Die Vogt electronic ST ISIN lautet: DE0007659302.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist: 765930.
Das Unternehmen Vogt electronic ST ist in der Elektron.Erzeugnisse Branche tätig.
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Der Kontakt von Vogt electronic ST ist:
VOGT electronic AG
VOGT electronic Plat..
D-94130 Obernzell
.
Telefonnummer:+49 (0) 8591-937-0
Fax-Nr.:+49 (0) 8591-937-103
Mail Adresse:ir@vogt-electronic.com
Webadresse:www.vogt-electronic.co..
Info zu Vogt electronic ST:
Die VOGT electronic AG hat ihre Aktivitäten im Zuge eines Restrukturierungsprogramms auf die Produktion von elektronischen Bauelementen und Baugruppen (Electronic Manufacturing Services, EMS) beschränkt. Dabei stellt das Unternehmen Produkte der Automobil- und Industrieelektronik sowie der Telekommunikation her. Im Geschäftsfeld Baugruppen entwickelt und verkauft VOGT nach wie vor Schaltnetze, Telekommunikationssysteme, Sensorsysteme, Systeme für die Automobilelektronik und Systeme für Multimedia-Anwendungen. Die Baugruppen werden in jeder Technologie gefertigt. In diesem Prozess verarbeitet VOGT electronic auch Produkte aus dem Unternehmensbereich Bauelemente weiter. Darüber hinaus ist der Konzern auf den Gebieten Leistungselektronik, Signaltechnik, Hochspannungsmodule sowie Entwicklung von magnetischen Werkstoffen tätig.
Der Unternehmensbereich Bauelemente umfasste ursprünglich eine breite Palette an Leiterplatten und induktiven Bauelementen wie Transformatoren, Drosseln, Überträgern, Sensoren, Aktuatoren, Wegfahrsperren, Diodensplitttrafos und Planartrafos. Dazu wurden ein- oder zweiseitige Varianten in jeder Leiterplattentechnologie oder -oberfläche produziert. Hier gehören auch individuelles Labeln, Nummerieren oder Identifizieren und das Verarbeiten verschiedenster Baugruppenformate zum Leistungsspektrum.
Nachdem im Zuge des Restrukturierungsprozesses bei der VOGT electronic Witten GmbH bereits die Produktionskapazitäten halbiert, zahlreiche Mitarbeiter entlassen und Teile der Produktion in Niedriglohn-Länder verlagert worden waren, musste 2005 die Insolvenz beantragt werden. Im Vorjahr war bereits die VOGT electronic FUBA GmbH durch ein Management Buy-Out aus dem Konzern herausgelöst worden. Hierdurch hatte sich der Konzern aus der Leiterplattenfertigung zurückgezogen und auf Elektronikfertigungs-Dienstleistungen (EMS) und induktive Bauelemente und Module fokussiert. Im Zuge der Neuorganisation waren die beiden Bereiche Bauelemente und Baugruppen getrennt und jeweils zum 1. Mai 2004 in die beiden neu gegründeten Zwischenholdinggesellschaften VOGT Electronic Components GmbH und VOGT Electronic EMS GmbH eingebracht worden. Die Obergesellschaft VOGT electronic ist seither auf Holdingfunktionen wie das Controlling und die Rechnungslegung etc. reduziert, während Vertrieb, Einkauf und die Entwicklung den Gesellschaften obliegen.
Im Geschäftsjahr 2004/05 (30.9.) schlug sich die Entkonsolidierung der Vogt electronic Witten GmbH in der Bilanz nieder. Wegen dieser Maßnahme wie dem Wegfall zweier Großkunden brach der Umsatz ein. Die Abschreibungen sanken durch die Entkonsolidierung der Tochter in Witten. Unter dem Strich weitete sich der Jahresverlust aus. Im Geschäftsbericht wurde darauf hingewiesen, dass der Fortbestand des Konzerns von der Aufrechterhaltung der Kredite durch den Großaktionär Sumida Holding Germany GmbH abhängig sei. Das Unternehmen gehört zu der Sumida Corporation, Tokio.
2005/06 stieg die Sumida-Gruppe mit zunächst 44,8 und die ebenfalls zur Sumida-Gruppe gehörige Ismart Global Ltd. mit 33,3 bei Vogt ein. Nachdem im Geschäftsjahr 2005/06 (30.09.) abermals der Umsatz um 8 rückläufig war und auch das Ergebnis nicht in die Gewinnzone gehoben werden konnte, legte die Gesellschaft von Oktober bis Dezember 2006 ein dreimonatiges Rumpfgeschäftsjahr ein. Im Februar 2006 konnte Vogt zudem mit Sumida einen Darlehensvertrag unterzeichnen, mit dem die bisherigen Kredite der Poolbanken abgelöst werden konnten.
Der Umsatz lag im Rumpfjahr bei 41,63 (i.V. 174,4) Mill. Euro. Damit war er relativ gesehen weiter zurückgegangen. Im Verglichen zum zwölfmonatigen Vorjahr lagen die Erlöse des Bauelemente-Segments im Rumpfjahr bei 33,3 (127,8) Mill. Euro und im Baugruppen-Segment bei 9,0 (50,8) Mill. Euro. Die größte Abnehmergruppe des Konzerns ist die Kfz-Elektronik mit 53,8, gefolgt von den sonstigen Konsumgütern mit 16,4, der Industrieelektronik mit 14,4, der Telekommunikation mit 12,7 und der Unterhaltungselektronik mit 1,6. Die Sonstigen kommen auf 1,1%.
Die sonstigen betrieblichen Erträge kamen dank einer Forderung aus der Insolvenzabwicklung der Vogt electronic Witten i.L. GmbH sowie dank Erträgen aus aufgelösten Rückstellungen 2005/06 auf 20,2 (26,3) Mill. Euro. Im Rumpfjahr lagen sie bei 1,5 Mill. Euro. Gleichzeitig reduzierte sich der Materialaufwand. Die Abschreibungen lagen bei 2,15 Mill. Euro im Rumpfjahr verglichen zu 8,20 (10,51) Mill. Euro im vorangegangenen Gesamtjahr. Der Verwaltungsaufwand lag im Rumpfjahr bei 1,61 Mill. Euro und 2005/06 bei 8,02 Mill. Euro. Hatte Vogt 2005/06 noch ein Zinsergebnis von minus 6,17 Mill. Euro verbucht, so lag es im Rumpfjahr bei minus 1,53 Mill. Euro. Nach den Verlusten in 2004/05 war es Vogt 2005/06 gelungen, das Vorsteuerergebnis mit 3,98 (minus 13,85) Mill. Euro in die Gewinnzone zu heben. Unter dem Strich rutschte das Ergebnis dennoch bedingt durch Steuern in Höhe von 4,12 Mill. Euro auf minus 0,53 Mill. Euro. Im Rumpfjahr lag das Vorsteuerergebnis bei minus 2,86 Mill. Euro und stellte sich dank eines Steuerertrags von 0,15 Mill. Euro auf minus 2,64 Mill. Euro. Eine Dividende wurde wie schon in den Vorjahren nicht ausgeschüttet.
Bereits im Geschäftsjahr 2003/04 war der Umsatz rückläufig. Als Folge der Kosteneindämmung drehte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit jedoch ins Plus. Das Konzernjahresergebnis lag jedoch noch deutlich im Verlustbereich. Besonders die Sonderaufwendungen für die Restrukturierung des Konzerns wirkten sich mit 10,5 Mill. Euro negativ aus. Dennoch konnte mit den Poolbanken auch durch einen Forderungsverzicht die Finanzierung der Geschäftsaktivitäten für die kommenden drei Jahre gesichert werden.
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