (MRT) und Computer-Tomographen (CT) und zum anderen auf zusätzliche medizintechnische Lösungen, zu denen vor allem der Verkauf und die Projektierung von Hochfrequenzkabinen gehört. Aufgrund der unbefriedigenden Entwicklung dieses vor allem in Europa angesiedelten Segments wurde der Entschluss zum Verkauf der auf Radiologie spezialisierten irischen Beteiligung gefasst. Dies wurde mit Wirkung vom 30. November 2005 umgesetzt. Seither erzielt UMS in diesem Segment ausschließlich in den USA Umsätze.
Für den Fachbereich der Gynäkologie setzt UMS die minimal-invasive Diagnose- und Behandlungsmethode ein. UMS ist nach einem 7igen Wachstum in 2006 der größte mobile Anbieter von stereotaktischen Brustbiopsien weltweit und Marktführer in Nordamerika. Das flexible Service-Konzept trug dazu bei, dass UMS an der steigenden Zahl von Brustbiopsien überproportional partizipierte. Erstattungsbedingt spielte dieses Segment in Europa trotz herausragender Vorteile für die Patienten gegenüber den herkömmlichen Methoden bisher keine Rolle. Mit der Firma IMS entwickelte UMS den Biopsietisch Giotto weiter. Seit August 2006 ist UMS in 25 US-Bundesstaaten exklusiver Vertriebspartner für das mobile Einsatzgerät.
Als aufgegebene Geschäftsbereiche hat die UMS Gruppe im Geschäftsjahr 2005 sowohl die Aktivitäten in der Onkologie als auch die geografischen Geschäftsfelder Großbritannien und Irland ausgewiesen. Mit der Aufgabe beider Geschäftsfelder, die im Wesentlichen durch Veräußerungen der UMS United Medical Systems Ltd. realisiert wurde, setzte die UMS Gruppe nach eigenen Angaben Maßnahmen zum Verkauf ertragsschwacher oder unprofitabler Einheiten und zur Konzentration auf ertragreiche Geschäftsfelder konsequent um. Der Verkauf der UMS United Medical Systems Ltd. erfolgte im März 2006.
Am 7. Juni 2006 hat UMS die Assets der deutschen Tochtergesellschaft UMS United Medical Systems GmbH und ihren 85-Anteil an der UMS B.V., Niederlande, an die britische Alliance Medical-Gruppe veräußert. Mit diesem Schritt sei die angekündigte Fokussierung der UMS-Gruppe auf das ertrags- und wachstumsstarke Geschäft in Nord- und Südamerika weitgehend umgesetzt, so das Management. Der UMS-Vorstand ist davon überzeugt, dass durch die strategische Neuausrichtung das operative Ergebnispotenzial der UMS-Gruppe nachhaltig verbessert und der finanzielle Spielraum zum Ausbau profitabler Geschäftsfelder, insbesondere auf dem US-amerikanischen Markt, geschaffen wurde. Im Dezember 2006 trennte sich der Konzern zudem von der Focus Therapiezentrum Verwaltungs GmbH. Mit diesen Transaktionen ist UMS vollständig auf Nord- und Südamerika konzentriert und wird künftig in den USA, Kanada, Chile und Ecuador expandieren.
Jahresfehlbetrag deutlich erhöht
Im für den Konzern maßgeblichen US-Markt für Medizintechnik lag das Branchenwachstum 2006 bei 6 bis 7. Der Umsatz des Konzerns stellte sich auf 36,64 (i.V. 38,36) Mill. Euro. Um die Erlöse aus dem nicht fortgeführten Geschäft bereinigt lag der Umsatz im Vorjahr bei 31,3 Mill. Euro, was eine Steigerung in 2006 von 17 bedeutet. Größter Bereich war nach wie vor die Urologie, die um 19 auf 24,67 (20,70) Mill. Euro wuchs, gefolgt von der Gynäkologie mit einem Plus von 7 auf 10,39 (9,69) Mill. Euro. Die Radiologie verzeichneten einen Umsatzsprung um 79 auf 1,59 (0,89) Mill. Euro.
Insbesondere die Abwicklung der Aktivitäten in Großbritannien wie auch die Verluste in der UMS GmbH wirkten sich negativ auf das Ergebnis aus. Die aufgegebenen Geschäftsbereiche belasteten die Gewinn- und Verlustrechnung mit 0,59 (plus 0,93) Mill. Euro. Dabei blieben die Vertriebskosten stabil und der Verwaltungsaufwand ging auf 4,50 (5,92) Mill. Euro deutlich zurück. Auch die Abschreibungen halbierten sich auf 4,84 (9,97) Mill. Euro. Das Zinsergebnis verbesserte sich auf minus 0,90 (minus 1,56) Mill. Euro. Vor Steuern schaffte der Konzern mit 9,84 (minus 1,05) Mill. Euro den Turnaround. Nach Steuern in Höhe von 2,04 (5,71) Mill. Euro und Anteilen Dritter in Höhe von minus 4,89 (minus 2,84) Mill. Euro drehte der Konzernjahresüberschuss mit 2,96 (minus 9,67) Mill. Euro deutlich in die Gewinnzone. Der Konzern gibt das Ergebnis je Aktie nach aufgegebenen Geschäftsbereichen mit 0,60 (0,29) Euro an. Dank der Veräußerung der europäischen Aktivitäten konnte die Verschuldung in der Gruppe reduziert und damit die Eigenkapitalquote auf 44% heraufgefahren werden.

Keine ähnlichen Artikel.

Leave a Reply