Die ComputerLinks ISIN ist wie folgt: DE0005448807.
Die WPKN, also Wertpapierkennnummer ist wie folgt: 544880.
Das Unternehmen ComputerLinks ist in der IT-Vermarkter Branche beheimatet.
Bei dem letzten Update dieser Seite waren 5.850.000 Aktien ausgegeben.
Die Kontaktadresse von ComputerLinks ist:
COMPUTERLINKS AG
Stefan-George-Ring 2..
D-81929 München
.
Telefonnummer:+49 (0) 89-93099-0
Telefax.Nr.:+49 (0) 89-93099-200
Mail:investor-relations@COMPUTERLINKS.de
Webadresse:www.COMPUTERLINKS.de
Info zu ComputerLinks:
Komplexe Soft- und Hardware für Wiederverkäufer
Die Computerlinks AG vertreibt als so genannter Value-Added-Distributor komplexe und hochwertige Hard- und Software aus den Wachstumsbereichen der IT-Branche. Das Unternehmen ist in zwölf europäischen Ländern und seit 2005 auch in Nordamerika aktiv. Anfang 2007 kamen Kanada und Australien hinzu. Die Kunden sind ausschließlich professionelle Wiederverkäufer. Dabei legt Computerlinks großen Wert auf ein attraktives Produktportfolio, auf erfahrene Berater sowie insbesondere gute Geschäftsbeziehungen zu den Kunden. Das Geschäft umfasst die Bereiche e-Security, e-Business sowie Training & Professional Services.
Mit dem Unternehmensbereich e-Security adressiert Computerlinks den im Zuge der zunehmend vernetzten Kommunikation wachsenden Bedarf nach Sicherheitslösungen für Daten, Netzwerke und den elektronischen Geschäftsverkehr. Zum Einsatz kommen hier Firewalls, Antiviren-Software, Content Filtering-Lösungen und Authentisierungstechnologien. Zudem zählen Virtuelle Private Netzwerke (VPN), das sind sichere Verbindungen zu Partnern über das Internet, und Public Key Infrastructures (PKI), das ist ein Modell zur zentralen Verwaltung von digitalen Zertifikaten und Schlüsseln inklusive deren Inhabern, zu den wachstumsträchtigen Feldern dieses Bereiches, erklärt das Unternehmen. 2007 erwirtschaftete Computerlinks 88 seines Konzernumsatzes im Bereich e-Security. Der Segmentumsatz stieg um 19 auf 412,1 (i.V. 346,0) Mill. Euro.
Im Segment e-Business wird die Nachfrage nach Lösungen für e-Commerce und e-Business bedient. Hier will Computerlinks von der zunehmenden Integration des Internets in die Geschäftsprozesse profitieren. Dazu seien bei den Kunden intelligente Systeme für das Server- und Client-Management, das Content-Management, die Daten-Bereitstellung und Storage-Area-Networks erforderlich, so wird erklärt. Daneben etabliere sich zusehends der Markt für drahtlose Netzwerke (W-LAN), mit dem die Kommunikation per Funk abgewickelt wird. Computerlinks bearbeitet hier vor allem die Wachstumsmärkte Virtualisierung, Remote Management, Bandbreiten-Management und Desktop Management. 2007 lag der Umsatz im Segment E-Business bei 46,6 (43,3) Mill. Euro. Damit steuerte es knapp 10 zu den gesamten Konzernerlösen bei.
Im Bereich Professional Services bietet Computerlinks nach eigenen Angaben diverse Mittlertätigkeiten zwischen Herstellern und Resellern an. Dazu gehören beispielsweise ein Austauschservice, der defekte Produkte innerhalb definierter Zeiträume weltweit ersetzt, und ein technischer Support, der sich innerhalb verbindlicher Reaktionszeiten der Probleme der Kunden annimmt. Der Bereich Managed Services erlaubt den Kunden, bestimmte Aufgaben an das Rechenzentrum von Computerlinks auszulagern. Mit Consulting Services steht Computerlinks bereits bei der Projektplanung den Kunden mit Erfahrung zur Seite. Im Bereich Training werden dem Fachhandel und den Systemhäusern diverse, jeweils bedarfsorientierte Schulungen angeboten. 2007 erreichte der Umsatz im Bereich Professional Services 10,4 (7,4) Mill. Euro, das entspricht einem Plus von 41 und einem Anteil von 2,2 am gesamten Konzernumsatz.
Bei sämtlichen Aktivitäten stützt sich das Unternehmen auf eine Reihe von Verträgen mit den jeweils führenden Herstellern, wobei die Unabhängigkeit von den IT-Anbietern betont wird. Die nach Umsatz der Gruppe zehn wichtigsten Hersteller sind: Blue Coat Systems (Internet-Caching und Security), Check Point Software (weltweiter Marktführer für Firewalls und Virtual Private Networks), Citrix (gilt als Vorreiter der Thin Clients), Crossbeam (umfassende Sicherheitslösungen für Netzwerke), F5 Networks (Application Traffic Management und Security-Produkte), Juniper (Netzwerk und Sicherheit), Nokia, RSA, Tipping Point und Trend Micro (zählt zu den Pionieren bei der Entwicklung web-basierter Antiviren- und e-Security Software).
Den Wiederverkäufern bietet Computerlinks einen Rundumservice, der von der Beratung und Schulung über Vertrieb und Logistik bis hin zu Marketing und technischem Support reicht. Um die Hochwertigkeit, Innovationsfähigkeit und Aktualität der Produkte auch künftig zu gewährleisten, ist die Gesellschaft besonders in den USA permanent auf der Suche nach neuen Software- und Hardwareentwicklungen, die sich idealer Weise in einem frühem Stadium des Lebenszyklus befinden. Auf diese Weise konnte Computerlinks in den vergangenen Jahren ihr Produktportfolio ständig ausweiten.
2005 erwarb Computerlinks die skandinavische Securesoft Gruppe zu 100. Durch diese Akquisition ist der Konzern mit Gesellschaften in Finnland, Schweden, Norwegen und Dänemark vertreten. Zur Finanzierung der Akquisition hat die Gesellschaft im Juni 2005 insgesamt 584.752 Aktien bei institutionellen Anlegern im In- und Ausland platziert. Bei einem Ausgabebetrag von 14,00 Euro je Aktie floss Computerlinks ein Bruttoemissionserlös von rund 8,2 Mill. Euro zu. Im Sommer 2005 wurde die Computerlinks North America Inc. mit Sitz in Austin, Texas, gegründet. Zu Beginn des Jahres 2007 gründete das Unternehmen Landesgesellschaften in Australien und in Kanada.
Ergebnis erneut verbessert
Im Geschäftsjahr 2007 konnte die Computerlinks-Gruppe den Umsatz aufgrund der zunehmenden Nutzung der Internettechnologien in den Informationsstrukturen von Unternehmen um 18 auf 469,1 (396,7) Mill. Euro und damit erneut auf ein Rekordniveau steigern. 2007 war England mit einem Anteil von 32,3 am gesamten Konzernumsatz der wichtigste Markt, dicht gefolgt von Deutschland mit 29,5. Skandinavien steuerte 13,7 zum Konzernumsatz bei, Frankreich 6,7, die Schweiz 6,3, Nordamerika 6,2, Italien 5,4 und der Mittlere Osten 1,4.
Die Rohertragsmarge des IT-Unternehmens gab weiter auf 13,8 (14,0) nach. Der Anstieg der Personalkosten auf 33,9 (29,1) Mill. Euro resultierte dank der zugenommenen Geschäftstätigkeit aus einem Aufstocken der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl auf 468 (412). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen netto – vermindert um die sonstigen betrieblichen Erträge – stiegen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 auf 11,8 (10,2) Mill. Euro. Vor Abschreibungen, Steuern und Zinsen ergab sich ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 19,2 (16,3) Mill. Euro, ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 17. Abschreibungen ergaben sich in Höhe von 1,6 (1,2) Mill. Euro.
Bei einem gegenüber dem Vorjahr auf minus 0,05 (minus 0,40) Mill. Euro verbesserten Finanzergebnis erzielte der Konzern ein um fast 19 gestiegenes Ergebnis vor Steuern von 18,2 (15,3) Mill. Euro. Die Steuerlast erhöhte sich auf 7,3 (6,5) Mill. Euro. Unter dem Strich stand ein um 24% gestiegener Konzernjahresüberschuss von 10,9 (8,8) Mill. Euro. Das vom Unternehmen ausgewiesene Ergebnis je Aktie stieg auf 1,62 (1,31) Euro. Den Aktionären wird eine Dividende von 0,39 (0,37) Euro je Aktie vorgeschlagen.