rssicon
imageleft

Die Winter ISIN lautet: DE0005555601.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer lautet: 555560.

Das Unternehmen Winter ist in der Smart Cards Branche beheimatet.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 6.100.000 Aktien ausgegeben.
Der Kontakt von Winter ist:
Winter AG
Edisonstr. 3
D-85716 Unterschleißheim

.
Telefon-Nr.:+49 (0) 89-33034-0
Fax-Nr.:+49 (0) 89-33034-111
Mail:iris.schuetze@winter-ag.de
Webadresse:www.winter-ag.com
Mehr Informationen zu Winter:
Die Winter AG bietet eine umfangreiche Produktpalette rund um die Plastikkarte an. Das Spektrum reicht von der Produktion der Karten, insbesondere Chipkarten, über deren Bearbeitung bis hin zu den damit zusammenhängenden Dienstleistungen wie z.B. die Überbringung an einen Endnutzer. Ihre Aktivitäten unterteilt die Gesellschaft in die Geschäftsfelder "Cards" und "IT-Security".
Im Geschäftsfeld "Cards" sind alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Herstellung von Karten sowie damit verbundenen Dienstleistungen zusammengefasst. Es beinhaltet die beiden Bereiche "Card Products" (Ausweise mit Zugangsberechtigungen für Gebäude, Einrichtungen, Maschinen, Computer, Karten für Zahlungsfunktionen und Bankanwendungen, Karten als Organisationsmittel in der Telekommunikation – wie Calling Cards bzw. Prepaid Cards für Telefonnetze, Karten für Mobilfunkgeräte, Karten für Kundenbindungssysteme) und "Card Services" (Dienste zur Zustellung und Ausgabe von Karten sowie Dienstleistungen im Zusammenhang mit Kundenbindungssystemen). Neben den normalen Einfunktionskarten bietet die Winter AG auch so genannte Hybridkarten, die mehrere Funktionen vereinen.
Das Geschäftsfeld "IT-Security" als Ergänzung des Geschäftsfeldes "Cards" bietet dem Kunden Sicherheitslösungen in der Informationsverarbeitung, wobei moderne Sicherheitskonzepte bis zu deren Installation und Betrieb angeboten werden. Die Bedeutung dieses Geschäftsfeldes wachse, so heißt es, mit der Entwicklung des Internets und dem elektronischen Zahlungsverkehr. Nach dem Deutschen Signaturgesetz muss ein Empfänger von Nachrichten feststellen können, ob Nachrichten auf dem Wege zu ihm verändert wurden (Integrität der übermittelten Daten) und ob die Nachricht tatsächlich von dem behaupteten Absender stammt (Authentizität des Datenursprungs). Die von Winter erarbeitete Software stellt Signaturen her, verschlüsselt diese und bietet einen Registrierungsservice.
Nach Ansicht der Gesellschaft liegt ihre besondere Stärke im Angebot von kompletten Lösungen aus einer Hand. So sieht sich die Winter AG dazu in der Lage, die vom Kunden benötigten Karten zu produzieren, individuelle Programme für diese zu entwickeln und zudem die benötigten Dienstleistungen anzubieten. Diese Leistungen reichen von der visuellen Personalisierung (u.a. Thermodruck, Lasergravur und Hochprägung) über die Codierung von Magnetstreifen und Chips, den Customer Relations Services bis zu den für die digitale Signatur relevanten Prozessschritten.
Ende 2003 hatte sich die ebenfalls mit Smart Cards (Identifikations-Karten) befasste Trüb AG mehrheitlich an der Winter AG beteiligt. Nach dem Ablauf der Übernahmefrist im Januar 2004 konnte die Trüb AG 64,8 der Anteile an der Winter AG zu einem Preis von 2,80 Euro pro Aktie erwerben. Besonders im Bereich der Forschung sollte diese Beteiligung Synergie-Effekte heben. Geplant war in diesem Zusammenhang das Engagement in den Bereichen Banking, Telekommunikation & Voucher, IT/Access sowie Direct Marketing & Print. Besonders die Umstellung von Debitkarten mit Magnetstreifen auf den sichereren EMV-Standard (EuroCard-MasterCard-Visa), für den Winter bereits von MasterCard und Visa eine Zertifizierung für die Herstellung erhalten hat, versprach eine Belebung der Auftragsbücher. Im Januar 2006 betrug der Anteil der Trüb AG 70,76 direkt und 1,01% indirekt.
Das Geschäftsjahr 2004 war geprägt durch die im Vorjahr begonnene Restrukturierung und strategische Neuausrichtung. Ende des Jahres wurde der Produktionsbereich von Plastikkartenrohlingen stillgelegt, wird berichtet. Die Kartenrohlinge bezieht die Gesellschaft seitdem u.a. von der Trüb Gruppe, mit der im Mai 2004 eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen wurde. Um die finanzielle Basis zu stärken und den sich abzeichnenden Liquiditätsengpass des Unternehmens abzuwenden, wurden 2004 zwei Kapitalerhöhungen aus genehmigtem Kapital erfolgreich durchgeführt. Diese neuen Aktien wurden mehrheitlich von der Trüb AG gezeichnet. Zudem wurde Ende 2005 beschlossen, im Rahmen der Restrukturierung den Geschäftsbereich Direct Mailing an die SDV-Winter GmbH (eine Tochter der SDV AG) inklusive des Standorts Weidenberg für 4 Mill. Euro zu verkaufen. In diesem Geschäftsbereich wurden 14,15 Mill. Euro umgesetzt und 74 der 158 Mitarbeiter beschäftigt. 2005 setzte die Winter AG im übrig gebliebenen Geschäftsbereich Cards 9,84 (i.V. 11,31) Mill. Euro um.
Der Firmensitz der Winter AG wurde aus Kostengründen, wie es heißt, von Weidenberg nach Unterschleißheim verlegt. Im März 2005 hatte der Vorstand den Verlust von mehr als der Hälfte des Grundkapitals anzeigen müssen. Im Geschäftsbericht 2005 weist er darauf hin, "die Liquidität der Winter AG ist weiterhin angespannt und wird auch im nächsten Geschäftsjahr sehr eng verfolgt werden müssen". Mit dem Verkauf der Betriebsstätte Weidenberg solle aber die Grundlage für eine "wesentliche" Entschärfung der Situation geschaffen worden sein.
Nachdem das Vorjahr insbesondere der hohe Preisdruck die Gesellschaft belastet hatte, trennte sich Winter Anfang 2006 von dem Bereich Direct Mailing. Damit konzentriert sich die Gesellschaft allein auf das Geschäft mit Bank- und Chipkarten. Dabei ist Winter zur Ausgabe etwa von Visa und Mastercards zertifiziert. 2006 konnte im Kartenbereich ein Auftrag für die Lieferung von 1 Mill. Karten für das englische Gesundheitswesen gewonnen werden, deren Lieferung sich auf das Jahr 2007 erstreckten wird. Nach der Trennung vom Direct Mailing-Bereich ließ der Umsatz im Geschäftsjahr 2006 auf 18,77 (i.V. 23,63) Mill. Euro nach. Die in den Vorjahren initiierten Restrukturierungsmaßnahmen waren erfolgreich und wirkten belebend. So konnten die Abschreibungen zurückgeführt und das Zinsergebnis verbessert werden. Dank einem außerordentlichen Ergebnis im Zusammenhang mit der Aufgabe des Direct Mailings drehte das Vorsteuerergebnis auf plus 0,02 (minus 3,21) Mill. Euro. Unter dem Strich blieb nach Steuern ein knapp positives Ergebnis von 0,01 (minus 3,22) Mill. Euro Eine Dividende wurde wie schon in den Vorjahren nicht ausgeschüttet. Zudem konnten die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten weiter abgebaut werden. Mit dem Mehrheitseiger konnte zudem vereinbart werden, dass ein Darlehn von 4,59 Mill. Euro nicht fällig gestellt wird. Dennoch ist die Liquidität weiterhin angespannt. Anfang 2007 konnte in diesem Zusammenhang ein Grundstück in Weidenberg verkauft werden.
Gegründet wurde die Gesellschaft am 17. April 1980 unter der Firma DELOS Laserdruck GmbH. Die Firmenänderung in Winter Druckerzeugnisse GmbH wurde am 13. Dezember 1985 in das Handelsregister eingetragen. Mit notariellem Verschmelzungsvertrag vom 4. Mai 2000 wurde das Vermögen der WCS Holding GmbH (gegründet im Jahre 1997) als Ganzes mit allen Rechten und Pflichten auf die Winter Druckerzeugnisse GmbH übertragen. Ebenfalls mit Verschmelzungsvertrag vom 4. Mai 2000 wurde zudem das Vermögen der Winter Wertdruck GmbH (gegründet im Jahre 1980) als Ganzes mit allen Rechten und Pflichten auf die Winter Druckerzeugnisse GmbH übertragen. In einer dritten notariellen Urkunde vom 4. Mai 2000 wurde die formwechselnde Umwandlung der Winter Druckerzeugnisse GmbH in Winter AG beschlossen. Zu diesem Zeitpunkt belief sich das Grundkapital auf 4,0 Mill. Euro. Die ao. Hauptversammlung vom 11. August 2000 hatte die Anhebung des Grundkapitals um 100.000 auf 4,1 Mill. Euro beschlossen – die neuen Aktien wurden zum Preise von 5 Euro je Stückaktie ausgegeben.
Im Rahmen der ao. Hauptversammlung vom 30. August 2000 brachten die Aktionäre eine Kapitalerhöhung um 2,0 Mill. auf 6,1 Mill. Euro auf den Weg. Diese 2,0 Mill. Aktien wurden zusammen mit 450.000 Aktien aus Altaktionärsbesitz (inkl. 200.000 Aktien per Greenshoe) in der Zeit vom 19. bis 21. September 2000 einer breiten Öffentlichkeit zur Zeichnung angeboten. Die Bookbuilding-Spanne lautete 11,00 bis 12,50 Euro. Als Emissionspreis wurden 12,50 Euro errechnet. Der erste Kurs am Neuen Markt wurde am 25. September 2000 mit 13,10 Euro festgestellt. Durch den Börsengang flossen der Gesellschaft frische Mittel von brutto rund 39,0 Mill. DM zu.
Nach dem Ende des Neuen Marktes erhielt die Winter AG zum 01. Januar 2003 von der Deutschen Börse AG die Zulassung zum Prime Standard, dem Teilbereich des geregelten Marktes mit zusätzlichen Zulassungspflichten. Am 11.12.2003 beantragte die Winter AG den Wechsel in den General Standard, der zum 12.03.2004 wirksam wurde.

Keine ähnlichen Artikel.

One Comment to “Aktienkennung Winter”

  1. [...] JD Edwards. Die Hälfte soll bar bezahlt werden, die andere Hälfte wird mit 0,43 Peoplesoft-Aktien pro Anteil entschädigt. macht nach Adam Riese (55*0,43) Mio. = 23,65 Mio. Aktien, die Peoplesoft an [...]

Leave a Reply