Die SAP Systems Integration ISIN ist: DE0005011118.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist: 846900.
Das Kürzel der SAP Systems Integration Aktie ist wie folgt: SAP.ETR.
Das Unternehmen SAP Systems Integration ist in der IT-Services Branche beheimatet.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 35.800.000 Aktien ausgegeben.
Die Adresse von SAP Systems Integration ist wie folgt:
SAP AG
Dietmar-Hopp-Allee 1..
D-69190 Walldorf
.
Telefonnummer:+49 (0) 6227-7-47474
Telefax.Nr.:+49 (0) 6227-7-40805
Email:investor@sap.com
URL:www.sap.com
Informationen zu SAP Systems Integration:
Weltmarktführer für betriebliche Standardsoftware
Die SAP AG bezeichnet sich als der weltweit führende Entwickler und Anbieter von Unternehmenssoftware. Neben spezifischen Lösungspaketen für über 25 Wirtschaftszweige bietet SAP zahlreiche Produkte an, die sich über alle Branchen hinweg einsetzen lassen. Dazu gehören z.B. Lösungen für Customer Relationship Management (CRM), Supply Chain Management (SCM), Supplier Relationship Management (SRM), Enterprise Resource Planning (ERP) und Product Lifecycle Management (PLM). Ein wichtiges Einzelprodukt ist SAP ERP, das im Jahre 2004 das international weit verbreitete betriebswirtschaftliche Software-System R/3 ablöste. Von strategischer Bedeutung ist das von SAP entwickelte Konzept einer serviceorientierten Architektur (Enterprise SOA), auf der sämtliche Anwendungen von SAP aufsetzen und die durch technische Verbindung zwischen IT-Systemen zugleich flexible Geschäftsprozesse unterstützt. Inzwischen arbeiten über 46.100 Unternehmen in mehr als 120 Ländern mit SAP-Software.
Der SAP NetWeaver ist die technische Grundlage der Enterprise SOA, welche die Erfahrung der SAP im Bereich Unternehmenssoftware mit der Flexibilität von Web-Services und einer offenen Technologie vereint. Der SAP NetWeaver ist dabei die Integrations- und Anwendungsplattform und damit die SAP-Technologieplattform der nächsten Generation. Die Plattform sorgt laut SAP für eine Erfolg versprechende Nutzung bestehender IT-Systeme, senkt die Gesamtbetriebskosten und verringert die Komplexität. SAP NetWeaver unterstützt offene Standards und ist kompatibel mit zwei der führenden Entwicklungsstandards, Microsoft.NET und IBM WebSphere (J2EE).
Im Rahmen der SAP Business Suite bietet SAP leistungsstarke branchenübergreifende Lösungen, mit denen Unternehmen ihren einzelnen Geschäftsprozessen mehr Effizienz verleihen können. Bestandteile der SAP Business Suite ist SAP CRM, SAP PLM, SAP SCM und SAP SRM. Insgesamt beinhaltet die SAP Business Suite mehr als zwei Dutzend Branchenlösungen für die Fertigungs- und Prozessindustrie, die Konsumgüterindustrie und den Handel, Service und Versorgung, Finanzdienstleister sowie den öffentlichen Dienst und die Verwaltung. 2007 konnte SAP das Projekt SAP Business ByDesign anstoßen, das das Angebot für den Mittelstand komplettieren soll. Hier sieht sich der Konzern bereits seit 2005 mit SAP Business All-in-One (mittelständische Unternehmen) und SAP Business One (kleine Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern) als Marktführer. Mit dem neuen Produkt soll der Einstieg in das On-Demand-Geschäft gelingen.
Neben der gezielten Entwicklung neuer Produkte und Lösungen hat SAP die weltweit führende Marktstellung auf dem Gebiet der Unternehmenssoftware immer wieder auch durch Akquisitionen untermauert. Mit der Übernahme des US-amerikanischen Softwareanbieters A2i im Juli 2004 unterstrich SAP die Strategie, Unternehmen zu erwerben, um damit ihr Lösungsangebot zu ergänzen und attraktiver zu machen. Mit dem Know-how und den Technologien von A2i soll das Master Data Management, Teil der Technologieplattform SAP NetWeaver, um zusätzliche Funktionen erweitert werden.
Anfang 2005 übernahm SAP mit dem US-amerikanischen Unternehmen TomorrowNow, Inc. einen Spezialisten für Wartungs- und Supportleistungen für Produkte von PeopleSoft und J.D. Edwards & Company. Mit der Übernahme von Triversity Mitte September 2005 stärkte SAP nach eigenen Angaben ihre Marktposition als Lösungsanbieter für den Handel. Triversity mit Sitz im kanadischen Toronto ist Anbieter für so genannte Point-of-Sale-(POS)-Lösungen für Handelsunternehmen und liefert Lösungen für Filialbestandsführung, Kundenbeziehungsmanagement und Kundenservice. In der zweiten Novemberhälfte 2005 kündigte SAP die Übernahme des ebenfalls im Handelssegment tätigen US-Softwareunternehmens Khimetrics an. Der Erwerb wurde Anfang 2006 durchgeführt, wird berichtet. Das nicht börsennotierte Unternehmen beschäftigt 130 Mitarbeiter und ist Anbieter von so genannten Customer-Demand-Management-Lösungen. 2006 wurde das Produktportfolio durch ausgewählte kleinere Akquisitionen ergänzt.
Mit dem Partner Siemens Financial Services GmbH (SFS) hat SAP mit SAP Financing ein Finanzierungsprogramm insbesondere für mittelständische Unternehmen aufgelegt, die so die Einführung neuer Software in ihrem Haus finanzieren können. Das in 45 Ländern verfügbare Programm verdoppelte die Anfragen 2007 und weitete sein Geschäft auch auf große Kunden aus. Neu hinzu kam neben den bislang üblichen Darlehen auch eine Leasingoption.
Umsatzwachstum über Branchendurchschnitt
Im Geschäftsjahr 2007 gelang es dem Konzern, 8.100 Neukunden zu gewinnen und damit die eigene Position zu stärken. Der Marktanteil legte weltweit um 4 Prozentpunkte auf 28,4 zu, womit sich SAP als der führende Anbieter von Core Enterprise Applications sieht. Die seit 2004 geplante Etablierung von Enterprise SOA konnte durch die Einführung von SAP ERP 6.0 umgesetzt und bis Jahrsende 2007 konnten hierfür 5.100 Kunden gewonnen werden. Der SAP NetWeaver wurde 29.000 Mal installiert. Große Aufträge des Jahres 2007 waren u.a. die Steuerverwaltung der Stadt Peking, Unilever, Wal-Mart wie auch die AOK oder Esprit in Deutschland.
Zum Aufwärtstrend beigetragen haben auch diverse Zukäufe. So konnte im Februar die börsennotierte Pilot Software Inc. hinzugekauft werden, die die analytischen Geschäftsanwendungen von SAP erweitert. Zu den Kunden der Pilot Software zählen Unternehmen aus den Branchen Handel, Finanzdienstleistungen und dem öffentlichen Sektor. Akquiriert wurde zudem die nicht börsennotierte Wicom Communications Ltd., die norwegische MaXware, die US-amerikanische OutlookSoft Inc., die Arabia LLC, die indische YASU Technologies Inc. und schließlich die belgische Silk Europe NV. Im Oktober 2007 gab SAP die Entscheidung bekannt, die Business Objects SA übernehmen zu wollen. Bei einem Angebot von 42,00 Euro je Aktie beläuft sich unter Berücksichtigung weiterer Transaktionskosten das Volumen der Übernahme auf 4,8 Mrd. Euro. Die Übernahme konnte Anfang 2008 abgewickelt werden.
2007 konnte beim Umsatz erstmals die Marke von 10 Mrd. Euro durchbrochen werden. Die Erlöse kletterten um 9 auf 10,24 (i.V. 9,39) Mrd. Euro und damit überproportional zum Branchenwachstum, was mit 6,9 weltweit beziffert wird. Währungsbereinigt wuchs der Konzernumsatz um 13. Dabei legten die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse um 13 – währungsbereinigt um 17 – auf 7,43 (6,60) Mrd. Euro zu und überboten damit die gesetzte Zielmarke von 12 bis 14 Wachstum. Ihr Anteil am Gesamtumsatz kletterte damit auf 73 (70). SAP hatte dabei die Berichterstattungsstruktur neu aufgestellt und die einzelnen Posten umbenannt oder neu zusammengefasst.
Den größten Anteil am Umsatz hatte dabei der Bereich Support, der um 11 auf 3,84 (3,46) Mrd. Euro wuchs und 37 der Gesamterlöse ausmachte. Mit einem Anteil von 33 und einem Wachstumsplus von 13 auf 3,41 (3,00) Mrd. Euro folgte der Bereich Software. Mit Beratung machte SAP einen Umsatz von 2,22 (2,25) Mrd. Euro, ein Rückgang um 1 auf einen Umsatzanteil von 22. Die Schulung brachte 410 (342) Mill. Euro, ein Plus von 7, ein und machte damit einen Anteil von 4 aus. Mit Subskription und sonstigen softwarebezogenen Services setzte der Konzern 182 (129) Mill. Euro oder 2 um, ein Wachstum um 41. Die Sonstigen Services mit 113 (96) Mill. Euro und die Sonstigen Bereiche mit 71 (69) Mill. Euro machten jeweils 1 der Gesamtumsätze aus und wuchsen dabei um 18 bzw. 3.
Die starke internationale Ausrichtung von SAP kommt auch in der regionalen Umsatzverteilung zum Ausdruck. Nach wie vor sind die USA mit einem Umsatz von 2,71 Mrd. Euro oder einem Umsatzanteil von 26 der wichtigste Einzelmarkt für den Softwareanbieter. Hier konnte SAP insgesamt um 4 zulegen. Es folgt Deutschland mit 2,00 Mrd. Euro oder einem Anteil von 20. Das Wachstum lag hier bei 5. Japan verbuchte ein Plus von 4 auf 447 Mill. Euro und nahm einen Anteil am Gesamtumsatz von 4 ein. Die übrige Region Europa, Naher Osten und Afrika verbuchte einen Erlösanteil von 33 oder 3,39 Mrd. Euro, ein Plus von 13. Besonders Russland und Frankreich hatten hier zugelegt. Die übrige Region Amerika kam mit plus 12 auf 871 Mill. Euro oder einen Anteil von 9 und die übrige Region Asien-Pazifik-Japan kam mit plus 22 auf 828 Mill. Euro oder 8. In allen Regionen konnte dabei die Software- und softwarebezogenen Servicelösungen währungsbereinigt zweistellig zunehmen. Überproportional haben die so genannten BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) zum Wachstum beigetragen.
Investitionen in die Lösung SAP Business ByDesign belasten das Ergebnis mit 125 Mill. Euro. Hierin sind der Aufbau einer IT-Infrastruktur und des Vertriebskanals wie auch Marketingaufwendungen erfasst. Die Ausweitung des Personalstocks führte dazu, dass die operativen Aufwendungen um 10 auf 7,51 (6,82) Mrd. Euro anwuchsen. Der Verwaltungsaufwand legte in Folge des Aufbaus des Shared Service Centers auf 506 (464) Mill. Euro zu und auch die Forschungs- und Entwicklungskosten schwollen um 9 auf 1,46 (1,34) Mrd. Euro an. In Relation zum Umsatz errechnet sich so eine F&E-Quote von konstanten 14,2.
In Relation zum Umsatzplus wuchs das Betriebsergebnis mit einem Plus von 6 auf 2,73 (2,58) Mrd. Euro unterproportional. Verantwortlich für die Wachstumsbremse waren auch hier die Investitionen für SAP Business ByDesign. Die operative Marge sank daher leicht um 0,7 auf 26,7 (27,4). Mit 261 (215) Mill. Euro musste 2007 wesentlich mehr als im Vorjahr abgesetzt werden. Während das Beteiligungsergebnis konstant bei minus 1,0 Mill. Euro lag, wuchs das Zinsergebnis um 13 auf 135 (120) Mill. Euro an. Vor Steuern konnte SAP das Ergebnis parallel zum Betriebsergebnis um 6 auf 2,84 (2,67) Mrd. Euro anheben. Die nicht fortgeführten Aktivitäten schlugen mit minus 15 (minus 10) Mill. Euro zu Buche. Hierunter ist die zum Verkauf stehende Einheit TomorrowNow verbucht. An Steuern musste SAP 914 (801) Mill. Euro abführen, so dass nach Steuern ein Ergebnis von 1,92 (1,87) Mrd. Euro blieb. Unter dem Strich verbuchte SAP nach Anteilen Dritter in Höhe von minus 2,0 (minus 2,0) Mill. Euro ein Konzernergebnis von 1,92 (1,87) Mrd. Euro, ein Plus von 3. Der Konzern gibt das Ergebnis je Aktie mit 1,59 (1,53) Euro an. Die Dividende soll auf 0,50 (0,46) Euro angehoben werden.
Um den Preis der SAP-Aktie rechnerisch zu verringern und damit das Papier insbesondere für Privatanleger attraktiver zu machen, beschloss die Hauptversammlung am 9. Mai 2006, das Grundkapital aus Gesellschaftsmitteln aufzustocken. Zu diesem Zweck wurden Rücklagen der Gesellschaft in Grundkapital umgewandelt. Im Zuge der Berichtigung erhielt jeder Aktionär für eine bestehende Aktie drei Gratisaktien. Der Unternehmenswert und das Beteiligungsverhältnis der Aktionäre haben sich durch die Kapitalmaßnahme nicht verändert. Die Umstellung an der Börse erfolgte vom 20. auf den 21. Dezember 2006. 2007 konnte durch die Einziehung von 23 Mill. eigenen Aktien das gezeichnete Kapital von 1,27 Mrd. Euro auf 1,25 Mrd. Euro herabgesetzt werden. Es wurden im Jahresverlauf weiterhin 27,3 Mill. Aktien zu einem durchschnittlichen Kurs von 36,85 Euro gekauft, so dass die Zahl der eigenen Aktien auf 48,1 Mill. Stücke anwuchs.
Der Konzern hat 2007 erstmals seine Bilanz gemäß den internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS vorgelegt. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde das Vorjahr rückwirkend angepasst. Ein Vergleich mit den Jahren zuvor ist nur beschränkt aufschlussreich.
Die Bijou Brigitte ISIN ist: DE0005229504.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist wie folgt: 522950.
Das Unternehmen Bijou Brigitte ist in der Schmuck Branche beheimatet.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 8.100.000 Aktien ausgegeben.
Die Adresse von Bijou Brigitte ist:
Bijou Brigitte modische Access..
Poppenbütteler Bogen..
D-22399 Hamburg
.
Telefon-Nr.:+49 (0) 40-60609-0
Fax-Nr.:+49 (0) 40-6026409
Mail Adresse:ir@bijou-brigitte.com
Webadresse:www.bijou-brigitte.com
Informationen zu Bijou Brigitte:
Bijou Brigitte bezeichnet sich als der im Markt führende Anbieter von Modeschmuck und modischen Accessoires in Deutschland mit internationalen Ambitionen. Die Filialexpansion der Vorjahre wurde auch 2006 fortgesetzt, wobei dem Ausland eine wichtige Rolle zukommt. Ende 2006 zählte der Konzern 931 (i.V. 812) eigene, verpachtete bzw. als Franchising geführte Geschäfte. 2006 waren 351 (343) Filialen im Inland und 580 (469) im Ausland, so dass der Auslandsanteil mit 62 (58) deutlich stieg. Expansionsschwerpunkte im Ausland waren die USA, Italien und Frankreich. In Frankreich stieg die Zahl der Filialen auf 39 (14), in Italien auf 94 (41) und Anfang 2006 waren zwei Pilotfilialen in den USA eröffnet worden.
Die Kunden und Kundinnen können bei Bijou Brigitte aus etwa 9.000 Artikeln aussuchen. Das Spektrum reicht von Mode- und Silberschmuck, Kinderschmuck, Herrenaccessoires bis hin zu Randsortimenten wie Tücher, Uhren, Sonnenbrillen, Porzellanpuppen. Komplettiert wird das Sortiment durch eine breite Vielfalt von Edelsteinen und die exklusive Designer-Produktlinie "Senso di Donna". Typische Kunden von Bijou Brigitte seien die junge Trendsetterin und die klassisch orientierte Frau, erklärt das Unternehmen.
Trotz der seit vielen Jahren schwachen Konsumkonjunktur hat sich der Bijou Brigitte-Konzern beständig vergrößert. Auch im Geschäftsjahr 2006 konnte das Unternehmen aufgrund der starken Filialexpansion den Konzernumsatz deutlich um 15,4 auf 347,96 (i.V. 301,63) Mill. Euro ausweiten. Der flächenbereinigte Umsatz sank dagegen um 0,7. Im wichtigsten Markt Deutschland stieg der Umsatz auf 188,05 (172,68) Mill. Euro. Als Verkaufsschlager galten 2006 Produkte im so genannten Punk-Rock-Look sowie in der Farbe Gold. Der Anstieg der Materialkosten konnte begrenzt werden, so dass die Materialkostenquote 15,5 (15,0) des Umsatzes betrug. Das Ergebnis vor Steuern erreichte 124,51 (113,21) Mill. Euro. Der Konzernjahresüberschuss legte im Vergleich zum Vorjahr moderat um 10,4 (52,6)% auf 80,33 (72,78) Mill. Euro zu. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich laut Unternehmensangaben auf 9,90 (8,99) Euro. Vom Geschäftserfolg profitierten auch die Aktionäre. Die Dividende wurde kräftig auf 6,50 (5,50) Euro je Aktie angehoben. Beim Kennzahlenvergleich ist zu beachten, dass Bijou Brigitte ihre Rechnungslegung 2005 auf IAS umstellte. Die Zahlen für 2004 wurden der besseren Vergleichbarkeit halber rückwirkend angepasst.
Mit ihrer Geschäftstätigkeit war Bijou Brigitte in erheblichem Maße von der Konsumbereitschaft der Deutschen abhängig. Die dort seit Jahren zu beobachtende Schwäche ist auch an Bijou Brigitte nicht immer spurlos vorüber gegangen. Bis 1993, dem Jahr des 30jährigen Bestehens, zählte der Schmuckhändler zu den profitabelsten deutschen Börsenfirmen. 1994 konnte eine Umsatzsteigerung nur durch mehr Verkaufsfläche erreicht werden, der Ertrag sank. 1995 rutschte der Gewinn um mehr als die Hälfte ab, auch die jahrelang konstante Dividende wurde halbiert. Schon 1996 wurde jedoch die Wende geschafft. Neue Produktgruppen und der Ausbau der Randsortimente stützen den Wiederaufschwung. Im Geschäftsjahr 1997 schwenkte Bijou Brigitte bei der Ertragsentwicklung wieder in den Aufwärtstrend ein, der seither anhielt.
Die Wurzeln des Unternehmens gehen zurück auf die 1963 gegründete Hamburger Einzelfirma Friedrich Werner Im- und Export. Die Geschäftstätigkeit erstreckte sich anfangs auf den Import und den Handel von Modeschmuck mit dem Großhandel sowie dem Facheinzelhandel. 1966 begann das Unternehmen mit der eigenen Fertigung von Modeschmuck. 1971 wurde die Firma in Bijou Brigitte Inh. Friedrich Werner geändert um 1987 in Bijou Brigitte modische Accessoires Aktiengesellschaft umfirmiert zu werden. Die Börseneinführung erfolgte 1988 mit der Aufnahme in den Geregelten Markt der Hamburger Wertpapierbörse.
Die Sartorius ST ISIN ist wie folgt: DE0007165607.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer lautet: 716560.
Das Unternehmen Sartorius ST ist in der Waagenbau Branche beheimatet.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 18.720.000 Aktien ausgegeben.
Die Adresse von Sartorius ST ist:
Sartorius AG
Weender Landstr. 94-..
D-37075 Göttingen
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Telefon-Nr.:+49 (0) 551-308-0
Fax-Nr.:+49 (0) 551-308-3289
Email:heiko.imoehl@sartorius.com
internet:www.sartorius.de
Informationen zu Sartorius ST:
Auf Membranen, Filter und Laborwaagen konzentriert
Die Sartorius AG ist ein weltweit tätiges Unternehmen in den Bereichen Biotechnologie und Mechatronik. Seit 2002 baut die Gesellschaft zudem die Sparte Umwelttechnologie auf. Im Geschäftsfeld Biotechnologie entwickelt und produziert Sartorius Anwendungen und Produkte der biomolekularen und mikrobiellen Separationstechnik, der Zellkulturtechnik, der Konzentration, der Fermentation (Erzeugung oder Umwandlung intra- oder extrazellulärer Stoffe mit Hilfe von Mikroorganismen) und der Aufreinigung. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Membranen und Filter. Diese werden an Kunden aus den Branchen Pharma, Biotech, Chemie, Lebensmittel und Getränke vertrieben. Beispielsweise kommen Filter von Sartorius bei der Wein- und Sektfiltration zum Einsatz.
Ein bedeutendes Ereignis für das Geschäftsfeld Biotechnologie stellte 2002 die Inbetriebnahme des "Werk 2001" dar. Darin könne Sartorius unter Reinraum-Bedingungen Filterelemente flexibel, effizient und in ausreichender Kapazität produzieren, wird erklärt. Zugleich habe das neue Werk einen hohen Marketingnutzen, da es von den weltweit wichtigsten Pharmaproduzenten mehrfach besichtigt und auditiert worden sei. Insbesondere das Reinraum-Argument unterstütze den Abschluss von Lieferverträgen, heißt es. Die Kapazitäten für Fermenter wurden in 2002 am Standort Melsungen ebenfalls erweitert. Verantwortlich für deren Herstellung ist B. Braun Biotech International GmbH (BBI), an der Sartorius im Jahr 2003 die Beteiligung auf 100 von zuvor 90 erhöhte. Im Oktober 2005 hat Sartorius die 100ige Tochtergesellschaft Vivascience AG in eine GmbH umgewandelt und stärker in die neu strukturierte Biotechnologie eingegliedert. Nach dem Mehrheitserwerb des französischen Biotechnologiezulieferers Stedim Biosystems S.A. werden 2007 die Biotechnologieaktivitäten von Sartorius in einen eigenständigen Biotechnologie-Teilkonzern ausgelagert.
Mechatronik bezeichnet die Verknüpfung von Mechanik, Elektronik und Informationstechnologie. Im Fokus dieses Segments steht die Produktion von Waagen und Messgeräten für Labore und die Industrie. Flankierend zu diesen Produkten erbringt Sartorius auch Dienstleistungen (z.B. Wartung). Die Kunden entstammen wie in dem Geschäftsfeld Biotechnologie den Branchen Pharma, Chemie sowie Lebensmittel und Getränke. Daneben werden aber auch Universitäten und Forschungseinrichtungen bedient. Aus Gründen der Effizienz hat Sartorius im Jahr 2003 die Integration der Industriemarken GWT und Boekels in die Marke Sartorius beschlossen. Zum 1. Juni 2004 wurden diese Töchter in Sartorius Hamburg GmbH und in Sartorius Aachen GmbH & Co. KG umfirmiert. Im Laborgeschäft will der Konzern weiterhin eine Mehrmarkenstrategie verfolgen, und zwar mit Sartorius für Premium- und Standardprodukte, mit Denver Instrument für weltweite Vertriebswege und mit ACCULAB für den Schulbereich bzw. für niedrige wägetechnische Anforderungen.
Der Mechatronik zugeordnet sind ferner die Aktivitäten in der Gleitlagertechnik. Schwerpunktmäßig werden damit Kunden aus den Branchen Energiegewinnung, -erzeugung und Antriebstechnik beliefert. Sämtliche Produkte des Segments Mechatronik seien langlebige Investitionsgüter, so wird erläutert, was sich entsprechend auf den Geschäftsverlauf auswirke.
Ergebnis erneut deutlich gesteigert
Im Geschäftsjahr 2006 setzte Sartorius den Wachstumskurs und steigerte den Konzernumsatz um 7,6 auf 521,1 (i.V. 484,3) Mill. Euro. Bereinigt um Wechselkurseffekte verzeichnete das Unternehmen eine Umsatzsteigerung um 8,1. In der Sparte Biotechnologie war der Umsatzanstieg mit plus 8,5 auf 271,0 (249,8) Mill. Euro am höchsten. Der Umsatz der Sparte Mechatronik legte um 6,6 auf 250,0 (234,5) Mill. Euro zu.
Das Unternehmen wuchs in der Region Asien/Pazifik wechselkursbereinigt um 6,4 auf 101,4 (95,3) Mill. Euro. Auf Basis aktueller Wechselkurse stieg der Umsatz um 4,8. Damit verharrte der Umsatzanteil mit Kunden in der Region Asien/Pazifik am gesamten Konzernumsatz bei 19,2 (19,7). In der Region Nordamerika stieg der wechselkursbereinigte Umsatz um 5,5 auf 101,4 (95,5) Mill. Euro. Dadurch gab der Umsatzanteil der Region Nordamerika leicht auf 19,2 (19,7) nach. Die Erlöse in Europa konnte das Unternehmen am stärksten erhöhen. Durch einen Umsatzanstieg um 8,3 auf 302,5 (279,3) Mill. Euro kletterte der Anteil am Konzernumsatz auf 58,1 (57,7). Der wechselkursbereinigte Umsatz in den übrigen Märkten kletterte um 29,4 auf 18,4 (14,2) Mill. Euro. Den Auftragseingang im Konzern konnte Sartorius um 5,4 auf 523,9 (497,0) Mill. Euro steigern. Bereinigt um Wechselkurseffekte ergab sich ebenfalls ein Plus von 5,9.
Im Geschäftsjahr 2006 konnte der Sartorius Konzern erneut seine operative Ertragskraft wesentlich verbessern. Maßgeblich für die operativen Ergebniszuwächse waren der gestiegene Umsatz, der günstigere Produktmix sowie die in den letzten Jahren verbesserte Kostenbasis. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte im Berichtsjahr um 14,7 auf 71,3 (62,5) Mill. Euro. Das Ziel, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf über 10 (9) vom Umsatz (EBIT-Marge) zu steigern, hat Sartorius 2005 erreicht. Wesentlicher Treiber waren laut Unternehmensangaben der Umsatzanstieg und die zugenommene Zahl von so genannten Einmalprodukten. Das EBIT konnte sich um 19,2 auf 52,1 (43,7) Mill. Euro verbessern.
Das Zinsergebnis betrug minus 6,2 (minus 8,5) Mill. Euro, so dass sich das Ergebnis vor Steuern auf 45,9 (35,2) Mill. Euro stellte. Die Steuerlast erhöhte sich auf 16,8 (13,2) Mill. Euro. Nach Anteilen anderer Gesellschafter kam der Jahresüberschuss unter dem Strich um 31,7% auf 29,0 (22,1) Mill. Euro voran. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich laut Unternehmensangaben auf 1,70 (1,30) Euro. Die Dividende je Aktie wurde deutlich auf 0,62 (0,50) Euro je Stammaktie und 0,64 (0,52) Euro je Vorzugsaktie erhöht.
Durch die Umstellung der Rechnungslegung auf IAS im Jahre 2000 ist ein Vergleich mit den Vorjahren nur eingeschränkt möglich.
Die K+S ISIN lautet: DE0007162000.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist: 716200.
Das Unternehmen K+S ist in der Dünger/Salze Branche beheimatet.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 42.500.000 Aktien ausgegeben.
Die Kontaktadresse von K+S ist wie folgt:
K+S AG
Berta-von-Suttner St..
D-34131 Kassel
.
Telefon-Nr.:+49 (0) 561-9301-0
Fax-Nr.:+49 (0) 561-9301-2425
Mail Adresse:investor-relations@k-plus-s.com
internet:www.k-plus-s.com
Mehr Infos zu K+S:
Weltmarktführer bei kali- und magnesiumhaltigen Produkten
Die K+S AG bezeichnet sich als einer der weltweit führenden Anbieter von kali- und magnesiumhaltigen Produkten für landwirtschaftliche und industrielle Anwendungen. Mit dem Geschäftsbereich COMPO ist das Unternehmen nach eigenen Angaben mit vielen bekannten Markenartikeln Marktführer im Grünen Markt. Mit dem ebenfalls jungen Arbeitsgebiet fertiva sei man Weltmarktführer bei Ammoniumsulfat sowie zweitgrößter Feld- und Spezialdüngeranbieter in Europa, heißt es. Außerdem ist K+S ein großer europäischer Salzproduzent mit Produkten für verschiedene Einsatzgebiete. Weitere wichtige Geschäftsfelder betreffen die Entsorgung und das Recycling sowie den Handel, Logistik- und IT-Dienstleistungen.
Den Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit bildet das Arbeitsgebiet Kali- und Magnesiumprodukte. Haupterzeugnisse sind kalium- und magnesiumhaltige Düngemittel zur Versorgung der Landwirtschaft und eine Vielzahl von Spezialprodukten für die technische, gewerbliche und pharmazeutische Industrie. Die Herstellung dieser Produkte basiert auf Rohsalzen, die in sechs eigenen Bergwerken gewonnen werden, und sie erfolgt in produktionstechnisch und kostenoptimierten Verbund- und Kuppelprozessen. Der Umsatz erhöhte sich im Geschäftsjahr 2007 um 13,6 auf 1,41 (i.V. 1,24) Mrd. Euro. Das Vorsteuer-Ergebnis (EBIT 1) erreichte 177,9 (158,6) Mill. Euro, ebenfalls eine kräftige Steigerung um 12,2. Der Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte ist mit einem Anteil von rund 12 weltweit der viertgrößte Produzent und in Europa der führende Anbieter.
Kaliumchlorid ist das umsatzstärkste Produkt des Geschäftsbereichs: ein universell einsetzbarer Einzeldünger, der bei den großen Anbaukulturen – wie Getreide, Mais, Reis und Sojabohnen – weltweit angewandt wird. Als Granulat ist Kaliumchlorid hervorragend geeignet, um mit Düngerstreuern gleichmäßig auf den Äckern ausgebracht zu werden. Zunehmend setzen auch Betreiber von Mischdüngeranlagen (Bulk Blender) Granulat ein, um es mit anderen Einzeldüngern nach verschiedenen Rezepturen zu mischen. In Form feinkörniger Standardware liefern wir Kaliumchlorid auch an die Industrie, die es mit anderen Nährstoffen zu granulierten Mehrnährstoffdüngern weiterverarbeitet.
Die Düngemittelspezialitäten unterscheiden sich vom klassischen Kaliumchlorid durch zusätzliche Nährstoffe und weitere Veredelungen. Düngemittelspezialitäten wie Korn-Kali® und Kieserit werden vor allem auf Böden bzw. für Kulturen eingesetzt, die neben Kali- auch einen erhöhten Magnesium- und Schwefelbedarf haben, zum Beispiel Raps oder Kartoffeln. Die schwefelhaltigen Spezialdünger Kaliumsulfat und Patentkali® wie auch Kieserit und EPSO Top® werden bevorzugt bei chloridempfindlichen Sonderkulturen wie Zitrusfrüchten, Wein und Gemüse angewandt.
Die Aktivitäten rund um die Sparte COMPO hatte K+S im Dezember 1999 einschließlich des Düngemittel- Produktions- und Logistikstandorts Krefeld von der BASF gekauft. COMPO ist mit den Consumerprodukten in Kontinentaleuropa, gemessen am Umsatz, nach Unternehmensangaben mit einem Marktanteil von 20 der führende Anbieter. In den vier Segmenten Blumenerde, Blumenpflege, Rasendünger und Gartendünger liegt K&S nach eigener Darstellung mit Abstand vor allen Wettbewerbern. Im Pflanzenschutzsegment forciert COMPO, u. a. durch eine Kooperation mit Syngenta, weiteres Wachstum. Auch im Profisegment – d. h. den landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Anwendungen – ist der Geschäftsbereich COMPO die innovative und treibende Kraft in Europa und nimmt im Bereich der stickstoffbasierten Spezialdüngemittel eine führende Position ein. Der Umsatz erhöhte sich in 2007 um 11,8 auf 617,4 (552,4) Mill. Euro. Das Vorsteuerergebnis verbesserte sich auf 32,0 (29,2) Mill. Euro.
Im Geschäftsbereich fertiva sind die weltweiten Marketing- und Vertriebsaktivitäten der K+S Gruppe für stickstoffhaltige Felddünger angesiedelt. Stickstoff – auch als "Motor des Pflanzenwachstums" bezeichnet – ist neben Licht, Wasser, Luft und Nährstoffen wie Kalium, Phosphat und Magnesium unverzichtbar für das gesunde Wachstum der Pflanzen. fertiva zählt zu den bedeutenden Anbietern von stickstoffhaltigen Düngemitteln in Europa. Neben den exklusiv von BASF für sie produzierten Felddüngern vermarktet fertiva in begrenztem Umfang die Ware anderer namhafter europäischer Düngemittelproduzenten. Der Umsatz in diesem Geschäftsbereich kletterte 2007 um 16,5 auf 648,1 (556,2) Mill. Euro. Das EBIT 1 kam auf 25,3 (16,7) Mill. Euro voran, ein Plus von 51,5.
Ein bedeutender Schritt zur Stärkung der K+S-Position im Geschäftsbereich Salz war 2002 die Gründung des Joint Ventures european salt company (esco) mit der belgischen Solvay. K+S ist mit wirtschaftlicher Wirkung seit dem 1. Januar 2002 mit 62 an esco beteiligt, die entsprechend in den Konzernabschluss von K+S einfließt und seither den Geschäftsbereich Salz der K+S Gruppe repräsentiert. Zum 1. Januar 2004 übernahm K+S dann die restlichen 38-Anteile von der belgischen Solvay S.A.. esco ist laut dem Unternehmen der führende Anbieter von Stein- und Siedesalzen in Westeuropa. Regionale Tätigkeitsschwerpunkte sind Deutschland, Benelux, Frankreich, Tschechien, Skandinavien und Portugal. esco hat ihre internationale Marktposition durch Übernahme der Sociedad Punta de Lobos (SPL), dem größten Salzproduzent Südamerikas gestärkt. Die esco – european salt company – ist nach Unternehmensangaben heute der größte Salzanbieter in Europa. esco betreibt drei Steinsalzbergwerke, drei Solbetriebe und mehrere Siedesalzanlagen. Der Reinheitsgrad des untertägig gewonnenen Salzes ist mit bis zu 99 sehr hoch. Die Produktionskapazität von esco liegt bei rund 8,6 Mill. Tonnen Festsalz pro Jahr. esco will die starke Marktposition in Europa festigen und selektiv ausbauen. Der Umsatz verbesserte sich in 2007 auf 545,1 (485,8) Mill. Euro. Das EBIT 1 war mit 47,8 (67,6) Mill. Euro jedoch rückläufig.
In der Sparte Entsorgung und Recycling sind die Leistungen zur Beseitigung von Abfällen in zwei Untertage-Deponien und das Geschäft von vier Untertage-Verwertungsanlagen gebündelt. Auf ihrem Entsorgungsgebiet bezeichnet sich die Gesellschaft als der maßgebliche Anbieter in Deutschland. Die Entsorgungsleistungen werden auch im benachbarten Ausland angeboten. Außerdem betreibt diese Sparte das Geschäft mit der Annahme und Verwertung von Boden und Bauschutt. Der Umsatz stieg 2007 langsamer als im Vorjahr um 1,69 auf 70,5 (69,4) Mill. Euro. Das Sparten-EBIT verschlechterte sich deutlich um 16,7 auf 11,5 (13,8) Mill. Euro.
Schwerpunkte der Sparte Dienstleistungen und Handel sind die Granulierung des Tierhygieneprodukts CATSAN und Handelsaktivitäten. Hier sind auch die Umsätze aus dem Warenumschlag der Kali-Transport Gesellschaft für Dritte sowie Leistungen der Vertriebsgesellschaften mit Produkten Dritter erfasst. Der Umsatz blieb gegenüber 2006 konstant bei 55,0 Mill. Euro. Das EBIT kletterte um 9,1 auf 27,7 (25,4) Mill. Euro.
Devisenoptionsgeschäfte ziehen Ergebnis ins Minus
Die K+S Gruppe insgesamt erzielte im Jahr 2007 bei einem Umsatz von 3,34 (2,96) Mrd. Euro. Das ist eine Steigerung um 13. Die Steigerung bei Umsatz und operativem Ergebnis führt das Unternehmen in erster Linie auf die stark gestiegenen Düngemittelpreise und den erstmals ganzjährigen Ergebnisbeitrag des chilenischen Salzherstellers SPL zurück. SPL war im Vorjahr ab dem 30. Juni 2006 konsolidiert worden. Berücksichtigt werden müsse, dass das europäisches Salzergebnis aufgrund des milden Winters um knapp 75 zurückgegangen sei und sich der US-Dollarsicherungskurs um knapp 20 gegenüber dem Vorjahr verschlechtert habe. Nach Regionen unterteilt lag der Anteil am Gesamtumsatz in Deutschland bei 19,6 (23,6), im europäischen Ausland bei 47,1 (48,1) und in Übersee bei 33,3 (28,3).
Das operative Ergebnis (EBIT I) hat mit 285,7 (278,0) Mill. Euro den Wert des Vorjahres um 7,7 Mill. Euro bzw. 3 übertroffen. Gestiegene Preise bei Standard- und Spezialdüngemitteln und die ganzjährige Einbeziehung der SPL-Gruppe haben nach Darstellung des Unternehmens dazu geführt, dass gegenläufige Entwicklungen bei Kosten sowie Währungseffekten überkompensiert werden konnten.
Das unbereinigte Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter ist im Berichtsjahr um 364,1 Mill. Euro auf minus 93,3 (plus 270,8) Mill. Euro gesunken. Hier wirkten sich die negativen Marktwertveränderungen und Verluste aus den Devisenoptionsgeschäften aus. Außerdem war das Vorjahr durch einen einmaligen latenten Steuerertrag in Höhe von 41,9 Mill. Euro infolge der Reorganisation der Gesellschaftsstruktur der SPL-Gruppe begünstigt.
Der Konzern gibt das Ergebnis je Aktie mit 4,25 (5,29) Euro an. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung trotz des negativen unbereinigten Konzernergebnisses nach Steuern vorschlagen, erneut eine Dividende von 2,00 Euro je Aktie auszuschütten. Unter der Annahme, dass K+S am Tag der Hauptversammlung keine eigenen Aktien hält, ergibt sich eine auszuschüttende Dividendensumme von 82,5 Mill. Euro.
Wegen der hohen Schwankungsbreite der Marktwerte der Devisenoptionsgeschäfte weist K+S seit Einführung von IFRS zusätzlich ein um diese Effekte bereinigtes Ergebnis nach Steuern aus. Das bereinigte Konzernergebnis erreichte mit 175,3 Mill. Euro beinahe den um den einmaligen latenten Steuerertrag adjustierten Vorjahreswert. Das leicht gestiegene operative Ergebnis sowie die etwas niedrigere bereinigte Konzernsteuerquote (29,8 nach 31,7) konnten somit das schwächere Finanzergebnis nach Unternehmenssicht fast vollständig ausgleichen.
Anmerkung: Die Rechnungslegung der K+S Aktiengesellschaft und des Konzerns erfolgte bis zum Jahr 2004 nach den Grundsätzen des Deutschen Handelsgesetzbuches (HGB). Mit Beginn des Jahres 2005 wurden für den Konzernabschluss die internationalen Rechnungslegungsgrundsätze IFRS angewendet. Die Zahlen für 2004 wurden angepasst. Die Zahlen der Vorjahre sind aufgrund der veränderten Rechnungslegung allerdings nicht unmittelbar mit denen für 2004 und 2005 vergleichbar.
Die PlasmaSelect ISIN ist wie folgt: DE0005471809.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer lautet: 547180.
Das Unternehmen PlasmaSelect ist in der Plasmatherapie Branche tätig.
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Die Adresse von PlasmaSelect ist:
PlasmaSelect AG
Pettenkoferstr. 22
D-80336 München
.
Telefon-Nr.:+49 (0) 89-81029-0
Faxnummer:+49 (0) 89-81029-201
Email:info@plasmaselect.de
Webadresse:www.plasmaselect.de
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Auf Infusionslösungen und injektabile Generika spezialisiert
Die PlasmaSelect AG ist in der pharmazeutischen Versorgung chronisch und schwer erkrankter Patienten in stationärer oder in ambulanter Behandlung tätig. Dabei verfügt die Holding über ein breites Portfolio an Infusions-, Rehydratations- und Spüllösungen sowie Produkten für die parenterale Ernährung. Im Unternehmenssegment "Infusionslösungen" deckt PlasmaSelect den Bedarf von Krankenhäusern, Ambulanzen, medizinischen Versorgungszentren sowie der Home Care Versorgung ab. Im Segment "Generika" gehören Antibiotika, Antiinfektiva, Lokalanästhetika und Narkotika sowie Präparate für die Intensiv- und Notfallmedizin und für die Schmerztherapie zum Produktprogramm. Schließlich umfasst der Bereich "Sonstige" elastomerische Pumpen, Applikationssysteme und Produkte für die Dialyse oder Hämofiltration.
Im Jahr 2006 ist das Unternehmen in den selektiven Vertrieb im niedergelassenen Bereich eingestiegen. Künftig sollen die Aktivitäten in den Bereichen medizinische Versorgungszentren (MVZ), Onkologie und Neurologie verstärkt werden.
Im Geschäftsjahr 2003/04 (30.11.) wurden die Aktivitäten in den beiden Geschäftsbereichen Hospital Solutions sowie Produktion gebündelt. Dabei verantwortet Hospital Solutions alle Marketing- und Vertriebsaktivitäten im Konzern über alle Gesellschaften hinweg. Der Geschäftsbereich Produktion liefert aus Eigen- oder Fremdquelle alle für den Vertrieb des Geschäftsbereichs Hospital Solutions bestimmten Produkte. Tragende Säule im Bereich Hospital Solutions ist die Mitte 2001 erworbene DeltaSelect GmbH, die mit der Herstellung und dem Vertrieb von Infusionslösungen und anderen pharmazeutischen oder chemischen Produkten befasst ist. Ferner produziert und vertreibt DeltaSelect medizinische Ge- und Verbrauchsmaterialien. Dieser Bereich wurde im zweiten Halbjahr 2003 durch zwei Akquisitionen verstärkt. Zum einen wurde eine Beteiligung von 76 an der italienischen Pierrel Medical Care S.p.A. erworben, die laut PlasmaSelect über eine hochmoderne Fabrik zur Herstellung von intravenösen Lösungen sowie Spül- und Hämofiltrationslösungen verfügt. Der Erwerb sei für beide Beteiligten vorteilhaft, so wird erklärt, da sich DeltaSelect die nicht ausgelasteten Kapazitäten von Pierrel erschlossen habe und somit die Abhängigkeit von Lohnfertigern reduzieren konnte. Außerdem seien die Einstandskosten von DeltaSelect aufgrund der modernen Produktion optimiert worden. Und schließlich sei man damit in den italienischen Markt eingetreten, der erste Schritt hin zur Internationalisierung, wie betont wird.
Im November 2005 wurden die Verhandlungen mit Pierrel Pharmaceutici zum Kauf der von ihnen noch gehaltenen 24 an der Pierrel Medical Care (PMC) zum Abschluss gebracht. Seit Anfang 2006 ist die PlasmaSelect AG im Verbund mit der 100-igen Tochter DeltaSelect GmbH nun 100-iger Eigentümer der italienischen Produktionsgesellschaft PMC. Die zweite Akquisition in Hospital Solutions betraf den Geschäftsbereich AINS der curasan AG zum 1. November 2003 für 13 Mill. Euro. AINS steht für Pharmazeutika für die Anwendungen in Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie. Damit habe sich DeltaSelect den Zugang zu weiteren Kundengruppen im Krankenhaus verschafft, hieß es bei Bekanntgabe des Erwerbs.
Im Dezember 2003 erwarb die DeltaSelect von der Aventis Pharma Deutschland GmbH die Lizenzen für die Generika Meaverin und Bupivacain. Beide Präparate dienen der Lokalanästhesie im Bereich der Chirurgie, Orthopädie und bei chirurgischen Eingriffen. Im April 2004 übernahm die TheraSelect von Aventis Pharma Deutschland die Zulassungen in 92 Ländern und die Vertriebsrechte für Haemaccel, einem Blutvolumenersatzmittel. Gleichzeitig kaufte die TheraSelect von der Aventis Behring GmbH auch die dazugehörige Haemaccel-Produktionsstätte in Marburg. Diese Fertigungsanlage wird laut Unternehmensangaben den PlasmaSelect-Konzern neben Haemaccel auch mit weiteren Produkten aus dem Standardlösungsbereich beliefern können und somit den Fremdbezug von Produkten zu Gunsten der Eigenfertigung weiter reduzieren.
Der Bereich Dialyse ist 2003 durch den Kauf der RenaSelect GmbH & Co. KG entstanden. Diese Gesellschaft produziert basierend auf einem patentgeschützten Verfahren die Dialysefaser "Diafil", die im Dialysefilter "Nouvelle" angewendet wird. Die Tochterfirma musste im Geschäftsjahr 2005/06 die Insolvenz anmelden. Der Vorstand sah sich nach eigenen Angaben gezwungen, die finanziellen Zuwendungen aufgrund von Subventionsrückforderungen aus der Zeit der Vorbesitzer einzustellen.
PlasmaSelect hatte sich im Geschäftsjahr 2001/02 (30.11.) schon einmal strategisch komplett gewandelt. Der bisherige Kernbereich Adsorber-Technologie wurde für 14 Mill. Euro verkauft und der Geschäftsschwerpunkt auf Hospital Solutions gelegt. Den Rückzug aus der Adsorber-Technologie, die nahezu vollständig die "Equity-Story" zum Börsengang im März 2000 ausmachte und der seinerzeit großes Potenzial bescheinigt wurde, begründete PlasmaSelect mit veränderten Marktbedingungen und reduzierten Ertragsaussichten. Das dadurch gestiegene Risiko wolle der Vorstand der Gesellschaft nicht eingehen, hieß es. Im Bereich Ig-Adsorber (u.a. Behandlung von Autoimmunerkrankungen) sei die Kostenübernahme durch die Krankenkassen gekürzt worden, hieß es weiter. Bei den Fibrinogenadsorbern (Absenkung des Fibrinogen und damit Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes) schätzte der Vorstand für weitere Indikationen noch mindestens drei Jahre lang klinische Studien mit einem hohen Liquiditätsbedarf. "Somit war die Veräußerung des Geschäftsbetriebes für die PlasmaSelect aus wirtschaftlichen Überlegungen der sinnvollste Weg zur Stabilisierung und damit zur Sicherung des Unternehmens", wurde schlussendlich der Verkauf begründet. Mit dem Käufer wurde eine Lizenzvereinbarung geschlossen, über die PlasmaSelect an etwaigen zukünftigen Umsätzen in ausgewählten Produktgruppen partizipiert.
Adsorber bezeichnen eine Blutplasmareinigungssäule bzw. eine Blutplasmareinigungs-Patrone. Die ursprüngliche Geschäftstätigkeit von PlasmaSelect beruhte darauf, das Blut des Patienten außerhalb des Körpers (vergleichbar mit der Dialyse bei Nierenerkrankungen) zu reinigen und so von den Ursachen der Gesundheitsstörung zu befreien. Die dafür notwendigen Blutreinigungssäulen, die sog. Adsorber, stellte die Gesellschaft in eigener Produktion her.
Tief in die roten Zahlen
Im Geschäftsjahr 2005/06 (30.11.) konnte der Umsatz im Konzern mit 69,44 (i.V. 69,05) Mill. Euro weitgehend stabil gehalten werden. Ursache für die fehlende Wachstumsdynamik war fast ausschließlich der deutliche Rückgang des Umsatzes im Segment Infusions- und Spüllösungen in Deutschland, der durch Zuwächse im Segment Generika und im Geschäft in Italien lediglich ausgeglichen werden konnte. Auf den Bereich Infusions- und Spüllösungen entfiel ein Umsatz von 32,9 (34,4) Mill. Euro, der Bereich Generika erzielte einen Umsatz von 28,7 (26,8) Mill. Euro, und das Segment Sonstige steuerte 7,8 (7,9) Mill. Euro zum Konzernumsatz bei. In Deutschland setzte das Unternehmen 47,7 (50,5) Mill. Euro um, in Italien 16,4 (15,6) Mill. Euro und in den anderen Ländern 5,3 (2,9) Mill. Euro.
Die Insolvenz der Tochter RenaSelect GmbH & Co. KG, Pirna, belastete die Gewinn- und Verlustrechnung sehr stark. PlasmaSelect musste außerordentliche Wertberichtigungen in Höhe von 20,6 Mill. Euro vornehmen. Die aufgegebenen Bereiche werden in der Gewinn- und Verlustrechnung mit minus 19,97 Mill. Euro angegeben. Das drückte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) laut Unternehmensangaben auf minus 16,9 Mill. Euro. Der Vorstand wies darauf hin, dass ohne diesen Sondereffekt das EBIT der fortgeführten Bereiche bei plus 3,68 (plus 3,69) Mill. Euro gelegen habe. Das Zinsergebnis belastete mit minus 0,21 (plus 0,73) Mill. Euro. Unter dem Strich verlieb ein Konzernjahresüberschuss von minus 18,83 (plus 4,64) Mill. Euro. Das Ergebnis je Aktie gibt das Unternehmen mit minus 1,11 (plus 0,30) Euro an. Eine Dividende wurde wie in den Vorjahren nicht ausbezahlt.
Die Curanum ISIN lautet: DE0005240709.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist: 524070.
Das Unternehmen Curanum ist in der Pflegezentren Branche beheimatet.
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Die Kontaktadresse von Curanum ist:
CURANUM AG
Maximilianstraße 35c
D-80539 München
.
Tel.Nr.:+49 (0) 89-242065-0
Telefax.Nr.:+49 (0) 89-242065-10
Email:info@curanum.de
URL:www.curanum.de
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Einer der größten Betreiber von Senioren- und Pflegeeinrichtungen
Die CURANUM AG betreibt in Deutschland Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen und zählt sich in diesem Markt zu den größten privaten Anbietern. Ende 2007 unterhielt das Unternehmen 7.651 (i.V. 7.200) Pflegeplätze und 1.630 (900) betreute Wohnungen, insgesamt somit 9.281 Pflegeeinheiten in 67 Einrichtungen und avancierte damit zum größten börsennotierten Pflegeanbieter in Deutschland. Die Bereiche Reha und Akut gehören dabei nicht zur Kernkompetenz. Regionale Schwerpunkte der Gesellschaft sind Nordrhein-Westfalen, der Südosten Niedersachsens und der Großraum München. Die Einrichtungen werden überwiegend durch CURANUM betrieben und nicht erworben. Dies mindere das unternehmerische Risiko und halte den Blick für das Wesentliche frei, heißt es.
In ihren Einrichtungen verfolgt CURANUM ein ganzheitliches Gesundheits- und Pflegekonzept. Neben der ambulanten Betreuung bieten die Seniorenresidenzen und Pflegezentren die gesamte Bandbreite voll- und teilstationärer Pflegeleistungen an, wie z.B. Tages-/Nachtpflege, Kurzzeitpflege, Langzeitpflege, individuelle Spezialpflege, behütete Pflege und Palliativpflege sowie ergänzende Betreuungsangebote wie psychologische Betreuung, Ergotherapie und Physiotherapie. Ergänzend kommen Catering, Reinigung und Wäschereidienstleistungen hinzu. Das Leistungsangebot und das Pflegekonzept orientiere sich dabei an den differenzierten Anforderungen der Kunden und werde an die Bedürfnisse der Kunden individuell angepasst, heißt es. Angesprochen werden nach eigener Aussage Personenkreise aller Altersstufen und verschiedener Pflege- und Betreuungsbedürftigkeitsgrade.
Im Geschäftsjahr 2006 erwarb das Unternehmen 1.604 Pflegeplätze und 240 betreute Wohnungen hinzu. Vor allem den Kauf der FAZIT-Gruppe mit Sitz in Nürnberg hob das Unternehmen hervor. Mit der FAZIT-Gruppe erwarb CURANUM acht Einrichtungen in Bayern, Sachsen und Thüringen mit 600 Pflegeplätzen und 200 betreuten Wohnungen. Zudem hatte das Unternehmen den Betrieb von sieben Pflegeeinrichtungen der Dr. Lobeck-Gruppe in Schwelm übernommen. Die Einrichtungen haben insgesamt 890 Pflegeplätze und sieben betreute Wohnungen.
2007 eröffnete Curanum in Bad Lauterberg im Harz ein Pflegezentrum, dessen Belegung zunächst jedoch eher schleppend verlief. Im November konnte dann die Übernahme der ELISA Seniorenstift GmbH bekannt gegeben werden, die zum 1. Januar 2008 übernommen wurde. Zu ihr gehören 435 Pflegeplätze und 755 betreute Appartements. Der Umsatz wird für 2008 auf 34 Mill. Euro geschätzt. Der Gesamtpreis wurde mit 20,6 Mill. Euro angegeben. Auf der Gegenseite wurden 88 Pflegeplätze im Hessischen Großalmerode verkauft, deren Umsatzbeitrag für 2008 auf 2,6 Mill. Euro beziffert wurde.
Gewinn deutlich unter Prognosen
Zwar konnte der Konzern 2007 seine Umsatzziele erreichen, verfehlte aber unter dem Strich das prognostizierte Ergebnis. Die Ergebnisverfehlung wurde jedoch bereits im Halbjahresbericht vorausgesagt. Die Erlöse legten 2007 um 6,6 auf 230,1 (i.V. 215,7) Mill. Euro zu, wobei die erstmalige volle Einbeziehung der Fazit-Gruppe hauptverantwortlich für den Anstieg war. Die Belegungsquote der Curanum-Einrichtungen erreichte rund 90. 92,2 der Umsätze resultierten aus stationären Pflegeleistungen und angeschlossenen Dienstleistungen. 5,1 erlöste die Gruppe mit der Vermietung betreuter Appartements und ambulanten Diensten. Die sonstigen Umsatzerlöse kamen auf 2,7.
2007 investierte der Konzern 1,9 Mill. Euro in die Instandhaltung seiner Einrichtungen. Die Herstellungskosten wuchsen unerwartet überproportional um 8,8 auf 192,7 (177,1) Mill. Euro und die Personalkosten legten trotz einer niedrigeren als erwarteten Belegung um 7,7 auf 115,1 (106,9) Mill. Euro zu. Für Mietkosten wandte Curanum 6,3 mehr und damit 45,1 (42,4) Mill. Euro auf. Nach dem Mietaufwand wuchs das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 30,7 (29,5) Mill. Euro, so dass die EBITDA-Marge jedoch auf 13,3 (13,7)% fiel. Die Abschreibungen lagen bei 8,6 (6,8) Mill. Euro und das Zinsergebnis fiel weiter auf minus 9,5 (minus 7,2) Mill. Euro. Vor Steuern blieb das Ergebnis dann mit 12,7 (15,6) Mill. Euro hinter dem Vorjahr zurück. Nach Steuern und Anteilen Dritter blieb unter dem Strich ein Konzernjahresüberschuss, der auf 4,9 (9,4) Mill. Euro geschrumpft war. Der Konzern gibt das Ergebnis je Aktie mit 0,16 (0,31) Euro an. Es wurde eine zum Vorjahr konstante Dividende von 0,10 Euro an die Aktionäre ausgeschüttet.
Im Mai 2007 konnte der Konzern eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital um 2,96 Mill. neue Aktie auf dann 32,66 Mill. Euro durchführen. Gezeichnet wurden die neuen Aktien von einer privaten Beteiligungsgesellschaft. Dem Konzern flossen Mittel von netto 22,2 Mill. Euro zu. Zur Finanzierung der ELISA-Akquisition und weiteren Zukäufen hat Curanum Ende 2007 ein fünf Jahre laufendes Schuldscheindarlehen in Höhe von 30 Mill. Euro begeben.
Im Berichtsjahr 2005 bilanzierte CURANUM erstmals nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS. Die Zahlen für das Vorjahr wurden zwecks besserer Vergleichbarkeit angepasst.
Die schlott gruppe ISIN ist: DE0005046304.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist: 504630.
Das Unternehmen schlott gruppe ist in der Druckerei Branche beheimatet.
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Die Adresse von schlott gruppe ist wie folgt:
schlott gruppe AG
Wittlensweilerstraße..
D-72250 Freudenstadt
.
Telefonnummer:+49 (0) 7441-531-230
Faxnummer:+49 (0) 7441-531-204
Email:marco.walz@schlottgruppe.de
Webadresse:www.schlottgruppe.de
Informationen zu schlott gruppe:
Größter verlagsunabhängiger Mediendienstleister Deutschlands
Die schlott gruppe AG kontrolliert als Holding-Gesellschaft eine Unternehmensgruppe, die als der größte verlagsunabhängige Mediendienstleister in Deutschland bezeichnet wird. Das Unternehmen bietet ein umfassendes Angebot rund um Prozesse digitaler und gedruckter Kommunkation. Verlagen, Versandhandelsunternehmen oder der werbetreibenden Wirtschaft offeriert schlott integrierte Lösungen rund um Print- und Online-Medien. Seit dem Geschäftsjahr 2004/05 (30.09.) gliederten sich die Aktivitäten des Konzerns in die beiden Geschäftsfelder print (zuvor high performance printing) und direct marketing. 2006/07 fiel die Entscheidung sich vom Direktmarketing zu trennen. Europaweit sieht sich die schlott gruppe als Nummer Drei im Tiefdruckmarkt. Der Konzern betreibt sein Geschäft an rund zwei Dutzend Standorten in Europa. Im Inland werden Druckbetriebe am Firmensitz in Freudenstadt sowie in Landau, Nürnberg und Hamburg unterhalten, womit man bestens geografisch positioniert ist.
Das Arbeitsgebiet print ist die Kernaktivität der schlott gruppe und umfasst alle Full-Service-Leistungen rund um den Tiefdruck, den Rollen- und Bogenoffsetdruck sowie die Weiterverarbeitung. Hier werden hochauflagige Zeitschriften, Kataloge und Werbedrucksachen für die werbetreibende Wirtschaft produziert. Den Wertschöpfungsumsatz beziffert der Konzern 2006/07 mit 247,8 (240,2) Mill. Euro. Davon entfielen 3,8 (4,0) Mill. Euro auf den Preprint-Bereich, 161,8 (163,3) Mill. Euro auf den Tiefdruck, 34,2 (32,2) Mill. Euro auf den Offsetdruck und 48,0 (40,7) Mill. Euro auf die Weiterverarbeitung. Damit ist das Beilagengeschäft mit einem Anteil am Wertschöpfungsumsatz von 33,4 der größte Bereich, gefolgt von Katalogen und dem Universalversand mit 27,4, den Zeitschriften von 23,8 und den Katalogen und dem Spezialversand mit 15,4.
Im Bereich direct marketing deckte schlott bislang als ganzheitlicher Lösungsanbieter die Wertschöpfungskette des modernen Dialogmarketing und der personalisierten Kundenansprache ab, und zwar von der Analyse und Beratung über Strategie-Entwicklung, Database-Marketing und Produktion bis hin zu umfassenden Services wie Responsemanagement und e-Shop-Fulfillment. 2006/07 fiel die Entscheidung, sich vom Direktmarketing zu trennen. Hiernach blieb neben dem Print-Segment noch der Bereich corporate services. Hier sind alle Aktivitäten der Dienstleistungsgesellschaft zusammengefasst.
Preisdruck lastet schwer auf Umsatz und Ergebnis
Im Geschäftsjahr 2006/07 (30.09.) verschärfte sich der Wettbewerbsdruck in der europäischen Druckindustrie weiter. Überkapazitäten in der deutschen Druckindustrie führten zu einem verschärften Preisdruck. Schlott konnte frühzeitig reagieren und den niederländischen Tiefdruckspezialisten biegelaar aufkaufen, womit die Marktstellung in Europa weiter gestärkt wurde. Parallel trennte sich die Gruppe im Mai 2007 von den Direktmarketing-Aktivitäten. Als Käufer fand sich die Österreichische Post. Mit den Erlösen schaffte sich die Gruppe Spielraum für weiteres Wachstum im Druckbereich. Um auch weiter dem Wettbewerb standhalten zu können, wurde ein Kostensenkungsprogramm für die folgenden drei Jahren initiiert, für das im laufenden Geschäftsjahr zunächst 15 Mill. Euro aufgewendet werden müssen. Im Fokus der Kostensenkungen werden auch weiterhin die Personalkosten stehen. Bereits im abgelaufenen Jahr wurde das Personal um 6 abgebaut. Aber auch die Beschaffungsorganisation wie verbesserte Einkaufsprozesse und straffere Verwaltungsstrukturen sollen effizientere Kostenpositionen bringen.
Der Außenumsatz lag im Berichtsjahr 2006/07 (30.09.) bei 482,21 (517,58) Mill. Euro. Davon entfielen 481,1 (423,6) Mill. Euro auf den print-Bereich. Die zum 1. November 2006 hinzugekaufte biegelaar steuerte einen Wertschöpfungsumsatz von 19,3 Mill. Euro bei. Regional entfielen 2006/07 67,1 des Wertschöpfungsumsatzes auf Deutschland. Die Niederlande waren mit einem Anteil von 11,7 der zweitgrößte Markt, gefolgt von Frankreich (7,0), Großbritannien (6,9), die Schweiz (2,9), Österreich (1,8), Schweden (1,1), Dänemark (0,7) und dem sonstigen Ausland mit 0,8.
Der aufgegebene Geschäftsbereich direct marketing in Form der meiller direct GmbH wird per Closing zum 31. Juli 2007 unter der Position Ergebnis aus nicht fortzuführendem Geschäft aufgeführt und mit 14,8 (minus 60) Mill. Euro angegeben. Der Veräußerungsgewinn wird mit 20,6 Mill. Euro beziffert. Sowohl in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch der Kapitalflussrechnung ist das Geschäft mit dem Verkauf nicht mehr enthalten. Die Erlöse des Vorjahres um die aufzugebenende Direktmarketing-Aktivitäten bereinigt lagen bei 425,6 Mill. Euro.
Auch bei schlott machte sich der Preisanstieg von Rohstoffen bemerkbar. Der Materialaufwand kletterte auf 234,91 (178,37) Mill. Euro. Dabei war der Posten Papier die größte Kostenstelle. Der Verwaltungsaufwand konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 7,03 (9,74) Mill. Euro gesenkt werden. Die Abschreibungen fielen ebenfalls auf 28,75 (29,69) Mill. Euro. Mit minus 9,37 (minus 9,39) Mill. Euro blieb das Zinsergebnis nahezu konstant. Vor Steuern konnte der Konzern sein Ergebnis auf 25,77 (22,02) Mill. Euro steigern. Dank eines Steuerertrags in Höhe von 7,88 (Steueraufwand 10,19) Mill. Euro blieb unter dem Strich ein Konzernjahresüberschuss von 33,66 (11,83) Mill. Euro. Das Ergebnis je Aktie gibt das Unternehmen mit 5,42 (1,91) Euro an. Es wurde eine konstante Dividende von 1,00 Euro vorgeschlagen.
Im Geschäftsjahr 2004/05 (30.09.) hatte die schlott gruppe das im Vorjahr deutlich erhöhte Rentabilitätsniveau bestätigen können, obwohl die Produktion bereichsübergreifend an mehreren Betriebsstätten im dritten Geschäftsjahresquartal streikbedingt tagelang stillgestanden hatte. Die Kosten des Streiks beliefen sich laut Unternehmensangaben auf knapp zwei Mill. Euro.
Der Jahresabschluss 2001 war erheblich von einem Großbrand bei einer Tochtergesellschaft geprägt, bei dem zwei Tiefdruckmaschinen komplett zerstört worden waren. Dies spiegelt sich einerseits in dem relativ starken Umsatzrückgang. Der Jahresabschluss 2000 stand unter dem Einfluss des Zusammenschlusses der früheren schlott AG und der sebaldus-Gruppe – die Zahlen der Vorjahre spiegeln ausschließlich die Entwicklung der ehemaligen schlott AG.
Die Deutsche Balaton ISIN ist: DE0005508204.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist: 550820.
Das Unternehmen Deutsche Balaton ist in der Finanz-Holding Branche tätig.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 17.063.665 Aktien ausgegeben.
Die Adresse von Deutsche Balaton lautet:
Deutsche Balaton AG
Weberstr. 1
D-69120 Heidelberg
.
Tel.Nr.:+49 (0) 6221-64924-0
Faxnummer:+49 (0) 6221-64924-24
Mail Adresse:info@deutsche-balaton.de
URL:www.deutsche-balaton.d..
Mehr Informationen zu Deutsche Balaton:
Die Deutsche Balaton AG ist eine Beteiligungsgesellschaft, deren zwei zentrale Geschäftsfelder Private Equity einerseits und Corporate Investments, d.h. Beteiligungen an börsennotierten Gesellschaften, andererseits sind. Hinzu kommt noch das Proprietary Trading (Eigenhandel). Seit dem Jahr 2006 ist das Unternehmen auch im Bereich Immobilien aktiv.
Zum Ende des Jahres 2006 war die Gesellschaft an insgesamt 15 (i.V. 12) Gesellschaften beteiligt. Zu diesen Beteiligungen zählten die ABC Beteiligungen AG (100), ASE AG (25,1), CornerstoneCapital AG (99,2), Beta Systems Software AG (15,8), Fidelitas Deutsche Industrie Holding AG (70,0), W.E.T. Automotive Systems AG (10,5), die Heidelberger Beteiligungsholding AG (68,2), die Mistral Media AG (8,2) und die Német net Kft (95). Über die 2006 erworbene Beteiligung bei der Gründung der Stratec Grundbesitz AG (70,0) will das Unternehmen an dem Aufbau eines Wohnimmobilien-Portfolios partizipieren. Zudem wurde die CARUS AG (49,5%) mitgegründet, die ebenfalls im Bereich Wohnimmobilien tätig ist.
Im Geschäftsjahr 2006 betrug der Umsatz 0,95 (i.V. 2,42) Mill. Euro. Durch den Verkauf von Finanzanlagen, Dividendenerträgen und Zuschreibungen auf im Finanzanlagevermögen gehaltene Beteiligungen stand unter dem Strich ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von 3,55 (12,16) Mill. Euro. Den Einbruch führte das Unternehmen auf die erstmalige Konsolidierung der Beta Systems Software AG zurück. Das Ergebnis pro Aktie berechnete der Vorstand mit 0,28 (0,92) Euro. Eine Dividende wurde wie schon in den Vorjahren nicht ausgeschüttet. Beim Blick auf die Kennzahlen ist zu beachten, dass der Konzern 2005 erstmals gemäß den internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS bilanzierte und das Vorjahr zur besseren Vergleichbarkeit rückwirkend angepasst wurde.
Im Zuge des wirksam gewordenen Squeeze-Outs bei der Walter AG erhielt die Gesellschaft 2005 rund 3,5 Mill. Euro. Im Januar 2006 folgte darüber hinaus eine Zahlung von 1,3 Mill. Euro im Zusammenhang mit einer Barabfindung aus der Umwandlung der Honsel AG. Die allgemein positive Entwicklung trug dazu bei, dass die Deutsche Balaton auf ihre Tochter CornerstoneCapital Zuschreibungen in Höhe von rund 5 Mill. Euro und auf die Delta Beteiligungen in Höhe von 1,5 Mill. Euro vornehmen konnte. Zudem zog die Gesellschaft im Laufe des Jahres 650.000 eigene Aktien ein und verminderte so das gezeichnete Kapital von 14 Mill. Euro auf 13,35 Mill. Euro.
Die Curtis 1000 Europe ISIN ist wie folgt: DE0005431001.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer lautet: 543100.
Das Unternehmen Curtis 1000 Europe ist in der Briefumschläge Branche tätig.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 9.000.000 Aktien ausgegeben.
Der Kontakt von Curtis 1000 Europe ist wie folgt:
Curtis 1000 Europe AG
Gottlieb-Daimler-Str..
D-56564 Neuwied am Rhein
.
Tel.Nr.:+49 (0) 2631-8981-30
Faxnummer:+49 (0) 2631-8982-47
Mail Adresse:info@curtis.de
internet:www.curtis.de
Mehr Infos zu Curtis 1000 Europe:
Die Curtis 1000 Europe AG gehört zu den größten europäischen Produzenten von Transport- und Versandverpackungen. In Europa wird das Unternehmen dabei traditionell als Hersteller von Tyvek (Spinnvlies aus 100% Polyethylen) wahrgenommen. Der größte Teil des Umsatzes der Gruppe wird aber im Zuge der Diversifikation in den Papier- und Sicherheitssektor mit der Herstellung von Verpackungen aus Papier erwirtschaftet. Aufgrund ihrer einzigartigen Etablierung in Marktnischen mit hoher Wertschöpfung ist die Curtis-Gruppe nur schwer mit den anderen Unternehmen der Branche zu vergleichen. Erklärtes Ziel des Managements ist, die eigenen Produkte gegenüber den Massenprodukten anderer Anbieter zu profilieren. Dabei wird auf die Veredlung durch Druck und andere Dienstleistungen zurückgegriffen. Das operative Geschäft untergliedert sich in die drei Bereiche Papier, Versandverpackungen und Dienstleistungen/Handel.
Vor allem in den Jahren 1999 und 2000 hat das Unternehmen seine internationale Marktposition durch Akquisitionen ausgeweitet, sich allerdings auch von Bereichen getrennt. So verkaufte Curtis 1000 Europe Mitte 2003 die britische Kenrick & Jefferson. Bereits in den vorangegangenen Jahren habe sich Kenrick & Jefferson unter Plan entwickelt, lautete die Begründung, und eine investitionsintensive Alternative habe sich für Curtis 1000 Europe nicht gestellt. Seit dieser Transaktion konzentriert sich die Curtis-Gruppe in England auf den Vertrieb von Tyvek-Produkten.
Im Sommer 2003 übernahm Curtis zudem von RWE Umwelt die Papierfabrik Hermes. Trotz eines außerordentlich hohen Sanierungsaufwands sah der Vorstand eine reale Chance, die finanzielle Struktur sowie die langfristige Ertragsfähigkeit von Curtis 1000 Europe durch die Akquisition zu verbessern. Darüber hinaus könne nach Ansicht des Vorstands mit der vertikalen Integration das unter erheblichem Preisdruck stehende Papierbriefumschlag-Geschäft dauerhaft gesichert und verbessert werden. Durch den Zukauf erweiterte Curtis den Aktionsradius von einem reinen Endprodukthersteller bis zu einem Rohstofflieferanten. 2005 schloss Curtis die endgültige Integration von Hermes ab. Es ist nach Unternehmensangaben gelungen, das erworbene Unternehmen in die Gewinnzone zurückzuführen.
Insgesamt stellte das Geschäftsjahr 2005 den Endpunkt der Umstrukturierung des Konzerns dar. Neben der Hermes-Integration konnte der englische Teilkonzern umgebaut und die wirtschaftliche Situation bei der niederländischen Dienstleistungstochter TMS stabilisiert werden. Beide sollen künftig positiv zum Konzernergebnis beitragen. Vielversprechend ist auch die 2005 geschlossene Partnerschaft mit DuPont, über die Curtis die Lizenz zur Vermarktung des Werkstoffs Tyvek in Europa erhalten hat.
Das Geschäftsjahr 2006 war nach der Neuaufstellung des Konzerns der Schritt hin zum Papierkonzern. Neben der Hermes Papierfabrik konnte die Fährbrücke Papier GmbH gekauft und integriert werden, so dass der Konzern im Papierbereich vor allem bei Papierbriefumschlägen zum Komplettanbieter avanciert ist. Dabei kann Curtis künftig die eigenen Produktionsstätten mit Rohmaterial versorgen. Das Angebot wurde auch um holzfreies weißes Papier sowie Spezialpapier für Lebensmittel erweitert. Unter dem Strich konnte das Unternehmen im Zeichen der konjunkturellen Aufwärtsbewegung seine Erlöse wieder anheben. Auch dank der gestiegenen Nachfrage nach Briefumschlägen kletterte der Konzernumsatz auf 90,53 (82,89) Mill. Euro. Dabei hatte der Trend hin zu neuen Medien (Internet und Email) insbesondere den Versandhandel und damit die Nachfrage nach Umschlägen angefacht. Aber auch die Erstkonsolidierung der Fährbrücke Papier hatte die Erlöse nach vorne gebracht. Auf Deutschland entfiel ein Umsatz von 65,86 (57,07) Mill. Euro und auf das Ausland 24,67 (25,83) Mill. Euro, darunter die Niederlande, England und die restliche EU wie auch Osteuropa. Im Segment Papier konnte Curtis auf 33,12 (26,55) Mill. Euro wachsen, bei den Versandverpackungen gar auf 57,35 (53,67) Mill. Euro. Im Handel und bei den Dienstleistungen setzte das Unternehmen 20,82 (20,70) Mill. Euro um.
Beim Verwaltungsaufwand konnte eingespart werden. Er lag mit 0,41 Mill. Euro unter dem Vorjahr von 0,57 Mill. Euro. Die Abschreibungen stiegen moderat auf 4,76 (4,18) Mill. Euro und das Zinsergebnis fiel leicht auf minus 2,00 (minus 1,58) Mill. Euro. Auf der Ergebnisseite schaffte das Unternehmen beim Vorsteuerergebnis den Turnaround. Hier stellte sich das Ergebnis auf 2,83 (minus 1,24) Mill. Euro. Nach Steuern und Anteilen Dritter blieb unter dem Strich ein Konzernjahresüberschuss von 2,04 (minus 0,02) Mill. Euro. Das Unternehmen gibt das Ergebnis je Aktie mit 0,24 (0,0) Euro an. Es wurde eine Dividende von 0,05 (0,04) Euro an die Aktionäre ausgeschüttet.
Beim Blick auf die Kennzahlen ist zu beachten, dass der Konzern 2005 erstmals gemäß den internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS bilanzierte und das Vorjahr zur besseren Vergleichbarkeit rückwirkend angepasst wurde.
Seine Wurzeln hat das Unternehmen in einem 1983 gegründeten Joint Venture mit dem amerikanischen Partner Curtis 1000 Inc. In den darauf folgenden Jahren wuchs Curtis 1000 Europe kräftig. Zahlreiche Firmen wurden akquiriert. Nach der Umwandlung der Firma in eine Aktiengesellschaft wurde Anfang September 1998 der Gang an die Börse vollzogen.
Die Sanacorp VZ ISIN lautet: DE0007163131.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist: 716313.
Das Unternehmen Sanacorp VZ ist in der Pharmahandel Branche tätig.
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Die Kontaktadresse von Sanacorp VZ ist:
Sanacorp Pharmaholding Aktieng..
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Tel.Nr.:+49 (0) 89-8581-0
Faxnummer:+49 (0) 89-8581-445
Mail:ir@sanacorp.de
internet:www.sanacorp.de
Informationen zu Sanacorp VZ:
Feste Größe im europäischen Pharmahandel
Seit 2007 fungiert die Sanacorp Pharmaholding (zuvor: Sanacorp Pharmahandel) AG als reine Beteiligungsholding, die dem Zweck dient, Beteiligungen an Unternehmen zu halten und zu verwalten, deren Geschäftstätigkeit mittelbar oder unmittelbar der Sanacorp eG Pharmazeutische Großhandlung und deren Mitgliedern zweckdienlich sind. Zur Zeit hält die Aktiengesellschaft 50 an der in 2007 gemeinsam mit der französischen CERP Rouen S.A. gegründeten italienischen Holding Millennium S.p.A., in die beide Unternehmen ihre operativen Tochtergesellschaften eingebracht haben. Die Gemeinschaftsholding Millennium erzielt laut Sanacorp Management auf dem deutschen, belgischen und französischen Markt einen kumulierten Umsatz von rund 5,4 Mrd. Euro. Damit ist Millennium das größte Pharmagroßhandelsunternehmen im Besitz von unabhängigen Apothekern. CERP Rouen S.A. hält ebenfalls 50 an der Millenium S.p.A..
Gemäß dem Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 27. Juni 2007 hat die Sanacorp Pharmahandel AG rückwirkend zum 1. Januar 2007 das von ihr betriebene operative Geschäft auf die neu gegründete Sanacorp Pharmahandel GmbH ausgegliedert. Mit der am 31. Oktober 2007 erfolgten Eintragung in das Handelsregister wurde zudem die Firmierung der Sanacorp Pharmahandel AG auf Sanacorp Pharmaholding AG geändert. Der paritätische Zusammenschluss der zwei größten europäischen Apothekergenossenschaften Sanacorp und CERP Rouen wurde Ende November 2007 mit der Einbringung der operativen Unternehmen CERP Rouen SAS und Sanacorp Pharmahandel GmbH in die italienische Holdinggesellschaft Millennium S.p.A. vollzogen.
Mit einem Marktanteil von 13 gehört die frühere operative Tochtergesellschaft Sanacorp Pharmahandel GmbH zu den größten deutschen Pharmagroßhändlern. Sie beliefert über ein Netz von 15 Niederlassungen bis zu viermal täglich rund 7.000 der rund 21.500 in Deutschland existierenden Apotheken. Die Kunden werden mit Produkten von etwa 1.200 Herstellern versorgt. Ergänzend zum pharmazeutischen Großhandel bietet Sanacorp verschiedene Dienstleistungen zur Unterstützung der Apotheken an. Dabei stehen Marketing, Unternehmensführung und Beratung im Blickpunkt. Mit dem Konzept "meine apotheke" hat der Konzern nach eigenen Angaben 2004 eine marktführende Verbundgruppe im deutschen Apothekermarkt etabliert. Dabei würden die rund 2.000 teilnehmenden Apotheken von einem Einkaufs- und Servicepaket, darunter attraktive Einkaufskonditionen und ein breit gefächertes Seminarangebot wie auch ein Verkaufskonzept für ausgewählte Artikel, profitieren, so Sanacorp.
Die CERP Rouen wurde 1919 gegründet und ist mit 5.300 Mitgliedern, knapp 2.500 Mitarbeitern und einem Großhandelsumsatz von 2,8 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2006 eines der größten Unternehmen im Pharma-Großhandel in Frankreich. Die Kooperative besitzt 29 Niederlassungen in Frankreich und weitere vier in Belgien. Die CERP beliefert dabei mehr als 5.000 Apotheken mehrmals täglich mit Arzneimitteln und Healthcare-Produkten.
Die Geschäftsentwicklung der neuen Beteiligungsgesellschaft wird maßgeblich von der Ausschüttung der Millenium S.p.A. an deren Anteilseigener geprägt. Selbst eine Holding ist Millenium von den von ihr gehaltenen operativen Tochtergesellschaften abhängig, also von den Ergebnissen der Sanacorp Pharmahandel GmbH in Deutschland und den Ergebnissen der CERP Rouen in Frankreich und Belgien. Da die Gesellschaft nunmehr nur noch als reine Beteiligungsholding fungiert, sind die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2007 mit dem Vorjahr nur eingeschränkt vergleichbar.
Planmäßiger Jahresfehlbetrag
Die operativ tätige Sanacorp Pharmhandel GmbH erzielte in 2007 Umsätze von 2,73 (i.V. 2,54) Mrd. Euro. Der Marktanteil in Deutschland belief sich damit nach Unternehmensangaben auf 13 (12,5). Laut Sanacorp Management war das Geschäftsjahr 2007 vor allem durch den extremen Konditionenwettbewerb auf dem deutschen Pharmagroßhandelsmarkt geprägt, dessen Auswirkungen die gestiegenen Umsatzerlöse nicht kompensieren konnten. Aufgrund der drastisch verschlechterten Ertragslage leitete die Geschäftsführung im November 2007 ertragsverbessernde Maßnahmen ein. Durch den erhöhten Wettbewerb sank die Rohertragsmarge weiter auf 5,89 (6,46)%.
Im Geschäftsjahr 2007 fiel bei der Sanacorp AG ein Jahresfehlbetrag von 0,75 Mill. Euro an. Er ergab sich aus den laufenden Kosten, denen im Berichtsjahr noch keine Erträge aus den von Millenium gehaltenen Beteiligungen gegenüber standen. Mit einer ersten Ausschüttung der Millenium S.p.A. rechnet der Sanacorp Vorstand im ersten Halbjahr 2008. Das Ergebnis je Aktie beziffert die Pharmaholding mit minus 0,09 (plus 2,28) Euro je Aktie. Den Verlust erklärt das Unternehmen zum einen mit der Umstrukturierung der Gesellschaft und durch die zeitlich verzögerte Vereinnahmung der von Millenium S.p.A. ausgeschütteten Dividende durch die Sanacorp Pharmaholding AG. Im Übrigen war der Verlust nach den Plänen des Managements erwartet worden. Den Aktionären wird eine unveränderte Dividende in Höhe von 0,94 Euro je Stammaktie und 0,99 Euro je Vorzugsaktie vorgeschlagen.
